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Wissenswertes über Spargel



Die Spargelzeit beginnt im April und endet am 24. Juni. Ob klassisch mit Sauce Hollandaise und Schinken oder als Basis für einen leckeren Salat - die Varianten der Zubereitung sind für das Highlight der Frühjahrsküche unerschöpflich. Ebenso verträgt sich dieses Gemüse mit Fisch und Fleisch. Aber auch mit Nudeln können schmackhafte Gerichte gezaubert werden. Da 100 Gramm Spargel gerade 25 Kalorien haben, können sogar Figurbewusste dieses leckere Gemüse ohne Reue genießen. Grundsätzlich gilt: Für Spargelgerichte nur frischen Spargel verwenden. Deshalb am besten Spargel aus der heimischen Region einkaufen, je kürzer die Transportwege, umso frischer. Aus älteren Gewächsen und Rüstabfällen kann eine leckere Spargelcrèmesuppe gekocht werden. Spargelgerichte stets zurückhaltend würzen, damit das feine Aroma erhalten bleibt.

 

Der Frischetest: Zuerst ca. 5 Millimeter vom unteren Ende abschneiden und dann die Schnittstelle leicht zusammenpressen. Wenn dabei deutlich sichtbar etwas Saft austritt, ist der Spargel noch frisch genug.

 

In ein feuchtes Tuch gewickelt, hält sich der Spargel im Kühlschrank ca. 2 bis 3 Tage. Erntefrisch eingefroren, hält er sich in der Tiefkühltruhe bis zu einem halben Jahr. Den gefrorenen Spargel nicht auftauen, sondern direkt in den Kochtopf geben. Spargelgerichte können im Übrigen problemlos aufgewärmt werden.

 

Spargel enthält wichtige Vitamine (Vitamin C, Provitamin A, Vitamin B1 und B2) und Spurenelementen (Phosphor, Kalzium und Kalium). Damit diese erhalten bleiben, sollte man etwas Salz ins Kochwasser geben, wobei ein halber Teelöffel Salz pro Liter Wasser vollkommen genügt. Eventuell vorhandene Bitterstoffe (besonders beim Grünspargel) werden mit einer Prise Zucker neutralisiert. Ein wenig Butter sowie ein Spritzer Zitronensaft, runden den Geschmack ab. Zitronensaft sollte allerdings nicht bei grünem Spargel verwendet werden, da dieser sonst an Farbe verlieren kann.

 

Da Spargel beim Kochen etwa 50 Prozent der Vitamine verliert, sollte er am besten aufrecht stehend in einem Spargelkochtopf mit Siebeinsatz gegart werden. Den Kochtopf nur bis ca. 1 cm unter die Spargelspitzen mit Flüssigkeit befüllen, da die Spitzen eine geringere Garzeit erfordern. Nicht zu lange garen (etwa 8 bis 12 Minuten), damit der Spargel auch noch seinen Biss behält. Spargel kann ebenso im Backofen bei 200 Grad für 35- 45 Minuten schonend (mit Alu-Folie bedecken) gegart werden.

 

Quelle: Gourmet Report

 

 

 

RUCOLA



Ab dem 1. April 2012 sind erstmals Höchstwerte für Nitrat in Rucola gesetzlich vorgeschrieben. Das geht aus einer europäischen Verordnung hervor. So darf 1 kg Rucola, das in den Wintermonaten geerntet wird, nicht mehr als 7.000 mg Nitrat enthalten. Bei im Sommer geerntetem Rucola gilt ein Höchstwert von 6.000 mg, da durch die vermehrte Lichteinstrahlung geringere Nitratgehalte erreicht werden können. Bei anderen Salaten und Spinat wurden bereits bestehende Grenzwerte für Nitrat heraufgesetzt, da sie trotz guter landwirtschaftlicher Praxis in einigen Regionen kaum eingehalten werden konnten. Für das Vorkommen des Schadstoffs sind Klima und Lichtverhältnisse ausschlaggebend, auf die der Erzeuger keinen Einfluss hat.

 

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kam zu dem Schluss, dass Gesundheitsgefahren durch die etwas höheren Nitratmengen unwahrscheinlich sind und die positiven Wirkungen des Gemüseverzehrs überwiegen. Seit Ende Dezember 2011 darf frischer Spinat ganzjährig höchstens 3.500 mg Nitrat pro kg enthalten. Bei frischem Salat unter Glas oder Folie sind es im Winter 5.000 mg und im Sommer 4.000 mg pro kg, während im Freiland die Grenzwerte bei 4.000 beziehungsweise 3.000 mg Nitrat pro kg liegen. Die Nitrataufnahme lässt sich verringern, indem man Salate mit weniger nitratreichen Gemüsesorten wie Paprika, Gurken und Tomaten mischt. Freilandware und Öko-Produkte sind in der Regel geringer belastet. www.aid.de

 

 

Quelle: Gourmet Report

 

 

 

KLEINE WARENKUNDE ZUM SüDTIROLER SPECK



Was Sie schon immer über Südtiroler Speck wissen wollten

Kleine Warenkunde zum Südtiroler Speck g.g.A.

 

Aus der Genussregion Südtirol kommen eine ganze Reihe traditionsreicher regionaler Spezialitäten, auch der fein-würzige Südtiroler Speck ist dies- und jenseits der Grenzen ausgesprochen populär. Das mag daran liegen, dass er eigentlich gar kein Speck ist, sondern magerer Rohschinken aus bestem Schweinefleisch, leicht geräuchert und in der reinen Alpenluft getrocknet. Gesund, nährstoffreich und vielseitig kombinierbar, wird er auch in der modernen, leichten Küche gerne verwendet. Nicht umsonst trägt der Südtiroler Speck das Qualitätssiegel g.g.A. (geschützte geografische Angabe) - verdankt er doch seinen besonderen Charakter und typischen Geschmack seinem Ursprungsland Südtirol.

Der Südtiroler Speck profitiert von einem idealen Klima in den Alpentälern Südtirols und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Seine Herstellung vereint mediterrane und nordeuropäische Traditionen, wie es typisch ist für Südtirol. Das EU-Gütesiegel garantiert die Herkunft und Qualität des Südtiroler Specks, in der Küche ist er ein Multitalent - vielseitig einsetzbar und bekömmlich. Aber warum eigentlich? Der Versuch einer Erklärung:

 

Das Beste aus zwei Welten - der Weg zur regionalen Spezialität

Südtirol liegt zwischen zwei Kulturen, hier am Südrand der Alpen trifft Nord auf Süd und alpin auf mediterran - landschaftlich, kulturell, kulinarisch. Die Grenzregion nimmt eine Sonderstellung ein, die sich auch in ihren Erzeugnissen widerspiegelt. Gleich in zweierlei Hinsicht ist der Südtiroler Speck seiner Herkunft eng verbunden: Zum einen sind die frische Bergluft und das spezielle Klima der Alpentäler eine wichtige Voraussetzung für seine Herstellung. Zum anderen laufen in der Herstellung selbst zwei Traditionen der Fleisch-Konservierung zusammen: Während im Mittelmeerraum luftgetrockneter Rohschinken erzeugt wird, räuchert man im Norden Europas normalerweise - Südtiroler Speck hingegen wird sowohl geräuchert als auch an der Luft gereift.

Durch das Zusammentreffen der Kulturen entstand so die typische Spezialität aus Südtirol, unverwechselbar im Geschmack, die nach der traditionellen Regel „wenig Salz, wenig Rauch und viel Luft“ hergestellt wird. Damit höchste Qualität gewährleistet ist, werden nur beste Rohstoffe verwendet und bei der Herstellung setzt man auf viel Sorgfalt und überliefertes handwerkliches Können.

Schon bei der Auswahl des Fleischs greifen strenge Qualitätskriterien. Für den Südtiroler Speck g.g.A. werden nur magere, vollfleischige Schlegel von Schweinen aus artgerechter Haltung von anerkannten europäischen Fleischlieferanten verwendet. Diese werden nach traditionellen Methoden zugeschnitten und mit dem Datum des Produktionsbeginns markiert. Nachdem die Schlegel mit einer Gewürzmischung aus Salz, Pfeffer, Wacholder, Rosmarin und Lorbeer eingerieben wurden, werden sie drei Wochen lang in kühlen Räumen gepökelt. Die Gewürzmischung ist je nach Hersteller unterschiedlich und ein von Generation zu Generation überliefertes, gut gehütetes Geheimrezept.

Anschließend werden die Schlegel im Wechsel ca. eine Woche lang getrocknet und geräuchert - letzteres nur leicht, bei maximal 20° C. Sein mildes, fein-würziges Aroma erhält der Südtiroler Speck auch, weil ausschließlich mit harzarmem Holz geräuchert wird. Reine Südtiroler Bergluft durchströmt die Räume, in denen die Schlegel später reifen, je nach Gewicht fünf bis sechs Monate lang. Während der Reifezeit verliert der Speck etwa ein Drittel seines Ursprungsgewichtes und bekommt so seine typische, feste Struktur. Eine natürliche, aromabildende Schimmelschicht rundet den charakteristischen Geschmack des Südtiroler Specks ab und wird - da rein oberflächlich - nach der Reifung einfach abgewaschen. Die fertig gereiften Schlegel werden ab jetzt „Hammen“ genannt.

 

Südtiroler Speck g.g.A. - garantierte Qualität

Südtiroler Speck ist ein Markenprodukt und trägt das europäische Gütesiegel g.g.A. - also „geschützte geografische Angabe“. Diese Auszeichnung vergibt die europäische Union an ausgewählte Produkte, die nach traditioneller Methode in einem bestimmten Gebiet herge-stellt werden. So garantiert die Bezeichnung „Südtiroler Speck g.g.A.", dass man eine regionale Spezialität aus Südtirol genießt, denn so darf nur jener Speck heißen, der aus dem Schlegel nach traditionellem Verfahren in Südtirol hergestellt wird. Nur wenn alle Qua-litätskriterien erfüllt sind, wird das Südtirol-Zeichen vier Mal in die Schwarte eingebrannt.

Authentizität und Qualität des Südtiroler Speck g.g.A. unterstehen einem rigiden Kontrollsystem, das das Südtiroler Speck Consortium in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Kontrollinstitut INEQ (Istituto Nord Est Qualità) entwickelt hat. Von der Auswahl des Fleisches bis hin zum fertigen Speck wird in allen Arbeitsphasen die Einhaltung der strengen Qualitätskriterien überwacht. Die Kontrolleure haben jederzeit freien Zutritt zu den Produktionsstätten, wo sie die Reifezeit, das ausgewogene Verhältnis von Mager- und Fettanteil, den Salzgehalt, die Konsistenz, den Geruch und natürlich den Geschmack überprüfen. So kann die traditionelle Arbeitsweise bei der Speckherstellung in allen Phasen lückenlos garantiert werden.

 

Eine Erfolgsstory vom Alpenrand

Der Begriff „Speck“ ist in Südtirol seit 300 Jahren dokumentiert, damals war Südtirol, genau wie Ost- und Nordtirol, Teil des Habsburgerreichs. Allerdings kommt er in anderen Umschreibungen bereits um 1200 in Handelsregistern und Metzgerordnungen vor, als Tirol noch eine bayerisch-langobardische Grafschaft war. Der ursprüngliche Zweck der Speckherstellung war ein äußerst pragmatischer: Das Fleisch der zur Weihnachtszeit geschlachteten Schweine musste für das nächste Jahr haltbar gemacht werden. In der traditionellen Südtiroler Küche war der Speck für die Bauern bestimmt, denen er als Protein- und Kraftquelle für die Feldarbeit diente. Schnell begann er, eine immer wichtigere Rolle auf Festen und Zusammenkünften zu spielen. Die Familien, die Speck herstellten, gaben ihre Traditionen stolz über die Jahrhunderte weiter.

Heute, da Südtirol zu Italien gehört, ist der Südtiroler Speck die beliebteste Südtiroler Marende (Zwischenmahlzeit), serviert mit Brot und Wein. Er wird nicht nur für regionale Gerichte, sondern auch in der internationalen, modernen Küche gern verwendet. Das jährliche Speckfest feiert die beliebte Südtiroler Spezialität und zieht Gourmets und Touristen in das Dorf St. Magdalena in Villnöss, direkt am Fuße der Geislergruppe, mit einem malerischen Blick in die Südtiroler Bergwelt. 2012 findet das Fest bereits zum 10. Mal statt, vom 28. bis 30. September 2012 wird es dort wieder meisterlich aufgeschnittene Speck-Kreationen zu bestaunen geben, begleitet von einem Bauernmarkt mit regionalen Spezialitäten und alpiner Folklore.

 

Gewusst wie - Südtiroler Speck richtig genießen

Wie so oft ist auch beim Genuss des Südtiroler Specks die richtige Technik entscheidend - da sich der Geschmack je nach Schnitt verändert. Es gibt viele Möglichkeiten und jede hat ihre Fans: Viele bevorzugen den Speck hauchdünn mit der Maschine geschnitten, andere schwören auf die traditionelle Methode mit der Hand - mit oder ohne Kruste, als Würfel, Scheiben oder dünne Streifen.

Ein paar Faustregeln sollte man allerdings beachten:

➢ Man sollte den Speck möglichst immer gegen die Faser schneiden.

➢ Vom großen Stück Speck eine ca. 3 cm dicke Scheibe abschneiden, diese kann entweder in Scheiben, in dünne Streifen oder in Würfel geschnitten werden.

➢ Wer es lieber milder mag, kann die Gewürzkruste entfernen.

➢ Lässt man die Kruste dran, erhält man einen kräftigen und würzigen Geschmack.

Nicht nur der richtige Schnitt, auch die richtige Lagerung ist von Bedeutung. In der Vakuumverpackung hält sich Speck an einem kühlen, dunklen Ort oder im Kühlschrank über mehrere Monate. Einmal geöffnet, sollte der Speck vor dem Verzehr einige Stunden bei Raumtemperatur atmen, damit er sein Aroma entfalten kann. Unverpackt lässt er sich einige Wochen lang in ein Stofftuch gewickelt oder zwischen zwei tiefen Tellern gut aufbewahren. Allerdings sollte man ihn nicht neben Lebensmitteln platzieren, die einen starken Eigengeruch haben, da der Südtiroler Speck für die Gerüche seiner Umgebung sehr empfänglich ist.

 

Südtiroler Speck in der Küche

Trotz - oder gerade wegen - seines charakteristischen Geschmacks ist Südtiroler Speck nicht nur als Snack, sondern auch als Zutat beliebt. Aus der Alpenküche ist er seit Jahrhunderten nicht wegzudenken und wird in jeder erdenklichen Form eingesetzt. Gerichte wie Speckknödel, Speck-Zwiebel-Kuchen, Kartoffelrösti mit Speck oder Specknockensuppe erwartet man auf jeder Südtiroler Speisekarte. Herzhafte Speisen wie diese sind das Richtige nach einem anstrengenden Wandertag, sie lassen sich nirgends besser genießen als auf der Alm. Oder sie verkürzen kalte Herbstabende, etwa in Begleitung eines typischen Südtiroler Rotweins, zum Beispiel eines fruchtigen Vernatsch.

Aber auch die moderne Küche hat den Südtiroler Speck für sich entdeckt, der es ihr dankt und auf dem internationalen Parkett eine gute Figur macht. Daran haben die Südtiroler Spitzenköche mitgewirkt, die regionale Zutaten in ihren kulinarischen Kreationen einsetzten oder Südtiroler Klassiker neu interpretierten und so zum internationalen Bekanntheitsgrad des Südtiroler Specks beitrugen.

Leichte, gesunde Gerichte liegen schon länger im Trend, und mittlerweile löst „regional“„bio“ ab. Das heißt, sowohl in der Sterneküche als auch zuhause am Herd achtet man so sehr wie nie darauf, wo die einzelnen Produkte herkommen. Dabei fühlt man sich aber nicht unbedingt gebräuchlichen Rezepten verpflichtet, sondern experimentiert und kreiert neue Kombinationen aus traditionellen Zutaten. Der Südtiroler Speck ist wie gemacht für diesen Anspruch: Mager, eiweißhaltig, würzig - und bekömmlich - gibt er so manchem leichten Essen seinen Pfiff. Das kann ein einfacher Lauchrisotto mit Speck sein, eine Speck-Kartoffelpizza oder aber Spargelsalat mit Speckcarpaccio.

 

Genussland Südtirol - ein europäischer Sonderweg

Ganz im Sinne der Multikulturalität ist Südtirol das, was man einen Schmelztiegel nennt, und hat eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich. Aufgrund seiner strategisch bedeutsamen Lage an zwei zentralen Alpenpässen - je nach Perspektive das Tor nach Süd- oder Nordeuropa - wurde es immer wieder von verschieden Volksgruppen durchquert und besiedelt, die ihre Spuren hinterließen und ihre Bräuche mitbrachten. Ursprünglich wohnte hier das Alpenvolk der Räter, aber mit den römischen Straßen kam die Romanisierung und später, in der Völkerwanderungszeit, ließen sich Langobarden und Bajuwaren hier nieder. Danach gehörte Südtirol zum Frankenreich, zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation und zum Habsburgerreich - aber immer bewahrten sich die Tiroler eine Sonderstellung im europäischen Machtgefüge.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Tirol geteilt und Südtirol Italien zugesprochen, aber schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt es einen Sonderstatus, der seitdem kontinuierlich ausgebaut wurde. Südtirol ist heute Teil der italienischen Region Trentino-Südtirol, die aus den zwei autonomen Provinzen Bozen-Südtirol und Trentino besteht und damit die nördlichste Provinz Italiens, mit etwa 500.000 Einwohnern. Deutsche, Italiener und Ladiner (die Nachfahren der Rätoromanen) leben hier miteinander; alle drei Sprachen sind amtlich.

Alpine und mediterrane Lebensart haben sich verflochten und Neues entstehen lassen, das sich zu einem facettenreichen Gesamtbild zusammenfügt. Auch die einzigartige Landschaft, vom Weltkulturerbe der Dolomiten über die dichten Bergwälder bis zu den fruchtbaren Alpentälern, trägt zu diesem besonderen Lebensgefühl bei. In Südtirol findet man Europas größtes zusammenhängendes Apfelanbaugebiet, den wärmsten Badesee der Alpen (in Kaltern) - und jeder 12. prämierte italienische Wein stammt aus Südtirol. Das Grenzgebiet ist bekannt für seine regionale Küche und heimischen Erzeugnisse: die knackigen Äpfel, die aromatischen Weine, die wertvolle Milch - und den würzigen Speck.

 

Botschafter des europäischen Gütesiegels

Neben dem Wein, der als DOC ausgezeichnet ist, sind auch Äpfel und Speck geschützte Südtiroler Qualitätsprodukte und tragen das EU-Gütesiegel g.g.A. (geschützte geografische Angabe). Seit dem Herbst 2011 sind diese drei Produkte die Protagonisten der aktuellen Informations-Kampagne zum europäischen Gütesiegel. Diese wird von der Europäischen Union und vom italienischen Staat gefördert und soll den Bekanntheitsgrad der Herkunftsbezeichnungen in Europa steigern.

Die Kampagne trägt den Titel “Die neue europäische Lebensmittelsicherheit” beugt dem Missbrauch von Ursprungsbezeichnungen vor, indem sie zu Qualitätsprodukten informiert. Auf diese Weise erhält der Verbraucher mehr Sicherheit in Zeiten von Genmanipulation und Massenproduktion. Stellvertretend wurden Südtiroler Speck g.g.A., Südtiroler Apfel g.g.A. und Südtiroler DOC Wein als „Testimonials“ ausgewählt, um der Öffentlichkeit die Vorzüge von geschützten Qualitätsprodukten beispielhaft näherzubringen. Weitere Informationen dazu gibt es hier: www.suedtiroler-originale.info

 

Südtiroler Speck: Daten & Fakten

Wegen seiner wenigen Kalorien und des hohen Anteils hochwertiger Eiweiße ist der Südtiroler Speck ideal für eine leichte, zeitgemäße Ernährungsweise und stellt eine schmackhafte - und gut verdauliche - Alternative zu Frischfleisch, Ei und Käse dar. Ende 2011 veröffentlichte das Südtiroler Speck Consortium die Ergebnisse einer neuen Studie, die dem Südtiroler Speck sogar noch ein verbessertes Nährwertsprofil bescheinigten:

Die aktuellen Nährwerte pro 100 g Südtiroler Speck:

➢ Energiewert: 300 Kcal / 1.254 KJ

➢ Eiweiß: 30,7 g

➢ Kohlenhydrate: 1,2 g

➢ Fette: 19,1 g (davon 6,6 g gesättigte Fettsäuren)

➢ Ballaststoffe: 0 g

➢ Natrium: 14.874 mg/kg

Ganz nebenbei bemerkt schlägt sich diese positive Tendenz auch in steigenden Produktions- und Absatzzahlen des Südtiroler Specks nieder, 2011 konnte die Gesamtproduktion von Südtiroler Speck im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent zulegen. Nach Deutschland werden fast 30 Prozent des Südtiroler Speck g.g.A. exportiert, damit ist es nach Norditalien selbst der zweitwichtigste Abnehmer.

Südtiroler Bauernspeck ist noch eine weitere Qualitätsstufe des Südtiroler Specks. Die Schweine werden in kleinen Gruppen auf Südtiroler Bauernhöfen gehalten. Bauernspeck ist nur in begrenzten Mengen erhältlich und ist wegen seines höheren Fettanteils vor allem bei den Südtirolern sehr beliebt. Neben dem Schlegel werden auch Schopf-, Schulter-, Karree- und Bauchteile des Schweins verwertet, ganz wie es die Tradition verlangt.

 

Südtiroler Speck

Der Südtiroler Speck verdankt seinen besonderen und charakteristischen Geschmack vor allem der geografischen Lage Südtirols. Nur in den Bergen und Tälern der Alpensüdseite, wo die Natur für ein ganz spezielles Klima mit viel Sonne und sauberer Luft sorgt, kann der typische Südtiroler Speck entstehen. Hier trifft alpin auf mediterran und der Südtiroler Speck kombiniert das Beste aus beiden Welten: Wie im Norden wird der Schinken ge-räuchert und wie im Süden an der Luft getrocknet. Dabei folgt man dem Grundsatz „wenig Salz, wenig Rauch und viel Luft“ und verwendet nur bestes mageres Schweinefleisch.

Das Südtiroler Speck Consortium vertritt die Interessen der Südtiroler Speckhersteller seit 1993, zu seinen Aufgaben gehören die Qualitätspolitik und der Schutz der Marke. Mit der Marke „Südtiroler Speck g.g.A" darf nur jener Speck ausgezeichnet werden, welcher nach traditionellen Methoden von einem der 28 anerkannten Produzenten hergestellt wird. Für weitere Informationen: http://www.speck.it/

 

 

Quelle: Gourmet Report

 

 

 

Zu Tode konserviert und überaromatisiert? "Wissenschaft am Donnerstag" über unsere Lebensmittel Dokumentation "Gammel ade" und "scobel - Essen: getäuscht und abgespeist?



Mainz (ots) - Donnerstag, 1. März 2012, ab 20.15 Uhr

 

Erstausstrahlungen

 

"Die Technologien von heute, dazu gehören Zusatzstoffe und Additive, erlauben es, das Produkt besser erscheinen zu lassen, als es ist!", urteilt der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer über bearbeiteten Nahrungsmittel von heute in der Dokumentation "Gammel ade", und der Journalist Hans Ulrich Grimm ergänzt: "Das sind zwei völlig verschiedene Welten: Die 'echten' Nahrungsmittel und die Parallelwelt der Industrienahrungsmittel." Die massenhafte Konservierung von Nahrungsmitteln hat die Lebensmittelbranche einst revolutioniert. Was mit einfachem Pökeln und Erhitzen begann, hat sich immer mehr zu einer Hightechindustrie gewandelt. Die Nachfrage nach neuen Konservierungstechniken steigt, denn nur haltbare Lebensmittel können sicher und vor allem im großen Stil verfügbar sein - meinen die Hersteller. Nanomaterialien, Bestrahlung von Lebensmitteln, lückenlose Kühlketten und vor allem neue Konservierungs- und Zusatzstoffe spielen eine immer größere Rolle. Lebensmittelforscher stehen vor großen Herausforderungen. Sie versuchen Haltbarkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit Nahrungsmitteln zu vereinbaren. Dafür entwickeln sie unter anderem nicht-chemische und angeblich gesündere Konservierungsstoffe und -methoden. Aber auch Hilfsmittel, mit denen der Verbraucher eindeutig erkennen kann, ob die Kühlkette für ein Produkt unterbrochen war oder ob es sogar nach dem Verfallsdatum noch genießbar ist, sind im Kommen. Doch es gilt, einen verantwortungsvollen Umgang mit dem zu finden, was bei uns auf den Tisch kommt. Haltbarkeit muss sich mit Appetitlichkeit und Frische vereinbaren lassen. Wer will schon Joghurt, der monatelang im Kühlregal gestanden hat, oder Brötchen, die auch nach Wochen beim Discounter noch die gleiche Konsistenz aufweisen?

 

"Wissenschaft am Donnerstag" beleuchtet am 1. März in der Dokumentation "Gammel ade. Lebensmittel ohne Verfallsdatum" von Daniel Münter (Erstausstrahlung) um 20.15 Uhr zunächst Nutzen und Risiken bisheriger Konservierungsmethoden und stellt einige der neu entwickelten Methoden vor. Im Anschluss um 21.00 Uhr diskutiert Gert Scobel in "scobel - Essen: getäuscht und abgespeist?" (Erstausstrahlung) mit seinen Gästen, welcher Qualität Lebensmittel heute sind. Vanilleeis ohne Vanille, Himbeerwackelpudding ohne Himbeeren, stattdessen aber mit Schweineschwarte und Erdbeerjoghurt mit Sägespänen: Fast kein abgepacktes Produkt ist naturbelassen. "scobel" diskutiert beispielsweise, wie sich Verbraucher gegen Etikettenschwindel wehren können, und was Bioprodukte leisten.

 

Gert Scobels Gäste sind:

 

Harald Lemke, Philosoph

 

Andreas Pfeiffer, Ernährungsmediziner Hans-Ulrich Grimm, Journalist und Buchautor

 

In 3sat steht der Donnerstagabend künftig im Zeichen der Wissenschaft: Um 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen unter anderem über gesellschaftliche und ethisch-moralische Aspekte des Themas.

 

Hinweis für Journalisten: Einen Video-Stream der Sendung finden akkreditierte Journalisten unter www.pressetreff.3sat.de. Bitte beachten Sie auch: Unter dem Button "Profil/Newsletter" können Sie einen Newsletter mit aktuellen 3sat-Informationen abonnieren, den Sie nach individuellen Interessen zusammenstellen können.

 

Pressekontakt:

 

Presse und Öffentlichkeitsarbeit 3sat

Pepe Bernhard

Telefon: +49 (0) 6131 - 701 6261

E-Mail: bernhard.p@3sat.de

 

 

Quelle: Presseportal

 

 

 

DAS SCHADSTOFF-LEXIKON



Kein Tag ohne vermeintliche Aufregung rund um angeblich unsichere Lebensmittel. Können Sie noch unterscheiden, ob es sich lohnt um einen bestimmten Schadstoff besorgt zu sein? Oder ob vielleicht nur allgemeine Unsicherheit öffentlich ausgebreitet wird?

 

Essen ist in der Regel hoffentlich mehr als maximale Risikovermeidung, nämlich ein Vergnügen. Sollte es jedenfalls sein. Damit Sie eventuellen Verunsicherungen gelassener begegnen können gibt es das aid-Schadstoff-Lexikon, das Sie zur Hand nehmen können, wenn wieder mal ein Schadstoff durch die Medien geistert. Es enthält viele Tipps für den Einkauf, die Handhabung von Lebensmitteln und zur Hygiene, die im Umgang mit ihnen selbstverständlich sein sollte. So können Sie in vielen Fällen dazu beitragen, das eigene Risiko deutlich zu mindern. www.aid.de

 

aid-Heft "Das Schadstoff-Lexikon - In Lebensmitteln unerwünscht",

Bestell-Nr.: 61-1604, ISBN/EAN: 978-3-8308-1004-9

Preis: 2,50 EUR (Rabatte ab 10 Heften) zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung

 

Quelle: Gourmet Report

 

 

 

 

 

Bundesländer müssen die Öko-Bremse lösen



Bayern im BÖLW-Öko-Ranking Spitze - Schleswig-Holstein Schlusslicht

 

 

Berlin, 18.01.2012.Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) hat erstmals die Rahmenbedingungen für den Ökologischen Landbau in den Bundesländern einer umfassenden Bewertung unterzogen. "Das Öko-Ranking zeigt deutlich, dass nicht nur beim Bund sondern auch bei etlichen Bundesländern der politische Wille fehlt, die Chancen, die der wachsende Bio-Markt bietet, für die deutschen Landwirte nutzbar zu machen," so BÖLW-Vorstandsvorsitzender Felix Prinz zu Löwenstein. "Zwar formulieren Bundesministerin Aigner und ihre Kollegen in den Ländern hochgesteckte Ziele, wenn es um Boden-, Gewässer, Klima-, Tierschutz oder die Ausweitung des Öko-Landbaus gehe, lassen sie diesen Worten aber keine zielgerichtete Politik folgen", kritisiert Löwenstein. Eine unspezifische und wenig effiziente Förderpolitik sei die Folge.

 

"Wir kritisieren deshalb, dass sich die Bundesregierung in den laufenden Verhandlungen zur Reform der europäischen Agrarpolitik nicht dafür einsetzt, die Agrarzahlungen konsequent an die gewünschten Umweltleistungen der Landwirtschaft zu binden", so Alexander Gerber, Geschäftsführer des BÖLW. Der BÖLW hat die aktuelle Debatte um die Agrarpolitik zum Anlass genommen, die Politik der Bundesländer für den Ökologischen Landbau unter die Lupe zu nehmen. Denn es ist Aufgabe der Bundesländer, die sogenannte zweite Säule der europäischen Agrarpolitik umzusetzen, innerhalb derer die Öko-Förderung verankert ist. Spitzenreiter des Rankings ist Bayern gefolgt von Baden-Württemberg und Sachsen. Die hohe Punktzahl dieser Bundesländer ergab sich aus guten Werten in fast allen Kriterien, die der BÖLW für eine sinnvolle Förderung des Öko-Landbaus identifiziert hat. Dazu zählen u.a. die verlässliche Bereitstellung ausreichender Flächenprämien für die Umstellung und Beibehaltung von Öko-Landbau, den Stellenwert des Öko-Landbaus im Fördergefüge oder die Angebote zu Ausbildung, Beratung, Information und Vermarktung. Die Schlusslichter Brandenburg und Schleswig-Holstein fallen mit dem Aussetzen der Umstellungs- (Brandenburg) bzw. Umstellungs- und Beibehaltungsförderung (Schleswig-Holstein) in der Punktewertung weit zurück. "Werden die Zahlung von Flächenprämien für den Ökologischen Landbau ausgesetzt, ist das ein fatales politisches Signal und bedeutet einen Rückschritt", betont Bioland-Präsident Jan Plagge die Wichtigkeit von zuverlässig gezahlten und wirksamen Ökoprämien. "Die Entscheidung für den Wechsel zum Öko-Landbau hat weitreichende betriebliche Konsequenzen, dafür brauchen die Landwirte verlässliche Rahmenbedingungen."

 

Der Eigenanteil der Bundesländer an den Flächenprämien für die Umstellung oder Fortführung des Ökologischen Landbaus beträgt in den alten Bundesländern 18 und in den neuen Bundesländern 8 %. Den Rest übernehmen Bund und EU. Der Ausstieg eines Bundeslandes aus der Umstellungsförderung sei daher völlig unverständlich, so Gerber, denn "es spart dadurch jährlich nur einen minimalen Betrag in der Größenordnung von 150.000 Euro, verzichtet aber auf den sehr viel höheren Kofinanzierungsanteil von Bund und EU." In nahezu allen Bundesländern sind die Ausgaben je Hektar Öko-Landbau-Fläche seit 2003 gesunken, nur in Sachsen und Sachsen-Anhalt sind sie gestiegen.

 

"Bei allen Detailfragen zur Honorierung des Öko-Landbaus darf nicht vergessen werden, dass für die Landwirte nicht der letzte Euro entscheidend für die Umstellungsentscheidung ist, sondern es sind die politischen Signale, die insgesamt von der Politik ausgehen", weiß Gerber. "Die Umwelt braucht Öko-Landbau, die Verarbeiter suchen händeringend heimische Ware und der Bio-Markt wächst und wächst. Es wird Zeit, dass die Politik auf diese Entwicklungen endlich angemessen reagiert und ihre Öko-Bremsen löst", fordert Gerber. "Sonst importieren wir weiter Bio-Produkte und exportieren die Umweltleistungen des Öko-Landbaus."

 

4275 Zeichen Abdruck honorarfrei, um ein Belegexemplar wird gebeten.

Ansprechpartner: Joyce Moewius Tel. 0177.2701582

 

 

Joyce Moewius

 

Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

Mitgliederprojekte

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW e.V.)

Marienstr. 19-20, 10117 Berlin

Tel.: 030-28482-307, Fax: 030-28482-309

E-Mail: moewius@boelw.de, Web: www.boelw.de

 

 

Tag des Ökologischen Landbaus am 27.01.2011 in Berlin

EU-Agrarreform - genügt sie ihren eigenen Ansprüchen?

http://www.boelw.de/tdoel2012.html

 

 



Quellen: Nieberg, H., H. Kuhnert und J. Sanders (2011): Förderung des ökologischen Landbaus in Deutschland - Stand, Entwicklung und internationale Perspektive. vTI, Sonderheft 347.

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage Fraktion Die Linke, Bundestags-Drucksache 17/8074.

BÖLW: Zusammenstellung, Gewichtung, Auswertung.


Monsanto Says Weedkiller-Resistant Kochia Found in Canada



Monsanto Co. (MON), the biggest seed maker, said the bushy plant Kochia is no longer being killed by the company's Roundup in parts ofCanada, a sign that resistance to the world's best-selling herbicide is spreading.

 

Kochia that resists glyphosate, the active ingredient in Roundup, was confirmed in three fields in southern Alberta, St. Louis-based Monsanto said yesterday in a statement on its website. The weed, which can thrive in drought conditions and grow 7 feet tall (2.1 meters), previously was found to be glyphosate-resistant in three U.S. states, the company said.

 

Glyphosate-resistant weeds have spread with the popularity of Monsanto's Roundup Ready crops, which are genetically modified to withstand applications of the herbicide. To combat the problem, Monsanto and its rivals are engineering crops that resist additional weed killers such as dicamba and 2,4-D, an ingredient in the defoliant Agent Orange.

 

Kochia resistance in Alberta affects 101 to 500 acres, according to the website of the International Survey of Herbicide Resistant Weeds.

 

The Canadian case is different from most because the kochia, found in fallow fields, don't appear to have developed resistance on farms where Roundup Ready crops were regularly planted, Monsanto said. Still, the weeds "could present new challenges" on Alberta farms that use Roundup Ready canola and sugarbeet seeds, the company said.

 

In the U.S., Roundup-resistant weeds such as kochia and Palmer amaranth have invaded 14 million acres of cotton, soybean and corn, and that will double by 2015, Syngenta AG said last year. A Dow Chemical Co. (DOW) study in 2011 found as many as 20 million acres of corn and soybeans may already be infested.

 

To contact the reporter on this story: Jack Kaskey in Houston at jkaskey@bloomberg.net

 

To contact the editor responsible for this story: Simon Casey at scasey4@bloomberg.net

 

Herbizide im Urin



Glyphosat, Hauptwirkstoff der meisten handelsüblichen Herbizide, ist ein

Pflanzengift. Es vergiftet aber nicht nur Pflanzen, sondern schleichend auch

Tiere und Menschen. An einer deutschen Universität wurden Urinproben der

städtischen Bevölkerung auf Belastungen mit Glyphosat untersucht. Alle

Proben wiesen erhebliche Konzentration des Herbizidwirkstoffes auf, sie

lagen um das 5- bis 20fache über dem Grenzwert von Trinkwasser

 

von Dirk Brändli und Sandra Reinacher

 

Die meisten Herbizide, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, aber

auch zum Unterhalt von Gleisanlagen, städtischen Gehwegen, Straßenrändern

und Kleingärten dienen, enthalten den Wirkstoff Glyphosat. Die bekanntesten

Glyphosat-Herbizide sind die von Monsanto hergestellten Roundup-Produkte,

doch seit Ablauf des Patentes werden sie auch von zahlreichen anderen

Agrochemie-Konzernen wie Syngenta, Bayer, Nufarm oder DowAgro Science

hergestellt und vertrieben. Die Hälfte der rund 800 000 Tonnen Glyphosat,

die jedes Jahr weltweit produziert werden, kommen mittlerweile aus China.

 

Das 1950 in der Schweiz entwickelte und 1970 von Monsanto synthetisierte

Glyphosat greift sehr stark in den Stoffwechsel von Pflanzen ein und

verhindert die Bildung lebenswichtiger Aminosäuren. Glyphosat ist ein

systemisch wirkendes Breitband-Gift gegen fast alle grünen Pflanzen. In

Abhängigkeit von der Stoffwechselintensität sterben behandelte Pflanzen

innerhalb weniger Tage vollständig ab.

 

Durch gentechnische Veränderungen wurden von Monsanto, Bayer und anderen

Firmen Pflanzen entwickelt, die resistent gegen Glyphosat sind. So können

Plantagen mit genmodifizierten Mais, Soja oder Raps mit Glyphosat

abgespritzt werden, um Unkraut zwischen den Kulturpflanzen zu vernichten.

Durch diese Methode bleiben jedoch Glyphosat-Rückstände auf dem Erntegut

zurück und gelangen in die Nahrungskette von Tier und Mensch (siehe auch

WDR-Reportage "Gentechnik & Roundup" [1])

 

Glyphosat im Urin von Mensch und Tier

 

Monsanto wirbt weiterhin mit der hohen Umweltverträglichkeit von

Roundup-Produkten und behauptet, dass diese weder für Tier noch Mensch

giftig wären. Umweltschützer, Tierärzte, Humanmediziner und Wissenschaftler

warnen jedoch zunehmend vor den Gefahren von Glyphosat in der tierischen und

menschlichen Nahrungskette sowie in der Umwelt. Äußerst bedenklich ist, dass

Glyphosat inzwischen auch im Körper von Tieren und Menschen nachgewiesen

wird. Auf der Suche nach den Ursachen für schwere Erkrankungen ganzer

Tierbestände in Norddeutschland, insbesondere bei Rindern, wurde wiederholt

Glyphosat in Urin, Kot, Milch und Futtermitteln der Tiere festgestellt.

Alarmierend war, dass auch bei den betroffenen Landwirten Glyphosat im Urin

nachgewiesen wurde.

 

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[Video] Spraying Roundup ready corn 2008

http://www.youtube.com/watch?v=_22N8WTPFEk

Im Film bekommt man bei sehr schöner, einschläfernder Musik ein Gefühl

dafür, wie sanft und genüsslich genmodifizierte Maispflanzen mit Glyphosat

abgespritzt werden, um unerwünschte Beikräuter im Feld zu vernichten.

--

 

Belastungen im menschlichen Urin

 

Um abzuklären, ob Glyophosatbelastungen nur bei Personen mit direktem

Kontakt zu kontaminierten Futtermitteln oder Glyphosat-Präparaten

nachzuweisen sind, oder ob auch andere Bevölkerungsgruppen einer Gefährdung

unterliegen, wurden Angestellte, Journalisten und Anwälte aus Berlin

untersucht(*), die keinen Umgang mit Glyphosat-Präparaten hatten. In allen

Urinproben dieser Personengruppen wurde im Dezember 2011 Glyphosat

nachgewiesen. Die Werte schwankten von 0,5 bis 2 ng Glyphosat pro ml Urin

(Trinkwassergrenzwert: 0,1 ng/ml). Keiner von den Untersuchten hatte

direkten Kontakt mit der Landwirtschaft.

 

Totspritzen vor der Ernte

 

Glyphosat gelangte in den letzten 10 Jahren wahrscheinlich zunehmend über

die täglichen Nahrungsmittel wie Fleisch, Milchprodukte, Gemüse und

Getreideprodukte in unsere Körper. Gentechnisch verändertes Roundup-Soja,

dessen Glyphosatrückstände in die tierische Nahrungskette gelangen, sind

dabei allerdings nur ein Risikofaktor.

 

Noch gefährlicher ist momentan, dass in der EU seit einigen Jahren vermehrt

Herbizide zur Sikkation von Erntebeständen, insbesondere von Getreide,

Kartoffeln, Raps und Hülsenfrüchten eingesetzt werden. Bei dieser Methode

werden Herbizide kurz vor der Ernte direkt auf die zu erntenden

Kulturpflanzen gespritzt. Das Totspritzen, wie die Sikkation treffender

bezeichnet werden sollte, erleichtert durch gleichmäßig abgestorbene

Pflanzen die Ernte. Wenn zum Beispiel in einem nassen Sommer wie 2011 das

Getreide nicht mehr richtig ausreift, wird es mit den Herbiziden zur

"Totreife" gebracht. Auf diese Weise können die erwünschten Trockengrade des

Korns erreicht werden und zugleich das Unkraut für die nächste Aussaat

entfernt werden.

 

Bei Kartoffeln wird durch die Herbizidspritzung (2,5 l/ha) kurz vor der

Ernte die Festigkeit der Schalen, die Anfälligkeit für Knollenfäule und

Keimfähigkeit der Kartoffeln reduziert, was die Lagerfähigkeit verbessert.

Ein Teil der Wirkstoffe des Herbizids dringt dabei über den Blattkörper

direkt in die Kartoffel ein. Der Abbau des Pflanzengifts findet erst im

Körper der Konsumenten statt.

 

In der Werbeschrift von Syngenta [2] heißt es zur Sikkation:

 

--Die chemische Sikkation gehört heute für professionelle Betriebe zu den

Standardmaßnahmen einer qualitativ hochwertigen Produktion [...]. Man

spricht in diesem Zusammenhang auch von der "ökonomischen Reife", da durch

den Einsatz des Krautabtötungsmittels eine sichere Terminierung des

Ernteablaufes möglich ist.--

 

Vor diesem Hintergrund haben die EU-Behörden den Grenzwert für Glyphosat in

Brotgetreide um das 100fache gegenüber dem Grenzwert für Gemüse

heraufgesetzt. Im Futtergetreide ist er sogar um das 200fache erhöht worden,

wobei dies nicht einmal in relevanten Stichproben überprüft wird. Dabei sind

Pflanzenschutzbehörden die negativen Auswirkungen von Gyphosat durchaus

bewust. So ist Glyphosat nicht zum Totspritzen bei der Saatgutvermehrung und

bei Braugerste zugelassen, da dadurch die Keimfähigkeit herabgesetzt wird.

Mit totgespritzten Getreide kann kein Bier gebraut werden. Bei Brot- und

Futtergetreide wird aber die herabgesetzte Keimfähigkeit in Kauf genommen.

Getreidestroh aus totgespritzten Beständen soll gemäß der Behörde im

gleichen Jahr nicht zur Fütterung eingesetzt werden, was aber weder

kontrolliert noch eingehalten wird (siehe auch den hervorragend

recherchierten Artikel "Sikkation - ein Grund zu fragen" [3]).

 

Es ist so unvorstellbar, dass man es sich noch einmal vor Augen führen muss.

Kurz bevor Getreide geerntet, gedroschen und an Großbäckereien verkauft

wird, spritzen die Bauern es mit total Herbiziden noch einmal ab, damit die

Getreidepflanzen absterben und eine gleichmäßige Scheinreife aufweisen. Man

könnte das Glyphosat genauso gut auch in den Brotteig rühren. Mit

eiweissreichen Futtermitteln ist es das Gleiche, auch da wird das Herbizid

direkt in die Frucht gespritzt, bevor es einige Tage später als Kraftfutter

verkauft wird.

 

Sikkation ist einer der ungeheuerlichsten Skandale der modernen

Landwirtschaftsgeschichte. Grund dafür ist nicht zuletzt eine katastrophale

Lücke in der EU-Gesetzgebung. Während bei der Ausbringung von Pestiziden und

Insektiziden nachvollziehbare Wartezeiten zwischen Ausbringung des

Pestizides und der Ernte eingehalten werden müssen, gilt für Glyphosat [und

vergleichbare Wirkstoffe wie Glufosinat-Ammonium (Basta/Liberty Link),

Deiquat oder Diquat (Reglone), Carfentzarone (Shark), Cyanamid (Azodef),

Cinidon-ethyl (Lotus) und Pyraflufen (Quickdown)], weil sie als Herbizide

eingestuft sind, nur eine völlig ungenügende Wartezeit. Während z.B. im

Weinbau beim Einsatz von rein mineralischem Netzschwefel eine Wartefrist von

8 Wochen gilt, darf Brotgetreide mit einer Wartefrist von lediglich 7 Tagen

mit Glyphosat gespritzt werden.

 

Es besteht dringender Handlungsbedarf. Unabhängig aller sonstigen Risiken

von Glyphosat, muss ein unverzügliches Verbot der Sikkation durchgesetzt

werden. Sikkation ist fahrlässige Körperverletzung und auch mit dem

gesetzlich verankerten Tierschutz nicht zu vereinbaren.

 

Im Gegensatz zur EU ist die Sikkation mit Herbiziden in der Schweiz

verboten, was die Schweizer Konsumenten und den Schweizer Viehbesatz

allerdings nur bedingt schützt, da knapp die Hälfte der Lebensmittel und

zwei Drittel der Futtermittel aus Ländern importiert werden, in denen

Sikkation die übliche landwirtschaftliche Praxis geworden ist.

 

Sonstiger Einsatz von Glyphosat

 

Glyphosathaltige Präparate werden auf öffentlichen Flächen wie Kindergärten,

Schulen oder Parkanlagen zur Unkraut- und Gehölzbekämpfung eingesetzt.

Gemeinden und Städte halten auf diese Weise Strassen- und Wegränder

bewuchsfrei. Das ist zwar gesetzlich sowohl in Deutschland ( 6 Abs. 2

PflSchG) als auch der Schweiz verboten, wird von den Gemeindeverwaltungen

aber quasi flächendeckend ignoriert. Die Bundesbahn hält mit Glyphosat ihre

Gleisanlagen kahl, wobei es insbesondere in den Bahnsteigsbereichen zu

gefährlichen Ausgasungen kommen kann. In Kleingärten wird Roundup gern zur

Erneuerung von Rasenflächen und zur Säuberung von Gehwegen eingesetzt. Da

Glyphosat-Präparate über die Baumärkte und den Internet-Handel unbegrenzt

verfügbar sind, lassen sich unsachgemäße Anwendungen im Wohnumfeld und in

Kleingärten nicht ausschließen.

 

In konventionellen Dauerkulturen wie Wein, Himbeeren, Apfel, Kiwi usw.

werden mittels Glyphosat die Flächen unterhalb der Kulturpflanzen

freigehalten, oft aber sogar die gesamten Plantageflächen. In verschiedenen

Kulturen, wie beispielsweise auf Ananasplantagen, werden die Pflanzen nach

der Ernte mit enormen Mengen Glyphosat abgespritzt, um anschließend mit

geringerem Aufwand die abgestorbenen Pflanzenreste in den Boden

unterzupflügen.

 

Gesundheitliche Auswirkungen von Glyphosat

 

Einige bedenkliche Auswirkungen von Glyphosat sind den

Pflanzenschutzmittelbehörden in Deutschland durchaus bekannt (siehe Anfrage

der Grünen im Bundestag [4] oder auch die NABU-Studie [5]). Keine

ausreichenden Erkenntnisse liegen jedoch über die Verbreitung der

Kontamination von Futter- und Lebensmitteln und den daraus resultierenden

gesundheitlichen Folgen vor.

 

Der Nachweis von Glyphosat ist nicht ganz einfach und kann bisher nur in

wenigen Speziallabors durchgeführt werden. Im Boden wird Glyphosat stark an

Bodenpartikel angelagert. Es beeinträchtigt nützliche Bakterien und tötet

Algen ab. Dadurch können sich verstärkt pflanzenschädigende Schimmelpilze

vermehren, und es kann zur Festlegung von Mikronährstoffen, insbesondere

Mangan, und damit zu Mangelerkrankungen kommen. Ein ähnlicher Effekt wird im

Verdauungstrakt von Tieren und Menschen vermutet. Ob und in welchem Ausmaß

sich daraus gesundheitliche Auswirkungen ergeben, ist bislang nicht

ausreichend geklärt. Glyphosat kann unter Umständen auch die

Mikroorganismenflora im Magen-Darm-Trakt von Mensch und Tier

beeinträchtigen. Die schleichenden negativen Veränderungen der Darmflora

haben mit großer Wahrscheinlichkeit auch langfristig gesundheitliche Folgen,

wie erste Studien befürchten lassen .

 

Glyphosat steht zunehmend im Verdacht, die Fortpflanzung und

Embryonalentwicklung von Mensch und Tier zu beeinträchtigen. Beispielsweise

wurden bereits Fruchtbarkeitsstörungen bei Rindern beobachtet. Glyphosat

steht darüber hinaus im Verdacht, bei Menschen bestimmte Krebserkrankungen

des lymphatischen Systems zu fördern und die Entstehung von Hauttumoren zu

begünstigen. In die Verdauungstrakte von Tier und Mensch gelangt mit dem

Glyphosat eine Zeitbombe, die durch weitere Störungen, wie schlechte oder

einseitige Nahrung sowie durch Stress, zur Zündung gebracht werden kann

(siehe Resümee wissenschaftlicher Studien zu gesundheitlichen Risiken durch

Glyphosat [6], siehe auch die ARD-Reportage "Monsanto-Gift im Acker" [7]).

 

Anfang 2009 konnte Prof. Gilles Seralini und sein Team von der Universität

Caen nachweisen [8], dass bereits geringe Mengen von Roundup zum Absterben

menschlicher Zellkulturen führen. Seralini kam zu dem Schluss, dass

Belastungen, wie sie typischerweise als Rückstand in mit Roundup

sikkatiertem Getreide und somit in der menschlichen oder tierischen

Ernährung zu erwarten sind, zu Zellschädigungen führen.

 

In der Mitte des vorigen Jahrhunderts galt das Insektengift DDT als

segensreich und unverzichtbar. Es war für die Hersteller ein großes

Geschäft. Doch DDT reicherte sich aufgrund seiner chemischen Stabilität

weltweit im Fettgewebe von Tieren und Menschen an. Es geriet in den

Verdacht, krebserregend zu sein. Daraufhin wurde DDT nach langjährigen

Auseinandersetzungen in den meisten westlichen Ländern in den 70er Jahren

verboten. Das aufrüttelnde Buch "Der stille Frühling" von Rachel Carson, das

1962 erschien, hatte daran einen wesentlichen Anteil.

 

Wir sollten uns fragen, was uns unsere Gesundheit wert ist, und ob wir und

unsere Kinder zukünftig immer mehr Glyphosat täglich aufnehmen wollen. Es

gab zu DDT und es gibt zu Roundup bessere Alternativen. Es liegt an uns

Verbrauchern, den Landwirten und den verantwortlichen Stellen in den

Regierungen und Gemeinden, ob sich Glyphosat weiter in der Umwelt und

unserer Nahrungskette anreichern soll.

 

 

 

DAS MINDESTHALTBARKEITSDATUM IST KEIN VERFALLSDATUM!



Bundesverbraucherministerium informiert über die Haltbarkeit von Lebensmitteln

 

Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum eines Lebensmittels abgelaufen, bedeutet dies nicht, dass man dieses Lebensmittel nicht mehr essen kann. Im Gegenteil: Häufig sind Lebensmittel auch noch viele Tage nach Ablauf des MHD völlig einwandfrei und unbedenklich zu genießen. Auch weil immer noch viele Verbraucher das Mindesthaltbarkeitsdatum mit einem Verfallsdatum verwechseln, landen Jahr für Jahr erhebliche Mengen wertvoller, oft ungeöffneter Lebensmittel auf dem Müll - obwohl sie noch genießbar wären. "Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, die Information der Verbraucherinnen und Verbraucher über Lebensmittel zu verbessern. Ein wichtiges Anliegen ist es, die Missverständnisse über das Mindesthaltbarkeitsdatum zu beseitigen", sagt Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. "Lebensmittel sind kostbar - wir können es uns nicht leisten, dass jährlich viele Millionen Tonnen auf dem Müll landen. Wer bewusst mit Lebensmitteln umgeht, leistet einen Beitrag zum Schutz des Klimas und der Umwelt - und spart obendrein noch bares Geld."

 

Interessante Informationen für Verbraucher zum Mindesthaltbarkeitsdatum liefern nun eine Servicekarte des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sowie das Video "Teller oder Tonne?", das ab sofort auf der Internetseite des Ministeriums unter http://www.bmelv.de/video_mhd abrufbar ist.

 

Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt an, bis zu welchem Tag, Monat oder Jahr das ungeöffnete und richtig gelagerte Lebensmittel seine spezifischen Eigenschaften wie Geschmack, Geruch, Farbe, Konsistenz und Nährwert behält. Es ist eine Information des Herstellers und bedeutet nicht, dass das Produkt danach verfallen ist und nicht mehr verzehrt werden kann. Normalerweise schmecken die Produkte bei richtiger Lagerung auch noch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums gut und sind keine Gefahr für die Gesundheit. Hier sind Verbraucher gefragt, die Produkte mit allen Sinnen zu prüfen: sehen, riechen, fühlen, schmecken. Solange das Produkt nicht auffällig ist, kann es in der Regel noch gegessen werden.

 

Anders verhält es sich beim Verbrauchsdatum: Das Verbrauchsdatum muss auf Lebensmitteln angegeben werden, die durch Keime sehr leicht verderben und dann gesundheitsschädlich sein können, z.B. Hackfleisch und Räucherlachs. Nach Ablauf des Verbrauchsdatums dürfen solche Produkte nicht mehr verkauft werden und Verbraucher sollten sie auch nicht mehr essen.

 

Informationsvideo und Servicekarte im Internet auf www.bmelv.de

 

Quelle: Gourmet Report

 

 

 

KENNZEICHNUNGSMäNGEL BEI HERKUNFT VON OBST UND GEMüSE



Ob schadstoffbelastete Paprika aus Spanien oder weit gereiste Kiwis aus Neuseeland - Verbraucher, die solche Produkte von vorne­herein meiden wollen, haben häufig das Nachsehen. Beim Kauf von Obst und Gemüse wird die Kundschaft oft nicht korrekt über die Herkunft informiert: Acht von zehn Händlern verstoßen gegen die vorgeschrie­bene Kennzeichnung des Ursprungslandes - so das Ergebnis einer Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW. Entweder fehlt die vorge­schriebene Herkunftskennzeichnung komplett, oder die Angabe auf dem Hinweisschild an der Ware stiftet Verwirrung. "Verbraucher haben jedoch ein Recht auf eine exakte Angabe der Herkunft. Nur so können sie eine für sie richtige Kaufentscheidung treffen", rügt Klaus Müller, Verbrau­cherzentrale NRW, die nachlässige Praxis des Handels.

 

88 Obst- und Gemüsestände in vier nordrheinwestfälischen Städten - auf Wochen- und in Supermärkten, bei Discountern und Einzelhändlern sowie in Bio-Läden - hatten die Verbraucherschützer Ende letzten Jah­res hinsichtlich der Herkunftsangabe an und auf der frischen Ware im Visier. Fünf Mängel pro Händler stießen ihnen im Schnitt bei ihrem Check ins Auge. Am häufigsten - nämlich bei 284 Obst- und Gemüse­angeboten - war keine Herkunftskennzeichnung - weder auf einem Schild noch auf der Ware - zu finden. In 62 Fällen ließ sich die Abstam­mung von Äpfeln, Birnen und Co. nicht feststellen, da auf dem Hinweis­schild ein anderes Ursprungsland als auf der Ware angegeben war. Kopfzerbrechen bereitete den Testern aber auch, wenn auf einem Hin­weisschild gleich mehrere Export-Länder prangten (26-mal), Länder­kennzeichnungen in fremder Sprache (15-mal) oder mit unbekannten Abkürzungen (4-mal) versehen waren. "Verbraucher dürfen mit Blick auf das muntere Herkunfts- und Kennzeichnungs-Allerlei jedoch während ihres Einkaufs nicht Rätselraten. Bei Obst- und Gemüsesorten ist die Herkunftsangabe - bis auf einige Ausnahmen - vorgeschrieben. Die Händler sollten deshalb ihr Personal besser schulen und für eine ein­wandfreie Präsentation ihres Sortiments sorgen", fordert NRW-Ver­braucherzentralen-Chef Müller Händler auf, stärker die gesetzlichen Vorgaben zu beachten.

 

Zur Kennzeichnung von Lebensmitteln und zu anderen Verstößen gegen geltendes Lebensmittelrecht gibt’s weitere Informationen im Internet unter www.vz-nrw.de/etikettenschwindel

 

Quelle: http://www.gourmet-report.de/artikel/337362/Kennzeichnungsmaengel-bei-Herkunft-von-Obst-und-Gemuese.html

 

 

 

AK: ZEICHEN-WIRRWARR BEI LEBENSMITTELN LICHTEN!



AK Broschüre "Produktkennzeichnungen am Lebensmittelsektor" soll Konsumenten im Zeichen-Dschungel helfen

 

Es gibt zu viele Lebensmittel-Zeichen, kritisiert die AK. "Konsumenten werden mit den vielen unterschiedlichen Zeichen oft eher verwirrt als informiert", sagt AK Konsumentenschützer Heinz Schöffl. Der Zeichen-Wirrwarr muss für die Konsumenten endlich klarer werden. Damit Konsumenten sich besser zurechtfinden, hat die AK den Leitfaden durch das Zeichen-Dickicht überarbeitet. Bei den staatlich anerkannten Gütezeichen verlangt die AK eine Nachbesserung.

 

Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Pseudo-Güte-, Herkunfts- oder Markenzeichen bei Lebensmitteln. "Konsumenten erliegen häufig falschen Eindrücken und greifen etwa wegen der grafischen oder bildlichen Gestaltung mit Wiesen, Almen oder Bergen zu einem bestimmten Produkt", weiß Schöffl. "Doch ein Produkt mit Abbildungen von glücklichen Kühen auf Almen etwa muss kein Bioprodukt oder oft nicht einmal ein Produkt von der Alm sein." Bei den Bio-Zeichen hingegen haben Konsumenten weitgehende Sicherheit - denn es gibt gesetzliche Regeln, die für alle Bio-Produkte gelten. Sie sind auch durch unabhängige Kontrollsysteme abgesichert.

 

Sicherheit wollen die Konsumenten ebenso bei den Themen Gentechnik und Tierhaltung. Daher verlangt die AK staatlich anerkannte Gütezeichen für Gentechnikfreiheit und artgerechte Tierhaltung. "Gerade diese zwei Bereiche sind für die Kaufentscheidung der Konsumenten und für ein nachhaltiges Konsumverhalten zunehmend wichtiger. Mit diesen Gütezeichen und den umfassenden Anforderungen und Kontrollen hätten dann die Konsumenten auch hier die nötige Gewissheit", betont Schöffl.

 

Mit der neu aufgelegten Broschüre will die AK den Konsumenten den Überblick über die Lebensmittel-Zeichen erleichtern. In der Broschüre werden die Konsumenten darüber informiert, was die Zeichen wirklich bedeuten und was sie nicht bedeuten.

 

 

 

FALSCHE ANGABEN BEI DER KENNZEICHNUNG VON LEBENSMITTELN



Falsche Auslobungen und dreiste Werbung täuschen Verbraucher über die wahre Qualität von Lebensmitteln, berichtet die Februar-Ausgabe der Zeitschrift test. Bei der Auswertung von 30 Lebensmitteltests der Jahre 2008 bis 2010 waren 205 der 749 Produkte im Test nur "ausreichend" oder sogar "mangelhaft" deklariert. An jedem vierten Etikett gab es deutliche Kritik.

Manche Kennzeichnungsmängel ließen sich schon mit bloßem Auge erkennen. So priesen die Hersteller auf zahlreichen Smoothies im Test hochwertige Früchte im Namen oder auf Bildern an, tatsächlich rangierten diese Zutaten in der Zutatenliste aber an hinterer Stelle.

Die meisten Verstöße entlarvten die Tester aber im Labor. Dort deckten sie zum Beispiel auf, dass 8 von 22 Packungen Vanilleeis verfälschte Vanille enthielten. Anstelle von echter Vanille, die auf vielen Verpackungen abgebildet war, hatten die Hersteller mit synthetischem Vanillin nachgeholfen. Beim Test von Basmati-Reis fanden sich gleich zwei Produkte ohne ein einziges Basmati-Reiskorn. Und ein Rahmspinat enthielt eine Soße aus Milch statt aus Rahm.

Im Labor der Tester kam auch ans Licht, dass es sich bei einem teuren "Wildlachs" in Wirklichkeit um "Zuchtlachs" handelte, und bei zwei Würzölen, die originäres Trüffel- und Steinpilzaroma anpriesen, stammte das Aroma aus der Retorte. 6 von 28 Olivenölen waren nicht "nativ extra", obwohl sie so ausgelobt wurden.

Die Stiftung Warentest prangert eine unzureichende Kennzeichnung in fast jedem Lebensmittel-Test an. Die Kritik zeigt Wirkung. Meist reagieren die Anbieter und verändern daraufhin die Produkte. Manchmal greift auch die amtliche Lebensmittelkontrolle ein.

 

 

 

E-NUMMERN



ÖKO-TEST Kompakt E-Nummern

 

Das aktuelle ÖKO-TEST Kompakt E-Nummern gibt es seit dem 13. August 2010 in zwei verschiedenen Formaten. Das Kompaktformat und das kleine Pocketformat sind im Handel für je 5,00 Euro erhältlich.

 

Von Acesulfam bis E 1520: Zusatzstoffe haben bei den Verbrauchern zu Recht keinen guten Ruf. Viele von ihnen sind zwar zugelassen, aber gesundheitlich bedenklich. Das heißt aber nicht, dass Hersteller auf diese verzichten. Wegen des schlechten Images der Zusatzstoffe denken sie sich jedoch immer neue Tricks aus, um deren Einsatz zu verschleiern. Beispiel "Hefeextrakt": Obwohl dieser natürlicherweise große Anteile des Geschmacksverstärkers Glutamat enthält, dürfen und werden Produkte mit Hefeextrakt oft mit dem Aufdruck "ohne Zusatz von Glutamat" gekennzeichnet. Mithilfe des neuen ÖKO-TEST Kompakt E-Nummern kommen Sie solchen Tricks jedoch auf die Schliche. Erfahren Sie außerdem, wo im Essen Gen-Technik im Spiel ist, ohne dass es die Verbraucher ahnen, welche Zusatzstoffe in Bio-Produkten erlaubt sind und wie riskant Lebensmittel mit Nanopartikeln sind.

 

Aus dem Inhalt

• E-Nummern-Liste: Was steckt hinter Bezeichnungen wie E 280 oder E 355? Das neue ÖKO-TEST Kompakt listet Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker und vieles mehr auf und erklärt, aus was der Zusatzstoff gewonnen wird und ob er gesundheitlich bedenklich ist.

• Mehr Bluff als Geschmack: Fertigprodukte ohne Aromastoffe würden wie Pappe schmecken. Weil Verbraucher künstliche Aromen ablehnen, setzen Hersteller natürliche Aromastoffe ein. Doch wer glaubt, dass es sich hier um reine Natur handelt, irrt.

• Zwerge im Salat: Winzig kleine Nanopartikel sollen als Zusatzstoff, Transportvehikel und Bakterienkiller Lebensmittel wirksamer, haltbarer und besser handhabbar machen. Doch die neue Technologie birgt Risiken.

• Gen-Technik bei Zusatzstoffen: Saft, Brot, Käse und vieles mehr wird mithilfe gentechnisch veränderter Zutaten hergestellt. Doch davon erfahren Verbraucher auf dem Etikett meistens nichts. ÖKO-TEST deckt auf, bei welchen Zusätzen Gen-Technik im Spiel ist und in welchen Lebensmitteln diese drinstecken können.

 

 

 

Ampelkennzeichnung endgültig vom Tisch



 

EU-Parlament entscheidet über einheitliche Lebensmittelkennzeichnung

 

Aachen (fet) - Nach jahrelangem Tauziehen um eine Nährwertkennzeichnung nach dem Ampelfarbenprinzip sprachen sich die Abgeordneten des EU-Parlaments jetzt klar dagegen aus. Stattdessen tragen Lebensmittel künftig einheitliche Informationen zu Energie- und Nährstoffmengen.

 

559 Ja-Stimmen, 54 Nein-Stimmen und 32 Enthaltungen - mit dieser deutlichen Mehrheit nahmen die EU-Abgeordneten nun den Gesetzesentwurf über eine europaweit einheitliche Nährwertkennzeichnung an. Lebensmittelhersteller sind damit zukünftig verpflichtet, Angaben zum Energie-, Fett-, Zucker- und Salzgehalt sowie zum Gehalt an gesättigten Fettsäuren deutlich sichtbar im "Hauptblickfeld der Verpackung" anzugeben. ähnliches soll auch für den Protein-, Kohlenhydrat- und Transfettsäuregehalt gelten. Um ein Schönrechnen der Nährwerte durch Bezug auf unrealistisch kleine Portionsgrößen zu vermeiden, sind die Angaben einheitlich auf 100 Gramm beziehungsweise 100 Milliliter des Produkts zu beziehen. Zudem sollen nach Forderung der Abgeordneten festgelegte Kriterien zu Schriftgröße und stärkeren Farbkontrasten der häufigen Kritik von Verbraucherschützern Rechnung tragen, die immer wieder die schlechte Lesbarkeit von Produktangaben bemängelten.

 

Eine farbliche Bewertung der Nährwertangaben lehnten die Abgeordneten hingegen mit einer großen Mehrheit ab. Die als Lebensmittelampel bekannt gewordene Kennzeichnungsform sah vor, die als kritisch geltenden Inhaltsstoffe Zucker, Fett, gesättigte Fettsäuren und Salz zusätzlich nach dem Ampelprinzip einzuteilen. Niedrige Gehalte wären nach dieser grün, mittlere Gehalte gelb und hohe Gehalte rot hinterlegt worden. Eine derartige Einteilung in gute und böse Lebensmittel, ging den Abgeordneten jedoch zu weit, so dass Verbraucher zukünftig selbst entscheiden können, ob ein Lebensmittel für ihre Bedürfnisse geeignet oder ungeeignet ist. Inwiefern beispielsweise eine Cola light mangels Zucker, Fett und Salz durch vier grüne Punkte die Bewertung gesund verdient hätte, bliebe ohnehin fraglich.

 

Ausgenommen von dieser Kennzeichnungspflicht bleiben auch weiterhin Grundnahrungsmittel wie Obst, Gemüse oder Pflanzenöle sowie nicht-vorverpackte Lebensmittel wie die Brötchen beim Bäcker und die Wurst vom Metzger. Auch kleine Familienunternehmen oder Landwirte mit handwerklich selbst produzierten Waren sind von der Regelung ausgeschlossen.

 

Wann das neue Gesetz in Kraft tritt ist momentan noch unklar, da eine Einigung mit dem Ministerrat der Europäischen Union noch aussteht. Nach erfolgreicher Verabschiedung bleiben den Lebensmittelunternehmen noch drei Jahre beziehungsweise kleinen Unternehmen noch fünf Jahre für die Umsetzung der Vorschriften.

 

Redaktion: Christine Langer

 

 

 

MEHR KLARHEIT BEI DER LEBENSMITTEL-KENNZEICHNUNG



Abstimmung über Lebensmittel-Kennzeichnung im EU Parlament

 

Leicht auffindbar, klar und verständlich soll die Lebensmittel-Kennzeichnung sein, verlangt die AK. "Verbraucher werden gerade bei Lebensmittel-Informationen allzu oft am Schmäh gehalten", kritisiert AK Konsumentenschützer Heinz Schöffl. Die EU Verbraucherinformations-Verordnung regelt die Lebensmittel-Kennzeichnung neu. Heute, Mittwoch, 16. Juni, stimmt das EU Parlament in erster Lesung darüber ab. "Gut, dass endlich einheitliche Regeln bei der Etikett-Mindestschriftgröße kommen und dass die Nährwertkennzeichnung verpflichtend wird. Von den EU-Parlamentariern verlangen wir, dass sie sich für eine konsumentenfreundliche Nährwertkennzeichnung in Form einer farblichen Ernährungsampel einsetzen", sagt Schöffl. Außerdem sollten Herkunftsland und bei offen verkaufter Ware zusätzlich auch alle Zutaten angegeben werden.

"Positiv ist, dass trotz Einwand der Lebensmittelwirtschaft alle derzeit vorgeschriebenen Kennzeichnungselemente bleiben, da sie für die Information der Konsumenten unerlässlich sind", betont Schöffl. Auch dass Mindestschriftgrößen vorgesehen werden, für die sich die AK eingesetzt hat, wird die Lesbarkeit der Kennzeichnung verbessern.

"Wir wollen für die Konsumenten aber auch eine einfache, verlässliche und verständliche Art der Nährwertkennzeichnung. Das sollte in Form einer Ampelkennzeichnung sein, insbesondere für Produkte, bei denen der Konsument den Zucker- oder Fettgehalt nicht so leicht erkennt, also etwa bei Fertiggerichten, Snacks, Sandwiches, zuckerhältigen Erfrischungsgetränken", sagt Schöffl. Die Ernährungsampel informiert in Farbe über Fett, gesättigte Fette, Zucker und Salz - rot heißt viel, gelb moderat und grün wenig. Die Ampel sollte auf der Vorderseite des Produkts sein. "Der Konsument soll auf einen Blick sehen können, ob das Produkt ein Fit- oder ein Schlappmacher ist", so Schöffl. "Jetzt wären die EU-Parlamentarier am Zug, die so einen Vorschlag beschließen sollen", verlangt Schöffl.

Kritisch sieht die AK am EU-Entwurf, dass es noch keine zwingende Kennzeichnung der Herkunft gibt. "Das ist konsumentenunfreundlich. Konsumenten ist es für ihre Kaufentscheidung wichtig, woher das Produkt und seine wesentlichen Bestandteile sind. Das belegen auch unsere Tests", sagt Schöffl, "wir erwarten uns hier, dass uns hier die Parlamentarier klar unterstützen."

Bei der Kennzeichnung offen abgegebener Produkte beanstandet die AK, dass nur allergieauslösende Zutaten und der Zusatzstoff Schwefeldioxid zwingend angegeben wird. Die AK verlangt, dass bei offen verkauften Waren über die Zutaten informiert werden muss.

 

 

 

KüCHEN-MUSEUM, HANNOVER



Das Küchen-Museum hat vor wenigen Tagen seine Türen geöffnet und wird die Geschichte der Küche und die verschiedenen Kulturen mit über 10.000 Exponaten, einschließlich einer wachsenden Kochbuchbibliothek, anschaulich präsentieren.

"In unserer Schul- und Lehrküche finden regelmäßig Kochkurse für "Jung und Alt" statt oder die Räumlichkeiten sind für private Events buchbar", so Andrea Kretschmer, 2. Vorsitzende des WOK-World of Kitchen Museum e.V., im Gourmet Report Gespräch.

Das WOK-Museum ist zentral hinter dem Hauptbahnhof in der Landeshauptstadt Hannover gelegen. Anfahrt für Auto und Bus über die A2.

www.wok-museum.de

 

Quelle: http://www.gourmet-report.de/artikel/335567/Kuechen-Museum-Hannover.html

 

 

 

TEST SPEZIAL ERNÄHRUNG



Vom guten Gewissen bis zu den Angstmachern

 

Sich vernünftig und umweltbewusst zu ernähren ist eigentlich ganz einfach - wenn man weiß wie. Ein neues Spezial-Heft der Stiftung Warentest hilft, sich entsprechendes Grundwissen anzueignen, gesunde von gefährlichen Nahrungsmitteln zu unterscheiden und herauszufinden, ob die eigene Ernährungsweise dem Klima schadet. Angereichert werden die Kapitel mit zwölf Lebensmittel-Tests, die gut zum Sommer passen, etwa von Saft oder Vanilleeis. So schreibt sich der Einkaufszettel schneller, und auch der Wunsch nach gesunder, figurfreundlicher Ernährung kann damit erfüllt werden.

Mit dem Kapitel "Das gute Gewissen" setzt die test-Redaktion auf einen unübersehbaren Trend. Immer mehr Menschen wollen essen und trinken, ohne Natur und Umwelt zu schaden. Doch durch den Siegel-Dschungel blickt kaum einer durch. In den Artikeln über fair gehandelte Produkte, über den Zusammenhang von Klima und Ernährung und über bedrohte Fischarten bekommt der Leser alle nötigen Informationen, damit ihm die Auswahl in Supermarkt oder Bioladen oder auf dem Markt leichter fällt.

Bunte Geschichten machen mit vielen nützlichen Tipps und Ideen zum Beispiel Lust aufs Grillen oder darauf, einmal ein neues Ernährungskonzept auszuprobieren. Alle, die fürchten, in ihrem Essen stecken schädliche Inhaltsstoffe, lernen im Kapitel "Die Angstmacher" Wissenswertes über Keime, Acrylamid, Molekularküche, Pestizide und Zusatzstoffe, und sie bekommen neue Informationen von der Pestizidfront. Schließlich erhalten sie Durchblick in Sachen Mogelpackungen und Lebensmittelkennzeichnung sowie bezüglich des Mindesthaltbarkeitsdatums.

Das test Spezial Ernährung hat 128 Seiten und ist im Zeitschriftenhandel erhältlich und unter www.test.de/shop

 

Quelle: http://www.gourmet-report.de/artikel/335555/test-Spezial-Ernaehrung.html

 

 

 

Presseerklärung



Zur mündlichen Verhandlung des Gentechnikgesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht am 23.06.10

 

Kippt Karlsruhe das Gentechnikgesetz?

 

Verbände fordern einen schärferen Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft

Berlin, den 16.06.10. „Diejenigen, die die Gentechnik nutzen, müssen endlich für deren Risiken und Folgekosten gerade stehen. Nach wie vor fehlt in entscheidenden Bereichen die Verursacherhaftung.

Damit werden diejenigen, die auf gentechnikfreie Lebensmittel setzen, massiv benachteiligt“, so Vertreter des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), des Deutschen Berufs und Erwerbs Imker Bund (DBIB), des ökologischen Imkervereins Mellifera und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).

2005 hat Sachsen-Anhalt die Klage gegen das Gentechnikgesetz eingebracht. Es sieht die Berufsfreiheit und den Eigentumsschutz der Gentechnikanwender vor allem durch die Haftungsregelungen und die Regelungen zum Standortregister gefährdet. Das Land vertritt die Auffassung, dass das Gesetz nicht vor wirtschaftlichen Nachteilen durch den Gentechnikanbau schützen

müsse. Gentechnikfrei wirtschaftende Bauern sollen deshalb, so die Landesregierung, Einträge von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in ihre Produkte weitgehend hinnehmen müssen.

Bereits das geltende Recht weist elementare Lücken auf. So wurden Interessen der Imker im Gentechnikgesetz nicht berücksichtigt. Wenn gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden, sollen sie - nach aktueller Rechtsprechung - ausweichen, um bestimmte Einträge zu vermeiden.

Die Berufsfreiheit der Imker und die Wahlfreiheit der Verbraucher werden damit massiv eingeschränkt.

Angegriffen wird von Sachsen-Anhalt auch das Standortregister, das Flächen mit gentechnisch veränderten Pflanzen ausweist. Der Europäische Gerichtshof hat bereits 2009 einer Einschränkung der Angaben im Standortregister widersprochen. Die Veröffentlichung der Flächen dient vor allem der Information, wo gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden sollen, damit sich betroffene Nachbarn aktiv vor Kontaminationen schützen können. Auch um Verunreinigungen in der Lebensmittelkette rückverfolgen zu können, ist das Register unabdingbar.

Für die Lebensmittelwirtschaft ist die Gentechnik vor allem mit Kosten für Qualitätssicherungsmaßnahmen verbunden. So müssen regelmäßig Analysen vorgenommen werden, die bspw. gentechnikfreie Maisprodukte wegen mangelnder Verursacherhaftung um etwa 10 % verteuern. Wir stellen fest: Das Gentechnikgesetz führt nicht zu einer unverhältnismäßigen Belastung der Gentechnik-Verwender. Im Gegenteil: Einseitig belastet werden gentechnikfrei wirtschaftende Bauern, Gärtner, Saatguterzeuger und Imker. Ihnen allein wird der übergroße Teil der Folgekosten und Risiken der Agro-Gentechnik aufgebürdet. Diese Umkehr des Verursacherprinzips muss

vom Gesetzgeber endlich beendet werden. Bislang müssen Gentechniklandwirte nur für bestimmte Schäden, nämlich ab einer Kontamination über 0,9%, haften. Ob für Schäden unterhalb von 0,9% gehaftet wird, lässt das Gentechnikgesetz offen. Die Landesregierung Sachsen-Anhalt möchte die Haftungsbestimmungen im Gentechnikgesetz noch weiter aufweichen, um die Gentechnikanwender von den entstehenden Schadens- und Haftungsverpflichtungen weitgehend frei zu stellen. Wenn das Bundesverfassungsgericht die Berufsfreiheit schützen will, muss dem

Normenkontrollantrag Sachsen-Anhalts eine klare Absage erteilen werden.

3324 Zeichen, Abdruck honorarfrei, um ein Belegexemplar wird gebeten

 

Für weitere Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

als Vertreter der Verbände:

Peter Röhrig, BÖLW, mobil: 0160 / 96459951

Thomas Radetzki, DBIB & Mellifera, mobil: 0171 / 3366569

Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf, AbL, mobil: 0171 / 3627711

von den Rechtsanwälten:

Rechtsanwältin Katrin Brockmann, Berlin, Tel: 030 / 28876783, mobil: 0157 / 728876783

Rechtsanwalt Dr. Georg Buchholz, Berlin, Tel: 030 / 72610260, mobil: 0163 / 665 34 88

V.i.

 

 

 

P R E S S E E R K L Ä R U N G



 

Die Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen in der Genbank Gatersleben Brisantes aus den Verwaltungs- und Prozessakten Magdeburg / Naumburg, 3.05.2010.

 

Morgen findet vor dem Oberlandesgericht in Naumburg die Verhandlung der Schadensersatzklage in der Berufungsinstanz gegen die sechs Beklagten statt, die am 21. April 2008 den umstrittenen Freisetzungsversuch von gentechnisch verändertem Weizen in der Genbank Gatersleben auf dem Gelände des Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) zum Teil zerstörten. Die Betroffenen, ihre Rechtsanwälte und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. stellen heute eine neue Broschüre vor, die brisante Hintergründe zu den Vorgängen um die Freisetzung ans Licht bringt. Die Broschüre: „Risiken und Nebenwirkungen – die Genbank Gatersleben und die Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen“ zeigt anhand umfangreicher Quellen, auch aus den Verwaltungs- undProzessakten auf, dass die Genehmigung der Freisetzung für Gatersleben nie hätte erteilt werden dürfen.

Zur Erläuterung: Nach dem Gentechnikgesetz müssen alle nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, damit ein Freisetzungsversuch genehmigt werden darf. Dem geht in der Risikobewertung auch eine Prüfung des Ortes, an dem der Versuch durchgeführt werden soll, hier den Vermehrungsflächen der Genbank Gatersleben, voraus. Die zuständige Behörde, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), genehmigte die Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen in 500 Metern Abstand zu den alten Weizensorten der Genbank. Die Genbank Gatersleben ist eine der weltweit umfangreichsten Genbanken für alte Kultur- und Getreidesorten, eine „Schatztruhe der biologischen Vielfalt“. Die in der Genbank Gatersleben gesammelten und zu erhaltenden alten Getreidesorten und deren Genressourcen dienen u.a. der Sicherung der Nahrungsmittelqualität und Ernährungssouveränität weltweit. Das BVL nahm mit der Freisetzung die Gefahr einer gentechnischen Kontamination der Bestände der Genbank wissentlich in Kauf, anstatt Gefahrenvorsorge zu betreiben und das Risiko zu minimieren. Noch erstaunlicher: Der Genehmigung war ein Empfehlungsschreiben des Direktors des BVL, Dr. Hans-Jörg Buhk beigefügt, der es „aufgrund der vielen Einwendungen mit Bezug auf die räumliche Nähe zur Genbank für geboten [hielt], den Standort für die Vermehrung der Genbank-Akzessionen [Muster] zu verlagern“ (aus dem Anschreiben zum Genehmigungsbescheid des BVL, 23.11.2006). Die Bundesregierung, in Kenntnis der Risiken, hätte den riskanten Freisetzungsversuch verbieten können, entzog sich aber ihrer Verantwortung. Die Freisetzung wird großzügig durch das Kultusministerium in Sachsen-Anhalt aus öffentlichen Steuergeldern gefördert, obwohl die Freisetzung vor allem der Produktforschung für ein privates Saatgutunternehmen diente.

Das IPK führte dann den Freisetzungsversuch durch. Bei den gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollen während des Freisetzungszeitraumes wurden nicht einmal die vorliegenden Verstöße gegen die Sicherheitsauflagen festgestellt. Das IPK in seiner Doppelrolle als Antragsteller für die Freisetzung und Betreiber der Genbank, verstieß nicht nur gegen die Sicherheitsauflagen. Vielmehr verletzte das IPK mit der Durchführung der Freisetzung ihren öffentlichen Förderungsauftrag: Die sichere, gentechnikfreie Erhaltung der alten Genbanksorten und des freien Zugangs zu diesen Sorten. Einer vollständigen Untersuchung der Bestände auf gentechnische Kontaminationen will das IPK bis heute nicht nachkommen. Das IPK kennzeichnet noch nicht einmal diejenigen Muster, die in den Jahren der Freisetzung neben dem GV-Weizen vermehrt und dennoch an Landwirte und Züchter herausgegeben worden sind.

Gemeinsam fordern Gendreck-weg, das Weizennotkomitee und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft:

„In der Nähe der Genbank Gatersleben dürfen zukünftig keine gentechnisch veränderten Pflanzen freigesetzt werden, sondern die Genbank muss ihrer eigentlichen Aufgabe, der sicheren, gentechnikfreien Erhaltung der „Schatztruhe der biologischen Vielfalt“ nachkommen. Politik, Wissenschaft und Behörden müssen endlich dem Risiko der Agro-Gentechnik Rechnung tragen und dem Vorsorgeprinzip absoluten Vorrang geben. Anbau und Freisetzung von gentechnisch veränderten Pflanzen müssen in freier Natur verboten werden“.

www.abl-ev.de/gentechnik

 

 

 

Pressemitteilung Deutscher Wellness Verband eV.



 

Öko-TEST bewertet Gütesiegel für Wellness

HIER

 

 

 

Forschungsgelder für eine Sackgassentechnologie



BÖLW kritisiert neue Subventionen des BMBF für die Agro-Gentechnik

 

Berlin, 27.4.10 Nach einer Studie des Bundesforschungsministeriums schrumpft die Agro-Gentechnik-Industrie in Deutschland. Das Forschungsministerium nimmt dies zum Anlass, weitere Millionen in die umstrittene Technologie zu stecken, während erfolgversprechendere Ansätze für eine nachhaltige Landwirtschaft vernachlässigt werden.

 

Nach der Studie des BMBF, die dieser Tage veröffentlicht wurde, waren bundesweit 2009 24 Biotech-Unternehmen mit Pflanzen-Gentechnik befasst, zwei weniger als noch 2008. Die Erlöse der Unternehmen lagen 2009 bei 39 Mio €. Im Vorjahr waren es 49 Mio €. "Es ist nicht zu verstehen, weshalb das Schavan-Ministerium jetzt ankündigt, zusätzliche Millionen in den schrumpfenden Sektor der Pflanzen-Biotechnologie zu stecken", kommentierte Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft. "Dafür dann auch noch das Arbeitsplatzargument heran zu ziehen, ist absurd." Je nach Betrachtungsweise - ob man nur die reinen Agro-Biotechnologie-Unternehmen zählt oder zusätzlich die mit Agro-Gentechnik befassten Abteilungen großer Chemiekonzerne - sind der Agro-Gentechnik etwa 650 bis 1400 Arbeitsplätze zuzuordnen.

 

Der Anteil des Staates an der Finanzierung von Biotech-Unternehmen hat sich in den letzten Jahren verdoppelt. Lag er 2005 noch bei ca. 8 % waren es 2009 bereits etwa 17 %. In diesem Zeitraum haben sich die Mittel von Wagniskapitalgebern und Erlöse durch Börsengänge mehr als halbiert.

 

Im Gegensatz zur Agro-Gentechnik wächst die Ökologische Lebensmittelwirtschaft seit Jahren ungebrochen. Sie hat seit 2005 ihren Umsatz um 50 % auf 5,8 Mrd. € gesteigert. In den zahlreichen mittelständischen Unternehmen des Öko-Bereichs konnten weit mehr als 160.000 Arbeitsplätze aufgebaut werden. Sie sind durch die Agro-Gentechnik gefährdet, denn die beträchtlichen Folgekosten der Gentechnik bleiben durch eine fehlende Verursacherhaftung bei denen hängen, die diese Technologie nicht einsetzen.

 

Zahlreiche Untersuchungen, so u.a. der Weltagrarbericht und Studien der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD), sehen ökologische Anbauverfahren als Schlüsseltechnologien zur Bekämpfung des Hungers. Löwenstein fordert Ministerin Schavan auf, die Leistungen und Potenziale des Öko-Landbaus bei der Lösung der globalen Herausforderungen im Agrarbereich anzuerkennen und diesen in den Fokus der Forschungspolitik des BMBF zu rücken. Auch solle sie sich für die Umsetzung der Verursacherhaftung in der Gentechnik einsetzen, so Löwenstein.

 

 

2610 Zeichen; Abdruck honorarfrei, um ein Belegexemplar wird gebeten.

Ansprechpartner: Dr. Felix Prinz zu Löwenstein 0171 3035686; Peter Röhrig 0160 96459951

 

 

 

Signalurteil zum Schweinepatent: Jetzt EU-Biopatentrichtlinie ändern



 

 

Zum Widerruf des sogenannten "Schweine-Patents" durch das Europäische Patentamt (EPA) erklärt Ulrike Höfken, Sprecherin für Ernährungspolitik und Agrogentechnik:

Der Widerruf des Schweine-Patents ist ein großer Sieg für Greenpeace, Misereor, den Deutschen Bauernverband, die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall und andere Kläger.

Die jetzige Entscheidung darf aber keine Ausrede für Ministerin Aigner sein, sich zurückzulehnen und auf die mangelhafte Selbstkontrolle des EPA zu vertrauen. Es kann nicht sein, dass Rechtssicherheit für Landwirte und Züchter erst durch Klagen gegen bereits erteilte Patente geschaffen wird. Wir fordern darum die Bundesregierung auf, endlich ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzulösen und sich mit Nachdruck in Brüssel für eine Reform des EU-Patenrechtes einzusetzen.

Dass die Selbstkontrolle des EPA nicht funktioniert zeigt sich daran, dass zu weit reichende Patentansprüche wie die beim Schweine-Patent oftmals erst von Dritten aufgedeckt werden. Sie verursachen hohe Kosten, steigern die Abhängigkeit von Landwirtschaft und mittelständischen Züchtern und beeinträchtigen die wissenschaftliche Forschungsfreiheit. Die zunehmende Kontrolle der gesamten Lebensmittelkette durch Konzerne bedroht zudem die Sortenvielfalt bei Kulturpflanzen und damit die globale Ernährungssicherheit.

 

(c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Pressestelle

11011 Berlin

T: 030 / 227 - 5 72 12

F: 030 / 227 - 5 69 62

http://www.gruene-bundestag.de

eMail: presse (at) gruene-bundestag.de

 

 

 

Weltweit über 1,1 Millionen neue Hotelzimmer im Bau



Weltweit über 1,1 Millionen neue Hotelzimmer im Bau

 

Tophotelprojects.com zählt aktuell mehr als 4.800 Hotelprojekte - Interessante neue Planungen

 

Hamburg, 16. April 2010

Großartige Geschäftsaussichten für Hotelausstatter: Weltweit sind über 4.800 Hotelprojekte mit mehr als 1,1 Millionen Gästezimmern im Bau. Dies gibt die internationale Hotelprojekte-Datenbank tophotelprojects.com (Scheeßel bei Hamburg) bekannt. "Für versierte und international ausgerichtete Ausstetter und Zulieferer der Tophotellerie sind die Geschäftsaussichten günstig", sagt Salesmanager Andreas Rohde. Die Zahl der Abonnenten der hochwertigen Projektdaten von tophotelprojects.com steigt steil an. Bislang gehören bekannte Unternehmen wie Assa Abloy, Kaldewei, Desso, Erco oder Amadeus zum Kundenkreis.

 

Auszug aus den neuesten Projekteinträgen:

  • Almond Hotel, Redlands/Kalifornien, USA - 180 Gästezimmer - Geplante Eröffnung: Ende 2012<?xml:namespace prefix = o /><o:p></o:p>
  • Anantara Bangkok Resort, Bangkok/Thailand - 240 Gästezimmer - Geplante Eröffnung: Ende 2011<o:p></o:p>
  • Anantara Knao Lak Resort, Khao Lak/Thailand - 260 Gästezimmer - Geplante Eröffnung: Anfang 2012<o:p></o:p>
  • Barceló Hotel, Hamburg - 193 Gästezimmer - Geplante Eröffnung: Ende 2011<o:p></o:p>
  • Capella Resort, Georgetown/Washington D.C. - 48 Gästezimmer - Geplante Eröffnung: Anfang 2011<o:p></o:p>
  • Concord Tartous, Tartous/Syrien - 250 Gästezimmer - Geplante Eröffnung: Ende 2011<o:p></o:p>
  • CS Hotel do Lago Montargil, Portugal - 105 Gästezimmer - Geplante Eröffnung: Juni 2010<o:p></o:p>

 

Weitere Informationen:

www.tophotelprojects.com/de

 

 

 

KEP-Transporter des Jahres 2010 gekürt



18 Fahrzeuge kämpften um den Titel KEP-Transporter des Jahres 2010

 

Peugeot Bipper, Fiat Doblò Cargo, Citroën Jumpy, Mercedes-Benz Vito, Renault Master, Mercedes-Benz Sprinter und Mercedes-Benz Sprinter NGT sind die KEP-Transporter des Jahres 2010.

 

Dies haben 30 Profis aus der Kurier-, Express- und Postb

ranche (KEP) im groÙen Praxistest KEP-Transporter des Jahres ermittelt. Zwei Tage lang testeten die KEP-Experten auf Einladung der Fachzeitschriften KEP aktuell, trans aktuell und Transporter Magazin die teilnehmenden Modelle auf Herz und Nieren. Sie legten auf insgesamt 540 Testfahrten über 7.000 Kilometer rund um Leipzig zurück. Nach jeder Fahrt bewerteten die Experten neben Fahrverhalten und Komfort auch Funktionalität und Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge.

 

Insgesamt stellten sich 18 Fahrzeuge in den Kategorien Kompakt-Lieferwagen, Lieferwagen, Transporter bis 3,0 Tonnen, Transporter bis 3,5 Tonnen sowie in der Sonderkategorie Gasantrieb bis 3,5 Tonnen dem Urteil der KEP-Profis, die jeweils einen Gesamt- und einen Importsieger ermittelten. ïbergeben wurden die Preise am 12. April auf der Automobilmesse AMI in Leipzig. Die Expertenwahl ⦥uro;zKEP-Transporter des Jahres⦥uro;o fand in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal statt. Der ETM-Verlag verleiht den begehrten Preis in Zusammenarbeit mit der Leipziger Messe im Rahmen der AMI - Auto Mobil International.

 

Die Fahrzeuge, die die Hersteller dieses Jahr ins Rennen schickten: Citroën Nemo,

Berlingo, Jumpy und Jumper. Fiat Fiorino Natural Power, Doblò Cargo, Scudo, Ducato und Ducato Natural Power. Mercedes-Benz Vito, Sprinter und Sprinter NGT. Opel Movano, Peugeot Bipper, Partner, Expert und Boxer sowie der Renault Master.

Im Anschluss an die Wahl zum KEP-Transporter des Jahres können Fachbesucher auch in diesem Jahr wieder Testfahrten absolvieren. Diese finden vom 13. bis

18. April auf der Freifläche der AMI Leipzig vor Halle 1 statt. Die Anmeldung erfolgt am Stand in Halle 1. Alle beteiligten Fahrzeuge werden darüber hinaus auf dem Ausstellungsstand des ETM-Verlags (Halle 1, Stand D31) präsentiert.

 

Die Sieger der Wahl KEP-Transporter des Jahres 2010

Kompakt-Lieferwagen

 

Gesamtwertung

Peugeot Bipper                 2,72

 

 

Lieferwagen

 

Gesamtwertung

Fiat Doblò Cargo               2,31

 

Transporter bis 3,0 Tonnen

Importwertung                                        Gesamtwertung

Citroën Jumpy                   2,65                 Mercedes-Benz Vito               1,99

 

Transporter bis 3,5 Tonnen

 

Importwertung                                        Gesamtwertung

Renault Master                  2,31                 Mercedes-Benz Sprinter         1,87

 

 

Gasantrieb bis 3,5 Tonnen

Gesamtwertung

Mercedes-Benz Sprinter NGT                  1,92

 

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Hanno Boblenz, Chefredakteur, Transporter Magazin,

Tel. 0711 784 98-36, E-Mail: hanno.boblenz@etm-verlag.de

Nina Brodbeck, Leiterin Messen und Veranstaltungsorganisation,

Tel. 0711 784 98-84, E-Mail: nina.brodbeck@etmservices.de

 

www.transaktuell.de/home/kep-transporter-des-jahres.html

 

Bei Abdruck bitten wir um ein Belegexemplar.

 

Der ETM Verlag ist das Gemeinschaftsunternehmen der Motor Presse Stuttgart, Europas führender Verlagsgruppe für alles, was Räder hat, der Mainzer VF Verlagsgesellschaft und DEKRA, der groÙen europäischen Sachverständigenorganisation.

 

 

EuroTransportMedia Verlags- und Veranstaltungs-GmbH

Das Gemeinschaftsunternehmen von DEKRA, Motor Presse Stuttgart u. VF Verlagsgesellschaft

HandwerkstraÙe 15                 Telefon (07 11) 7 84 98 - 18     Dresdner Bank Stuttgart       Sitz: Stuttgart HRB-Nr.: 15308

70565 Stuttgart                       Telefax (07 11) 7 84 98 - 46     (BLZ 600 800 00)                 Geschäftsführer: Werner Bicker

www.etm-verlag.de                  info@etm-verlag.de                  Konto-Nr.: 904 439 500       Ust.-Id-Nr.: DE 147831779

 

 

 

Kritische Anmerkungen und Fragen zu folgender Aktion von Avaaz:



Kritische Anmerkungen und Fragen zu folgender Aktion von Avaaz: Lasst uns 1 Million Unterschriften sammeln, damit die Einführung genmanipulierter Nahrungsmittel so lange gestoppt wird, bis aussagekräftige Forschungsergebnisse vorliegen; sie werden dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Barroso, übergeben.

 

Ich habe diese Aufforderung nun wirklich zum xfachsten Mal bekommen. Das zeigt, dass Avaaz tief in die Widerstands-PC's unterschiedlichster Problembereiche vorgedrungen ist. Und jetzt wird nochmal nachgelegt, dass angeblich auch Greenpeace die Aktion unterstützen will. ABER: Nicht nur mir ist das unheimlich.

 

Avaaz – The World in Action. So ein globaler Anspruch. Bsp.: Spenden für eine Wählerbefragung im Iran. Das Vorbild ist Obamas Online-Offensive, Per Mausklick zu einer besseren Welt. Hinter all dem nichts als eine Internetseite und ein überschaubarer Personenkreis und mit jedem Klick eine neue email-Adresse eingefangen und gleich soll man natürlich spenden.

 

Das ist es ja, wenn ich als Unbedarfter an die Sache rangehe, dann unterschreibe ich und fertig. Ich bekomme die Aufforderung von Avaaz ja auch, weil ich irgendwann etwas unterschrieben habe, von dem ich dachte, dass es Sinn macht, ohne noch zu wissen, was das war. Jetzt bin ich aber beim Thema Gentechnik nicht mehr so unbedarft.

 

Ich wäre nicht zu dieser kritischen Einstellung zu Avaaz gekommen, wenn mir nicht dieser oberflächlich formulierte Text an die EU gestört hätte. An den Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso: Wir fordern Sie auf, ein Moratorium für die Einführung von genmanipulierten Nutzpflanzen in Europa zu erlassen, eine ethisch und wissenschaftlich unabhängige Forschungskommission ins Leben zu rufen, die die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Lebensmitteln untersucht, sowie strenge Auflagen zu erlassen.

 

Für Außenstehende eine plausible Forderung. Aber: Diese "unabhängige" Forschungs-Kommission zieht der Barroso sofort aus dem Hut, das ist die lobbydurchsetzte EFSA er müsste sich andernfalls selbst abschießen und wenn noch mehr Forschung von "unabhängigen" Wissenschaftlern gefordert wird, haben wir noch mehr solche, die nicht kontrolliert werden und noch mehr Gt auf den Feldern und noch mehr Forschungsmittel die falsch verbraten werden. Benedikt Haerlin bestätigt, dass bei der Aktion so getan wird, als könne hier die neue Petitionsmöglichkeit nach dem Lissabonner Vertrag genutzt werden, obwohl dies tatsächlich gar nicht machbar ist: Noch fehlen die "!Ausführungsbestimmungen" dafür.

 

Avaaz hat sich mit dem viel weiter fortgeschrittenen Widerstand in Europa offenbar nicht abgesprochen.

Wieviel aussagekräftige Forschungsergebnisse sollen noch vorliegen? Von Arpad Pusztai, Suzan Bardosz, Seralini, Irina Ermakova, Higgins haben noch einige genug bewiesen und das ist nur die technische Seite der Medaille. Die ökologischen, die sozioökologischen und in den Anbauländern katastrophalen Auswirkungen allein müssten zu einem sofortigen Stopp führen.

 

Avaaz, wenn sich hinter dieser Mausklick-Organisation durch die Millionen E-Mail-Adressen eine Meinungsmacht aufbaut?

… wenn, die sich genauso aufplustern wie der WWF, der jetzt auch Gen-Soja und Zuchtlachs absegnet?

… wenn, das hauptsächlich dazu dient, mit ganz wenig Aufwand Spendengelder abzugreifen?

… wenn, wenn man den weltweit wachsenden Widerstand bewusst kanalisieren will?

Man muss sich selber ein Bild machen und die Wahrnehmungen auch oft dem Bauch überlassen. Da ist einmal eine ultralinke Seite, die fragt Wer oder was ist AVAAZ? Und da ist ein Spiegelartikel und dann ein Spendenaufruf für eine unabhängige Wählerbefragung im Iran. Dann hier etwas über den Gründer Ricken Patel holprig automatisch ins Deutsche übersetzt.

 

"Avaaz.org Organisation, eine die immer wieder von sich zu reden macht. Sie sagt von sich Dass sie eine regierungsunabhängige Organisation sei. das sagt wiki zu avaaz.org zum thema regierungsunabhängigkeit in Deutschland. Mitbegründer: Ricken Patel:(Auszug aus dem über uns von Re s Publica) Ricken ist der Kanadier und hat für die International Crisis Group angehört, der Vereinten Nationen, der Rockefeller-Stiftung, die Gates-Stiftung, Harvard UniversityCARE International und der International Center for Transitional Justice, in Sierra Leone, Liberia, Afghanistan, Sudan und New York. Er hat einen Master in Public Policy von John Harvard's F. Kennedy School of Government, und einen Bachelor-Abschluss Balliol College, Oxford University. Er studierte zunächst in einer Klasse von 350 aus Oxford, und führte die Regierungen Schüler und Studenten Aktivismus an beiden Universitäten."

 

Der Gt-Widerstand wurde einmal als der dezentralste, von einander unabhängigste, vielfältig und kreativste und als Stärkung der Demokratie bezeichnet. Damit ist er für die Gt-Seilschaften unberechenbar. Es ist nichts leichter als E-Mail-Proteste im Spamordner landen zu lassen während sich gleichzeitig 1 Million im Glauben wähnt, etwas Großes geleistet zu haben.

 

 

 

AMFLORA-VERBOT Österreichisches Parlament



 

Amflora nein

 

 

 

Stop the Crop II - Wir wollen keine Gentechnik!



Der neue Gentechnik-Kommissar der Europäischen Union, John Dalli, macht Ernst: Zum ersten Mal seit 1998 hat er jetzt eine Gentechnikpflanze für den Anbau in Europa zugelassen. Der Gentechnik-Kartoffel "Amflora" von BASF sollen bald weitere Zulassungen für Gentechnik-Mais folgen. Die Bundesregierung steht hinter dieser neuen Linie der EU-Kommission. Für den Anbau 2010 ist es zwar zu spät. Aber wenn wir uns jetzt nicht wehren, werden BASF, Monsanto und Syngenta auch gegen den Willen der Bevölkerung im nächsten Frühjahr Europa mit ihren Gentechnikprodukten überschwemmen.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />

 

Vor einem Jahr hatten wir mit der gemeinsamen Aktion "Stop the Crop" einigen Erfolg: Kurz vor dem Anbau erließ Verbraucher- und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner ein Verbot für den Anbau des Gentechnik-Mais "Mon 810". Die Europäische Kommission wurde von einer Zweidrittel-Mehrheit der Regierungen überstimmt und konnte die Aufhebung entsprechender Verbote in Österreich und Ungarn nicht durchsetzen. Daraufhin stellte sie auch ihre Bemühungen ein, die nationalen Gentechnikverbote auszuhebeln und den Anbau weiterer Gentechnik-Sorten (bt 11 und 1507 von Syngenta) zuzulassen.

 

Jetzt nimmt der damalige und heutige Präsident der EU-Kommission José Barroso einen neuen Anlauf. Zu diesem Zweck hat er die Zuständigkeit für alle Gentechnikfragen bei einem neuen Kommissar gebündelt. Dem Umweltkommissar wurde seine bisherige Zuständigkeit entzogen. John Dalli aus Malta, der als ausgewiesener Freund der Industrie gilt, hat als erste Amtshandlung trotz erheblicher Bedenken einer Mehrheit der EU-Regierungen, eine Gentechnik-Kartoffel von BASF zum Anbau zugelassen. Sie soll zwar nur für Industriezwecke genutzt werden. Dennoch darf sie auch in Lebensmitteln auftauchen. Dabei enthält sie ein Antibiotika-Resistenz-Gen, das schon längst verboten sein sollte und gegen das die Europäische Arzneimittelbehörde erhebliche Bedenken erhoben hat.

 

Die neue Bundesregierung hat diese "Amflora"-Kartoffel sogar namentlich in ihrem Koalitionsvertrag erwähnt und vereinbart, ihren Anbau zu unterstützen. Dabei gibt es längst Kartoffeln, die die gleichen Eigenschaften haben und ohne Gentechnik und Antibiotika-Resistenz auskommen.

 

Als nächstes will die EU-Kommission für den in Deutschland und fünf weiteren EU-Staaten verbotenen Gentechnik-Mais "Mon 810" von Monsanto eine Neuzulassung erteilen, die die alten Verbote außer Kraft setzt. Zudem sollen zwei weitere Gentechnik-Mais-Sorten für den Anbau neu zugelassen werden. Auch das will die Bundesregierung laut Koalitionsvertrag unterstützen.

 

Ende 2008 hat der Rat der europäischen Umweltminister einstimmig an dem gegenwärtigen Zulassungsverfahren massive Kritik geübt und die EU-Kommission aufgefordert, die Sicherheitsüberprüfung zu überarbeiten und zu verbessern und zudem die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Einführung von Gentechniksorten in der Landwirtschaft bei ihren Entscheidungen zu berücksichtigen. Darauf hat die Kommission bisher nicht reagiert. Wir meinen: Solange diese Mängel nicht abgestellt sind, darf die Kommission keine neuen Zulassungen erteilen.

 

Schreiben Sie jetzt an Frau Aigner und Herrn Röttgen: http://www.saveourseeds.org/de/dossiers/stop-the-crop/e-mail-action.html

Unterstützen Sie die Petition an die Europäische Kommission: https://secure.avaaz.org/de/eu_health_and_biodiversity/

Fordern Sie ein Moratorium für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen.

 

Wir sagen: Europa braucht keine Gentechnik auf dem Acker und auf dem Teller! Helfen Sie mit, dass auch die neue EU-Kommission und die neue Bundesregierung dies verstehen.

 

P.S. Diese Aktion können Sie auch auf Ihrer Webseite erscheinen lassen. Hier gibt es die technische Anleitung: http://www.gmo-free-regions.org/stop-the-crop-action/de/aktion-machen.html

 

 

 

Informatives über gesunde Ernährung



 

Heft 17 und bisherige Ausgaben zum Download

Dr. Rainer Wild-Stiftung

Stiftung für gesunde Ernährung

 

 

 

EU-Kommission plant 'Dumping' bei Risikoprüfung gentechnisch



Testbiotech warnt vor Aushöhlung der gesetzlichen Regelungen

 

Brüssel. Die umstrittenen Richtlinien der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) zur Prüfung gesundheitlicher Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen sollen in Teilen in das EU-Regelwerk eingehen.

 

Die bestehenden gesetzlichen Regelungen drohen dadurch verwässert zu werden. Bisher sehen diese – wie die Verordnungen 1829/2003 und 178/2002 – ein vergleichsweise hohes Schutzniveau vor, das am Vorsorgeprinzip ausgerichtet sind. Die Richtlinien der EFSA, die stark an den Interessen der Industrie ausgerichtet sind, erfüllen diese hohen Standards nicht. Darauf haben in den letzten Jahren Verbraucherschützer, Umweltverbände und viele EU Mitgliedsstaaten immer wieder hingewiesen.

 

„Die geplante EU-Regelung liest sich zu großen Teilen wie 'copy and paste' der EFSA-Richtlinien. Setzt sich die Kommission mit ihrem Vorhaben durch, bekommt die Industrie Rückenwind. Die Zulassung von gentechnisch veränderten Pflanzen wird beschleunigt und die vielfach kritisierte oberflächliche Prüfung der Risiken von der EU sanktioniert,“, warnt Christoph Then, Geschäftsführer von Testbiotech e. V., einem Verein, der sich für die unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie einsetzt.

 

Die Anforderungen der EFSA sind deswegen so umstritten, weil sie nur wenige verbindliche Vorgaben machen und beispielsweise gesundheitliche Risiken im Vergleich mit Arzneimitteln oder Pestiziden nur sehr oberflächlich geprüft werden. Langzeituntersuchungen sind gar nicht vorgeschrieben. Diese Regelungen sollen jetzt offiziell in das Regelwerk der EU übernommen werden.

 

Testbiotech kritisiert auch, dass die Kommission eine derartige Initiative startet, während die EFSA selbst an neuen Richtlinien zur Abschätzung der Risiken für die Umwelt arbeitet, deren Entwurf demnächst vorgestellt

werden soll. Der Vorschlag der Kommission könnte zu weiteren Unsicherheiten und sogar Widersprüchen führen. Die Kommission hat das Dokument im Entwurf bereits bei der WTO hinterlegt (1). Es soll im Mai unterzeichnet werden und im Juni in Kraft treten.

 

(1) Draft Commission Regulation on implementing rules concerning applications for authorisation of genetic ally modified food and feed in accordance with Regulation (EC) No 1829/2003 of the European Parliament and of the Council and amending Regulations No (EC) 641/2004 and (EC) No 1981/2006 (66 pages, in English).

 

http://members.wto.org/crnattachments/2010/tbt/eec/10_0030_00_e.pdf

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an

Christoph Then Tel.: 0151 – 54 63 80 40

oder Andrea Reiche 089 – 35 89 92 76 oder 0177-172 98 21

Testbiotech e. V.

Institut zur unabhängigen Folgenabschätzung in der Biotechnologie

Frohschammerstr. 14

80807 München

Tel.: +40 (0)89 35 89 92 76

Fax: +49 (0)89 359 66 22

info@testbiotech.org

www.testbiotech.org

Geschäftsführer Dr. Christoph Then

 

 

 

BÖLW fordert Konsequenz in der Agrarpolitik



Kürzungen des Bundesprogramms Öko-Landbau zurücknehmen - Zukunftsfähige

Konzepte statt "Weiter so" für die Reform der Agrarpolitik - Öko-Landbau als Leitbild

 

Berlin, 19.2.2010. "Es geht nicht darum, die jetzige Verteilung der Fördermittel zu erhalten, sondern dass gesellschaftliche Ziele zur Maßgabe der Politik werden", kritisierte Thomas Dosch, Vorstand des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), die defensive Haltung der Bundesregierung zur Gestaltung der Agrarpolitik ab 2014. Anlässlich einer Veranstaltung des BÖLW zur "Rolle der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft in der Politik" auf der Weltleitmesse der Biobranche "BioFach" in Nürnberg machte Dosch deutlich, dass die Agrarzahlungen künftig an das Erbringen gesellschaftlicher Leistungen wie Umwelt- und Klimaschutz, Erhalt der Biodiversität oder die Bereitstellung von Arbeitsplätzen gebunden werden müssen. Stephan Dabbert, Professor an der Universität Hohenheim stellte in Frage, ob es künftig noch eine Förderung dafür geben kann, "bei Rot nicht über die Ampel zu gehen".

 

Michael Goldmann, Vorsitzender des Bundestagausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, stimmte zu, dass "die neuen Herausforderungen wie Klima-, Gewässer- und Umweltschutz in der Neuausrichtung der Agrarpolitik berücksichtigt werden müssen" und stellte in Aussicht, dass die Abgeordneten dazu Konzepte erarbeiten werden. Götz Rehn, Vorstand des BÖLW, forderte dazu auf, dem Öko-Landbau dabei besonderes Augenmerk zu schenken, "denn die biologische Landwirtschaft als ganzheitliches System ist der Schlüssel, um die globalen Herausforderungen im Bereich Klima, Umwelt, Wirtschaft und Armut gleichzeitig zu lösen". Alice Fridum, Vorstand der Assoziation Ökologischer Lebensmittelhersteller, forderte eine entsprechende Umkehr der Politik, denn mit der Gentechnik-Politik oder den Beschlüssen zur Kennzeichnung von Bio-Produkten werde die Weiterentwicklung der Branche behindert anstatt befördert.

 

"Während im Koalitionsvertrag steht, dass die Forschung zum Öko-Landbau befördert werden soll, plant die Koalitionsfraktion jetzt Einschnitte in das Bundesprogramm Ökologischer Landbau", kritisierte Alexander Gerber, Geschäftsführer des BÖLW, eine ganz aktuelle Entwicklung und ergänzte: "Besonders die für die Weiterentwicklung des Öko-Landbaus so wichtigen mehrjährigen interdisziplinären Versuche kommen durch die vom Haushaltsausschuss des Bundestags beschlossene Kürzung der Verfügungsermächtigungen um drei Millionen Euro unter die Räder." Michael Goldmann sowie Wolfgang Reimer, Vertreter des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, sagten zu, sich dafür einzusetzen, dass dieser Beschluss rückgängig gemacht wird.

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Abdruck honorarfrei, um ein Belegexemplar wird gebeten

Ansprechpartner: Dr. Alexander Gerber, 0176.24050949

 

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Stevia



Wenn Blätter süß schmecken

 

In vielen Pflanzen wie Stevia stecken natürliche, süße Inhaltsstoffe

 

Süß ist die für den Menschen angenehmste Empfindung und eine Reihe von Pflanzen, wie Stevia, Katamfe oder Zitrusfrüchte wie Bitterorangen enthalten Inhaltsstoffe die der Mensch als süß-schmeckend wahrnimmt. Zuckersüß schmeckt aber nur der Haushaltszucker (Saccharose). Alle anderen süßen Geschmackswahrnehmungen sind nicht rein süß wie Saccharose, berichtet Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de .

 

Stevia, Zucker und Aspartam schmecken Süß

Zucker hat jedoch einen entscheidenden Nachteil, der ins Gewicht schlägt: Zu viel Zucker kann bei Bewegungsmangel die Entstehung von Übergewicht begünstigen. Kalorienfreie Alternativen zum Zucker gibt es in der Natur nur wenige und alle gehören der Gruppe der Lebensmittelzusatzstoffe an. Trotzdem gibt es einige Pflanzen, die süß schmecken und deren Geschmack sich als Süßungsmittel von Tee, Kaffee oder Pudding eignet. Dazu gehören insbesondere Thaumatin, Stevia, Aspartam und Neohesperidin Dihydrochalkon. Der letztgenannte Süßstoff klingt wie die Ausgeburt der Hölle, ist jedoch ein sekundärer Pflanzenstoff aus Bitterorangen. Neohesperidin ist in praktisch allen Ländern der Welt als Süßstoff zugelassen und die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat ihm den GRAS-Status zuerkannt. Die Buchstaben-Kombination GRAS steht für generaly recognized as safe und bedeutet gänzlich unbedenklich. Diesen Status hat natürlich auch der Haushaltszucker, denn grundsätzlich ist Zucker nicht für Krankheiten verantwortlich. Zucker kann beispielsweise weder Allergien auslösen noch begünstigen. Allergien gegen Zucker gibt es schlicht und ergreifend nicht.

 

Aspartam in Cola

Aspartam besteht aus den Eiweißbausteinen Asparaginsäure und Phenylalanin. Beide Aminosäuren kommen beispielsweise in großen Mengen in Fleisch, Soja oder Eiern vor. Der natürliche Ursprungs des Süßstoffes Aspartam bedeutet aber nicht automatisch Harmlosigkeit und so haben Wissenschaftler immer wieder Studien zu Aspartam durchgeführt. Wissenschaftlich ist inzwischen eindeutig klar, dass von Aspartam keine Gefahr für die menschliche Gesundheit ausgeht. Weltweit verzehren mehr als eine Milliarde Menschen täglich Aspartam, da der Süßstoff beispielsweise für die Süße von Cola-Getränken verantwortlich ist. Noch natürlicher als Aspartam ist der Süßstoff Thaumatin, der aus der Katamfe-Frucht gewonnen wird. Aber isoliert schmeckt Thaumatin nicht so gut und muss daher mit anderen Süßungsmitteln gemischt werden.

 

Süßstoff Stevia bald in Deutschland erhältlich?

In Deutschland ist Stevia wie in vielen anderen Ländern bisher nicht zugelassen. Noch immer konnten Wissenschaftler nicht alle gesundheitlichen Bedenken gegen das süße Kraut aus dem Urwald ausräumen. Die chemische Industrie stellt Süßstoffe aus Stevia inzwischen jedoch in großem Maßstab her. Es ist zu vermuten, dass Stevia als künstlicher Süßstoff auch bald in der Europäischen Union zugelassen wird. Am besten wäre es jedoch, nicht auf den Süßstoff Stevia zurückzugreifen, sondern einfach die Stevia-Blätter zum Süßen zu verwenden. Viele Zuckerfabriken haben schon Stevia Versuchsfelder und warten auf die Freigabe des süßen Krautes als Süßstoff.

 

Natürlich süßen mit Bienenhonig

Wer etwas wirklich natürliches sucht, ist bei Bienenhonig gut aufgehoben. Der Honig sollte aber während des Abschleuderns von den Waben und auch später nicht über 40 Grad Celsius erwärmt worden sein, damit er seine wertvollen Inhaltsstoffe nicht verliert. Viele Menschen empfinden den Honiggeschmack als ideale Süße und ziehen Honig dem Zucker, Fruchtzucker und anderen Süßstoffen wie Stevia vor. In jedem Falle ist Honig natürlich und auch gesundheitsförderlich - im Übermaß natürlich nicht.

 

Erfahren Sie mehr in den imedo-Gesundheitsnews:

Mit Süßstoff abnehmen?

(www.gesundheitsnews.imedo.de/news/1012529-mit-susstoff-abnehmen )

Stevia ist mit Vorsicht zu genießen

( www.gesundheitsnews.imedo.de/news/1012960-stevia-ist-mit-vorsicht-zu-geniesen )

Im Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de können Sie sich mit anderen Menschen zum Thema Zucker und Süßstoff austauschen und Ihre Meinung schreiben.

 

Quelle: http://www.gourmet-report.de/artikel/333811/Stevia.html

 

 

 

Grüne Gentechnik stößt in Europa auf breite Skepsis



 

Ernährung: Neue Methoden konnten den Hunger in der Welt bislang nicht reduzieren, Beweise für deren Gefährlichkeit stehen aber ebenfalls aus / Immer mehr Flächen mit genveränderten Pflanzen

 

Von unserem Redaktionsmitglied Madeleine Bierlein

 

Von ihren Befürwortern wird die Grüne Gentechnik als Lö-sung im Kampf gegen den Hunger in der Welt gesehen. Ihre Gegner geißeln sie hingegen als große Gefahr für Natur und Menschheit. Doch die Szenarien beider Seiten haben sich bislang nicht bestätigt.

Auch wenn viele glauben, dass die Supermarktregale bereits voller gentechnisch veränderter Lebensmittel stecken - ganz so ist das nicht. In Deutschland gibt es nach wie vor keinerlei Obst und Gemüse, das gentechnisch verändert wurde. Auch keine Tomaten. Und sogar die berühmt-berüchtigte Anti-Matsch-Tomate ist in den USA wieder aus den Supermärkten verschwunden.

 

Futter aus Genpflanzen

Damit aber gelangt die gentechnisch veränderte Pflanze indirekt doch zum Menschen: Denn selbst wenn verändertes Obst und Gemüse hierzulande nicht im Handel sind, stammen doch viele Lebensmittel wie Milch und Wurst von Tieren, die solche Pflanzen - etwa Genmais - als Futter bekommen.

Während einige Entwicklungs- und Schwellenländer Interesse an gentechnisch optimierten Pflanzen zeigen und darauf hoffen, so Mangel- und Unterernährung bekämpfen zu können, gibt sich Europa bislang recht zurückhaltend gegenüber der neuen Technologie. Die einzige Genpflanze, die in der EU kommerziell angebaut werden darf, ist der Mais MON 810 der US-Firma Monsanto. Er ist gegen einen Schädling, den Maiszüngler, resistent. Deutschland hat allerdings in diesem Jahr die Zulassung für den Mais ausgesetzt und folgte damit dem Beispiel Frankreichs. Die von der BASF entwickelte Genkartoffel Amflora darf hierzulande versuchsweise angebaut werden, ist aber nicht für die Ernährung, sondern für industrielle Zwecke entwickelt worden.

Als gentechnisch verändert gilt eine Pflanze nur dann, wenn neue, artfremde Gene in sie eingeschleust wurden. Meist mit dem Ziel, den Ertrag zu verbessern oder sie widerstandsfähiger gegenüber Schädlingen, Trockenheit oder Herbiziden zu machen. Bei MON 810 zum Beispiel handelt es sich um ein Bakterien-Gen, das dem Maiszüngler den Garaus machen soll. Marc van Montagu, einer der Pioniere der Grünen Gentechnik, hält diese Definition allerdings für Haarspalterei. "Keine der Pflanzen, die wir essen, sind natürlich", sagte der belgische Wissenschaftler jüngst bei einer zweitägigen Konferenz mit dem Titel "Food, sustainability and plant science" im Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) Heidelberg. "Und ohne Pflanzenschutzmittel würden sie auch schnell wieder verschwinden." Die meisten seien genetisch verändert worden, unter anderem durch den Gebrauch von Chemikalien und durch Mutationszüchtung, bei der Saatgut radioaktiv bestrahlt wird. In der Tat ist die zweite Methode weit verbreitet. In hunderten Laboratorien weltweit behandeln Wissenschaftler so die gesamte Palette unserer pflanzlichen Nahrungsmittel - Getreide, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte. Mit den "besten" Resultaten wird anschließend weitergezüchtet. Künstliche Erzeugnisse, ganz ohne Gentechnik. "Das sind unsere Nutzpflanzen heute", argumentiert van Montagu.

Bedenken gegen die Mutationszüchtung wurden bislang nur selten laut, gegen die Grüne Gentechnik hingegen sind sie zumindest in Europa weit verbreitet. So lehnen 51 Prozent aller Deutschen laut einer repräsentativen Umfrage aus dem vergangenen Jahr Nahrungsmittel ab, die aus gentechnisch veränderten Pflanzen gewonnen werden. Nur 23 Prozent vertrauen darauf, dass die Lebensmittel nicht gesundheitsschädlich sind. Der Protest fällt mitunter radikal aus. Rund 100 Versuchsfelder sind in den vergangenen Jahren von militanten Gegnern der Grünen Gentechnik zerstört worden.

Der rechtliche Rahmen für den Anbau von Genpflanzen ist in Deutschland sehr eng gesteckt. Und obwohl mögliche Effekte intensiv erforscht werden, gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass die daraus erzeugten Nahrungsmittel für den Verbraucher gefährlich sein könnten. Gegner der Grünen Gentechnik befürchten aber nicht nur Auswirkungen auf den Menschen und seine Gesundheit, sondern auch auf die Flora. Eine große Sorge: Genmodifizierte Arten wie der Raps könnten sich mit verwandten, natürlichen Arten mischen - mit unbekannten Folgen für die Natur. Doch auch dort ließen sich bislang keine schädlichen Spuren der Genpflanzen finden. "In 20 Jahren experimentellem und zehn Jahren kommerziellem Anbau konnten wir noch keine Auswirkungen identifizieren", erklärt Hans-Jörg Buhk vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bei dem Kongress in Heidelberg. Gleichzeitig spricht er sich für eine Datenbank aus, in der alle Informationen über genmodifizierte Pflanzen in aller Welt gesammelt werden sollen.

Seit den Anfängen der Grünen Gentechnik hoffen ihre Befürworter, sie zum Nutzen der Menschheit einzusetzen - so auch Marc van Montagu. "1945 gab es auf der Erde zwei Milliarden Menschen, 2008 waren es schon 6,7 Milliarden und bis 2050 werden es neun bis zehn Milliarden sein", sagt er und macht eine Pause. "Diese Menschen müssen ernährt werden, und dazu brauchen wir die Biotechnologie." Allerdings räumt auch der Wissenschaftler ein, dass die Grüne Gentechnik bislang nicht das halten konnte, was sie versprochen hat, sondern eher den internationalen Agrarkonzernen dient, die damit versuchen, die Märkte zu kontrollieren.

Bauern werden abhängig

Für viele arme Bauern in der Dritten Welt hat sich das Saatgut nicht gerade als Segen herausgestellt. Denn die Genpflanzen sind so gezüchtet, dass sie über keine keimfähigen Samen verfügen. Die Bauern werden damit wirtschaftlich abhängig, müssen jedes Jahr neues Saatgut kaufen. Das führte 2007 sogar zum Selbstmord vieler indischer Kleinbauern, die ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen konnten. Eine Tatsache, die van Montagu kritisiert: "Das müsste nicht sein, das hat nicht mit der grünen Gentechnik zu tun, sondern nur mit der Logik der Saatgutkonzerne, die Profit machen wollen."

Doch selbst wenn dieser Punkt geklärt wäre, bliebe noch immer das Problem der Verteilung. Sogar die bereits seit Jahren existierenden, nicht genetisch modifizierten, ertragreicheren Getreidearten kommen nicht bei den bedürftigen Menschen an. "In Afrika wird noch immer Saatgut verwendet, das in den 1950er und 1960er Jahren dort hingebracht wurde", schimpft der renommierte Wissenschaftler. "Die Menschen ernten dort 800 Kilogramm pro Hektar, während es in den USA mittlerweise acht bis zehn Tonnen pro Hektar sind."

 

Mannheimer Morgen

27. November 2009

Quelle: http://www.morgenweb.de/nachrichten/dritte_seite/20091127_srv0000005051841.html 

 

 

 

Nützliche Tipps



Mit diesen Tipps bleibt Ihre Nahrung ein echtes Lebens-Mittel

von Dr. Michael Spitzbart

 

Wählen Sie reifes Obst. Natürlich ist es verführerisch, noch harte Birnen oder grünliche Bananen auf Vorrat zu kaufen, wenn sie gerade preiswert sind. Immerhin reifen die Früchte ja auf der Fensterbank oder im Obstkorb noch nach. Reifung hat aber nichts mit Vitaminbildung zu tun. Vitamine entstehen im Obst nur, wenn es hoch an der Pflanze in der Sonne hängt. Sie haben nach zwei Wochen zwar reife Birnen zu Hause eine ganze Menge Vitamine fehlt aber in diesem zu früh gepflückten Obst.

 

 

Bevorzugen Sie Obst und Gemüse aus der heimischen Umgebung. Zwischen 10 und 50 % beträgt der Vitaminverlust von Obst und Gemüse, das bei Raumtemperatur gelagert wird pro Tag! Daher sollten Sie möglichst auf Früchte verzichten, die eine weite Reise hinter sich haben. Denn jeder zusätzliche Transporttag lässt die Vitamine schwinden. Kaufen Sie Obst und Gemüse, das aus Deutschland kommt, noch besser solches, das in Ihrer Region erzeugt wurde.

 

 

Kühl gelagert, halten sich Vitamine länger. Werden Obst und Gemüse dekorativ im Schaufenster präsentiert oder liegen auf andere Art in der Sonne, verzichten Sie auf den Kauf. Der Vitaminverlust ist zu groß. Auch zu Hause sollten Sie diese Lebensmittel immer kühl lagern, denn bei Ihnen in der Küche verabschieden sich die Vitamine ebenfalls. Essen Sie Obst und Gemüse rasch auf, statt sie tagelang zu lagern sie werden nicht frischer. Denn selbst im Kühlschrank wird Vitamin C abgebaut bei 4 C beträgt der Verlust in 48 Stunden rund 35 %.

 

Verzichten Sie auf bestrahltes Obst. Wahrscheinlich haben sie auch schon mal Tomaten gekauft, die nach drei Wochen immer noch prall und rot waren, ohne eine einzige matschige Stelle. Oder Äpfel, die nach 14 Tagen noch keinen braunen Fleck aufwiesen. Dieses Obst und Gemüse ist nicht mehr natürlich. Es wurde bestrahlt. Dabei wird in den Stoffwechsel der Lebensmittel eingegriffen, so dass alle Enzymaktivitäten gestoppt werden. Die (augenscheinlich angenehme) Folge: Obst und Gemüse verderben sehr viel langsamer. Der Nachteil: Natur ist das nicht mehr. Zudem verliert bestrahltes Obst fast alle Vitamine Sie können also als Vitaminquelle gleich drauf verzichten.

 

Wässern Sie Gemüse und Salat nicht, um es zu waschen. Verzichten Sie darauf, diese Lebensmittel lange in Wasser einzuweichen. Denn so schwemmen Sie die Vitamine aus. Vielmehr sollten Sie Gemüse & Co. rasch, aber gründlich unter fließendem Wasser abspülen. Achtung: Paprika ist stark gespritzt und muss sehr gründlich gewaschen werden. Und auch für die Wachsschicht auf Äpfeln gibt es einen Trick. Kaufen Sie sich einfach eine Bürste, die Sie nur für Ihr Obst verwenden. So können Sie die Äpfel schnell und ohne viel Aufwand reinigen.

 

Essen Sie mehr roh! Wussten Sie, dass zwischen 50 und 70 % aller Vitamine verlorengehen, wenn Sie Obst und Gemüse erhitzen? Gerade Folsäure, die den meisten Menschen fehlt, ist besonders empfindlich. Schon zweiminütiges Kochen verringert den Folsäuregehalt um bis zu 90 %. Natürlich können Sie nicht jedes Gemüse roh essen vielleicht mögen Sie das geschmacklich auch gar nicht. Aber Sie sollten die Kochzeit so kurz wie möglich halten, indem Sie Gemüse nur kurz dünsten, am besten im Wok. So erhalten Sie immerhin noch einen Teil der Vitamine. Bereiten Sie Ihr Gemüse zu, kurz bevor Sie es verzehren. Halten Sie es stattdessen auf dem Herd lange warm, verringert sich allein der Vitamin-C-Gehalt um bis zu 70 %. Bleibt Ihnen zeitlich keine andere Wahl und Sie müssen das Gemüse vorkochen, ist es besser, das gekochte, abgekühlte Essen im Kühlschrank aufzubewahren und erst kurz vor dem Verzehr noch mal aufzuwärmen.

 

Greifen Sie zur Zitrone. Sie sollten Salat und Obstsalat erst unmittelbar vor dem Verzehr zubereiten. Ist Ihnen das nicht möglich, sollten Sie etwas Zitrone drübergeben. So verhindern Sie, dass der Sauerstoff der Luft die Vitamine zerstört. Eine Alternative, falls Sie keine Zitrone verwenden möchten: Kaufen Sie sich in der Apotheke Ascorbinsäurepulver, also Vitamin C in Pulverform. Streuen Sie hiervon ein bisschen über Ihren Salat und Obstsalat auch so wird der Vitaminverlust verhindert.

 

 

 

 

Schluss mit der Natur-Pur-Suppenluege - Nestle nimmt Mogelprodukt vom Markt



foodwatch - die essensretter

Newsletter: Schluss mit der Natur-Pur-Suppenluege -

 

Nestlé nimmt Mogelprodukt vom Markt

Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Newsletter weiterempfehlen.

 

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Impressum

Herausgeber
foodwatch e.V.
Anne Markwardt
Brunnenstr. 181
10119 Berlin
Germany
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Hotline: 030 - 28 09 39 95

foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin,

VR 21908 Nz, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

 

 

 

 

 

Ganzheitliche Ernährungsberatung



http://www.zentrum-der-gesundheit.de/

 

 

 

abgespeist.de - Die Mogel-Liste



Lassen Sie sich nicht länger mit Werbelügen abspeisen!

 

Die größten Lügen finden Sie in der Mogel-Liste.

 

Quelle: http://www.abgespeist.de/corny_schoko/index_ger.html

 

 

 

Thema Rucola / Gemeiner Greisbart



Ein gutes Argument für regionale Lebensmittel!

http://de.wikipedia.org/wiki/Rucola

http://www.lwg.bayern.de/gartenakademie/infoschriften/gemuese/linkurl_0_0_0_2168.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobs-Greiskraut

http://www.deutscher-apotheker-

verlag.de/daz_neu/public/tagesnews/August/tagesnews20090814c.html

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,641622,00.html

http://www.express.de/nachrichten/mopo/mopo---vermischtes/plus-hatte-gift-

kraut-im-rucola_artikel_1246563228247.html

http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/nahrungsmittelskandal-

giftpflanze-statt-rucola-im-salat_aid_425532.html

 

 

 

Außer-Haus-Markt



http://docs.google.com/View?id=dc92fq85_7507k4kj2d7

 

Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats Juli 2009

14,67 Mrd. Euro für

Catering in Deutschland

 

Hamburg, 15. Juli 2009

In den rund 80.270 Betrieben und Einrichtungen mit

Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland wurden 3,12 Milliarden Essen

ausgegeben – zu einem Wert von rund 14,67 Milliarden Euro (+1,7%). Damit

ist Deutschland der größte Cateringmarkt vor Frankreich (Marktvolumen:

13,09 Mrd. Euro), Großbritannien (11,49 Mrd. Euro). 23 Prozent der

Einrichtungen in Deutschland sind Betriebskantinen, 26 Prozent Krankhaus-

oder Heimverpflegungsbetriebe und elf Prozent Schulkantinen bzw.

Studentenmensen. Die Zahl der Anbieter nahm zuletzt leicht um ein Prozent

ab. (Daten von 2007 / Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and

Expenditures Tracking – Länderprofil Deutschland)

 

 

Deutschland ist mit einem Marktvolumen von 14,67 Milliarden Euro

der größte Cateringmarkt in Europa.

 

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

 

  • Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe
  • Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
  • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
  • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:http://www.chd-

expert.de/zahl_des_monats.php Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die

Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu

Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen

und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH

gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international

tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie

USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des

Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte

Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung

und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.2.025 AnschlägeThilo

LambrachtCHD Expert (Deutschland) GmbHVeerser Weg 2b, D–27383

Scheessel (bei Hamburg)Tel. +49 (0)4263 301 300, Fax +49 (0)4263 301

333Presseservices:Carsten HennigTel. +49 (0)4263 301 131, Mobil +49 (0)

160 958 377 56 Stichwörter:Ausser Haus Markt, Foodservice, Catering,

Kantine, Mensa, Schulverpflegung, Europa,. Deutschland, Frankreich,

Großbritannien

 

 

Presseservices:

Carsten Hennig

 

 

 

 

 

Welches Speiseöl darf´s denn sein?



 

Aachen (fet)  Jetzt mal Butter bei die Fische  oder doch lieber Pflanzenöl?

Die flüssigen Fettvarianten gelten schließlich als gesündere Alternative zu

Butter und werden heute zum Kochen, Braten und in Salaten verwendet. Doch

nicht jedes Pflanzenöl eignet sich gleich gut für den täglichen Gebrauch.

 

Pflanzliche Speiseöle sind ein wichtiger Bestandteil des täglichen Menüplans,

da diese reich an lebenswichtigen Fettsäuren und Vitamin E sind. Zudem

werten diese so manches andere Nahrungsmittel auf. So ist Gemüse ohne Öl

nur halb so gesund, benötigen wir doch immer etwas Fett, um die enthalten

Vitamine A, K und D überhaupt aufnehmen zu können. Doch je höher der

Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, umso schneller wird Öl ranzig.

Eine lichtgeschützte Lagerung in dunklen Flaschen oder Schränke ist daher

wichtig.

 

Ein kleiner Allrounder ist das Rapsöl. Dieses enthält sowohl einfach wie auch

mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die das unerwünschte LDL-Cholesterin

senken und die Elastizität der Blutgefäße fördern. Zudem weist es nicht

unwesentliche Gehalte der Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure auf, welche

entzündungshemmend wirkt. Rapsöl ist bis 180 Gad erhitzbar und eignet sich

sowohl zum Anbraten, Kochen als auch kalt für Salate  also das ideale Öl

für jeden Tag. Auch das leicht nussig schmeckende Walnussöl enthält hohe

Gehalte an Omega-3-Fettsäuren, ist jedoch nur für kalte Speisen geeignet.

Eines der Alpha-Linolensäure-reichsten Öle und damit besonders wertvoll für

das Herzkreislaufsystem ist Leinöl. Es eignet sich besonders zum Verfeinern

von Salaten, ist jedoch nicht zum Erhitzen gedacht, da es sehr empfindlich ist.

Auch im Kühlschrank verdirbt es bereits nach einer Woche und fängt an bitter

zu schmecken.

 

Wer eine mediterrane Note mag, gönnt seinem Salat einen ordentlichen

Schwapp Olivenöl. Dieses ist reich an der einfach ungesättigten Ölsäure,

welche der Körper zum Aufbau von Zellen benötigt. Kaltgepresstes Olivenöl

wird aus dem Fruchtfleisch beziehungsweise Kern der Olive gewonnen und

enthält natürliche Farb- und Aromastoffe sowie Vitamin E. Eine besonders

hohe Qualität verspricht die Aufschrift natives Olivenöl extra. Seit kurzem

dürfen nur noch Öle den Namen des Ursprungslandes tragen, die

ausschließlich aus diesem stammen. Ölmischungen verschiedener Länder

bekommen die Aufschrift Verschnitt von Olivenöl.

 

Sonnenblumen-, Distel- oder auch Maiskeimöl weisen eher ein ungünstiges

Verhältnis der einzelnen Fettsäuren zu einander auf. Diese Öle sind reich an

Omega-6-Fettsäuren, welche zwar wichtig für den Körper sind, in hohen

Mengen jedoch die positive Wirkung der Omega-3-Fettsäuren vermindern.

 

Beim Kochen gilt für jedes Öl: Nicht überhitzen. Fangen diese an zu rauchen,

entstehen Stoffe, die gesundheitsschädlich sind. Vor allem kaltgepresste Öle

vertragen keine sehr hohen Temperaturen wie sie beim scharfen Anbraten

oder beim Frittieren entstehen können.

 

Redaktion: Christine Langer

 

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Kontakt:

Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.

An den Frauenbrüdern 2, 52064 Aachen

Tel.: 0241 - 96 10 316

Fax: 0241 - 96 10 322

E-Mail: presse (at) fet-ev.eu 

URL: http://www.fet-ev.eu

 

 

 

Foie Gras



Meerestiere sind kein Müll!



 

WWF-Kampagne gegen

Beifang

Die Nahrungsquelle Fisch steht vor dem Kollaps. Drei Viertel der weltweiten

Fischbestände sind bis an ihre Grenzen oder sogar darüber hinaus befischt

und stehen mittelfristig vor dem Zusammenbruch.

Die Gründe: maßlose Überfischung und Verschwendung von Leben. Mehrere

Millionen Tonnen Meerestiere werden jährlich als Müll weggeworfen, weil sie

nicht dem gewünschten Fisch entsprechen. Sie sind Beifang, den Fischer

zusammen mit der Zielart an Netzen und Leinen aus dem Meer ziehen,

obwohl sie ihn gar nicht wollen.

Mit einer unübersehbaren Installation protestierte der WWF in Brüssel dagegen, dass Fisch wie Müll behandelt wird © Ezequiel Scagnetti / WWF

Mit einer unübersehbaren

Installation protestierte der WWF in Brüssel dagegen, dass Fisch wie Müll

behandelt wird © Ezequiel Scagnetti / WWF

Ein Feldzug gegen die Meere

Über eine Million Fischtrawler sind auf den Weltmeeren unterwegs, um

möglichst allen Fischbeständen beizukommen. Je nach Zielart und

Fangtechnik sind bis zu 90 Prozent des Fangs Beifang: zu kleine Tiere der

Zielfischart. Fische, deren Fangquote bereits ausgeschöpft ist. Oder

Meerestiere, die auf dem Markt keinen Käufer finden. Für ein Kilogramm

verkaufbare Schrimps werden etwa 15 Kilogramm Fische und andere

Meerestiere getötet und weggeworfen. Auf der Jagd nach Tunfisch verenden

jährlich eine Viertelmillion Schildkröten an den Haken von Langleinen. Alle

zwei Minuten stirbt ein Wal in Fischernetzen und 300.000 Seevögel ertrinken

jedes Jahr als Beifang.

Verschwendung per Gesetz

Diese Verschwendung von Leben ist nicht nur unökologisch, sondern auch

unökonomisch. Allein in der Nordsee wird jedes Jahr verwertbarer Fisch im

Wert von über 50 Millionen Euro weggeworfen. Die durch Beifang

entstehenden Kosten in der Fischerei durch zusätzliches Gewicht und längere

Fahrtzeiten sind nur zu erahnen.

 

Unterschiedliche Beifanggesetze der europäischen Mitgliedstaaten haben den

Fischereien bislang keine Anreize zur Vermeidung von Beifang gesetzt. Im

Gegenteil: In den meisten europäischen Ländern herrscht ein Anlandeverbot.

Die Fischer müssen den Beifang noch auf dem Meer als Müll über Bord

schmeißen – staatlich verordnete Verschwendung.

Es gibt bereits Lösungen

Eine Verschwendung, die nicht nur die Ökosysteme der Meere überfordert und

die Fischbestände zusammenbrechen lässt, sondern auch die Nahrungsquelle

einer Milliarde Menschen in Gefahr bringt. Außerdem leben mehr als 200

Millionen Menschen von der Fischerei. 90 Prozent der Fischer arbeiten in

Entwicklungsländern.

Meeresschildkröte © Simon Buxton

Dabei sind Lösungen vorhanden. Die Möglichkeiten, Beifang zu vermeiden

und zu verringern, sind zahlreich. So können schon heute durch den Einsatz

kluger Fanggeräte und ein ökologisches Fangmanagement bis zu 90 Prozent

des Beifangs vermieden werden.

 

Kein Zweifel: Beifang widerspricht jeder Vernunft. Deshalb hat der WWF der

Verschwendung auf unseren Meeren den Kampf angesagt und eine

Kampagne gestartet, um den Beifang weltweit zu verringern. Die

Umweltstiftung informiert in den Medien, verhandelt mit Fischern,

Produzenten und Händlern und engagiert sich auf höchster politischer Ebene,

um diese Ziele zu erreichen:

 

  • Die EU muss den Beifang der europäischen Fangflotte mit einem

       neuen Gesetz wirkungsvoll bekämpfen.

  • Der Lebensmittelhandel muss Fisch aus beifangintensiven oder

       anderen schädlichen Fischereien komplett aus seinem Sortiment 

       streichen.

  • Verbraucher sollten sich mit Hilfe des WWF-Fischführers informieren,

        welchen Fisch sie bedenkenlos kaufen können und welchen sie lieber

        meiden sollten.

 

Unterstützen Sie den WWF! Helfen Sie uns

jetzt, die Bedrohung der Meere durch

Beifang zu stoppen!

Erfahren Sie mehr über über Beifang >>

 

Quelle: http://www.wwf.de/themen/kampagnen/beifang-kampagne/

 

 

"Analog - Käse" ist Betrug am Verbraucher und an den Bauern



"Analog - Käse" ist Betrug am Verbraucher und an den Bauern

Berlin,08.04.2009 Riesige Mengen an Käse, der vor allem in Produkten wie

Pizza oder Käsestangen verwendet wird, ist in Wirklichkeit kein Käse, sondern

ein aus Pflanzenfetten, Wasser und Eiweiß zusammen gepanschtes

Kunstprodukt. Mit künstlichen Aromen wird dann aus der zähen Masse

wahlweise Pizzakäse, Mozzarella oder was der Markt sonst noch nachfragt.

Große Fast-Food Ketten, aber auch der Gastronomiegroßhandel verwenden

nicht Käse aus Milch, sondern Kunstkäse aus der Retorte. Aufgezeigt wurde

diese Praxis durch einen Beitrag von Frontal 21.

 

"Der Aufschrei über solche Zustände kann gar nicht laut genug sein! Da

werden Verbraucher hinters Licht geführt und die Milchbauern ausgebootet, so

dass deren Erlöse weiter sinken", kommentiert Felix Prinz zu Löwenstein,

Vorsitzender des BÖLW den ZDF-Bericht. Er wies darauf hin, dass Öko-

Produkte ohne solche zweifelhaften Segnungen der Lebensmittelindustrie

hergestellt werden: "Bio-Käse ist immer Käse aus 100% Milch. Und Bio-Pizza

darf nur mit Bio-Käse hergestellt werden. Für die Naturbelassenheit von

Bioprodukten sorgen die strengen Vorschriften der EU-Öko-Verordnung, die

auch den Einsatz von Verarbeitungshilfsstoffen auf ein Minimum begrenzt.

Die Vorschriften der Verbände des Ökologischen Landbaus sind hier sogar

noch restriktiver."

 

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW e.V.) ist der

Spitzenverband der Erzeuger, Verarbeiter und Händler von Bio-Lebensmitteln

in Deutschland.

 

Ansprechpartner: Felix Prinz zu Löwenstein 0171.3035686

 

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW)

Marienstraße 19-20

10117 Berlin

 

Fon +49 30 28482 300

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"Goldener Windbeutel" für windige Werbung



Mehr als 35.000 Verbraucher haben abgestimmt und auf abgespeist.de den

schlimmsten Fall von Etikettenschwindel gekürt. Nun steht der "Gewinner"

fest: Der vermeintliche Wunderjoghurt Actimel bekam satte 47 Prozent der

Stimmen und ist damit aus Verbrauchersicht die größte Werbelüge des

Jahres. Der Drink ist überteuert, zuckersüß und kann keineswegs vor

Erkältungen schützen, wie der Hersteller in seiner Werbung suggeriert. Dreist,

dreister, Danone: Zu Recht erhielt der Konzern am vergangenen Freitag den

"Goldenen Windbeutel 2009" für seine überzogenen Gesundheitsversprechen,

mit denen er seinen Kunden das Geld aus der Tasche zieht.

 

Zu der von foodwatch beabsichtigten Preis-Übergabe am Deutschland-Sitz von

Danone nahe München kam es jedoch nicht. Der Preisträger zeigte sich so

verschnupft, dass nicht einmal mehr eine ganze Palette Actimel geholfen

hätte  Danone wollte den Verbraucher-Preis einfach nicht annehmen. Dafür

informierte aber ein menschengroßes Actimel-Fläschchen Passanten in der

Münchener Innenstadt über den großen Joghurt-Schwindel. Bilder und ein Film

von der foodwatch-Aktion sind jetzt online abrufbar unter

http://www.abgespeist.de/der_goldene_windbeutel/die_aktion/, die Details

zum Ausgang der Wahl stehen unter

http://www.abgespeist.de/der_goldene_windbeutel/das_ergebnis/.

 

Und während bei Danone von Einsicht keine Spur ist, zeigt die abgespeist.de-

Kampagne erste Erfolge. Zum Beispiel beim "Biene Maja"-Drink von Bauer,

mit 19 Prozent Zweitplatzierter der Windbeutel-Wahl. Jahrelang wurde Eltern

vorgegaukelt, es handele sich hierbei um ein ausgewogenes Kindergetränk 

dabei enthält es deutlich mehr Zucker als Cola. Zum Jahreswechsel nahm

Bauer die Zuckerbombe nun vom Markt. Die pummelige Biene hat

ausgeflogen, stattdessen ist der etwas schlankere Hase "Bugs Bunny" ins

Kühlregal gehoppelt  immerhin mit weniger, wenn auch noch immer nicht

wenig Zucker. Noch im Laufe der Wahl zum Goldenen Windbeutel reagierte

auch Eckes-Granini: Der "Frucht-Tiger", der wegen der zugesetzten

Citronensäure (E 330) die Zähne stark an-greift, wird nun nicht mehr

irreführend als "gesunder Durstlöscher" beworben.

 

Das alles zeigt: Verbraucher brauchen sich die legalen Tricks und

Täuschungen der Industrie nicht länger gefallen zu lassen. "Gratulieren" Sie

deshalb jetzt Danone zum "Goldenen Windbeutel 2009" und protestieren Sie

gegen unhaltbare Werbeversprechen von Actimel, online bei unserer

Mitmach-Aktion unter

http://www.abgespeist.de/actimel/mitmachen/beschwerde_e_mail_an_danone/.

Und natürlich wird foodwatch der Industrie auch in Zukunft auf die Finger

schauen. Spätestens seit vergangenem Freitag ist klar: Für windige Werbung

gibts den Goldenen Windbeutel!

 

 

 

Außer-Haus-Markt - Zahl des Monats März 2009



 

26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum

 

Hamburg, 04. März 2009

Die Gastronomie im deutschsprachigen Raum florierte in den vergangenen

Jahren. Der Umsatz der Restaurants, Bars und Cafés in Deutschland,

Österreich und der Schweiz stieg jährlich um durchschnittlich 0,6%

(Deutschland) bzw. 2,5% (Österreich/Schweiz). 2008 wurden in Deutschland

rund 18,3 Milliarden Euro in der Bediengastronomie umgesetzt. In Österreich

waren es 3,5 Milliarden Euro und in der Schweiz 4,2 Milliarden Euro. (Quelle:

FACET - Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking)

 

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

·         Februar 2009 - 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in

Deutschland/Frankreich/UK

·         Januar 2009 - 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

 

·         Dezember 2008 - Über 994 Millionen Essen in der

Mitarbeiterverpflegung

·         November 2008 - Über 220.000 Betriebe im Commercial Foodservice

 

·         Oktober 2008 - 9,2 Milliarden Essen wurden 2007 in Deutschland

ausgegeben

·         September 2008 - Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro

 

Lesen Sie weitere Daten unter:

http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php  

 

Die aktuelle Konjunkturentwicklung im Commercial Foodservice (Hotellerie und Gastronomie) wird ab Ende März monatlich unter dem Titel "FOREST" (Foodservice Recession Seismograph and Trends) veröffentlicht. Die führenden Unternehmen aller Segmente im Außer-Haus-Markt werden zu den Bereichen Abverkauf und Bestellung interviewt.

 

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift "Wissen und machen!". Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

 

 

Stichwörter:

Ausser Haus Markt, Commercial Foodservice, Gastronomie, Restaurant, Bar, Café, Deutschland, Österreich, Schweiz

 

 

 

 

Käsemasse, Käseteig, Bruch:



Bruch (oder auch Käsebruch) bezeichnet in der Käserei das Material, das aus

der durch Zugabe von Lab oder Milchsäure dickgelegten Milch (Gallerte oder

Dickete) entsteht, nachdem sie zerteilt (gebrochen) wurde, um die Molke

abzutrennen. Hierfür gibt es je nach Käseart verschiedene Methoden:

Zunächst wird die Gallerte zerschnitten, damit die Molke abfließen kann, und

zwar nur grob für Weichkäse (mehr Molke verbleibt im Bruch) und immer

feiner, je fester der Käse werden soll. Für Hartkäse wird die Gallerte mit

einer Käseharfe wiederholt kreuz und quer bis auf Kirschkerngröße zerteilt.

Zusätzlich schrumpft das Bruchkorn, je länger der Bruch gerührt wird. Sobald

sich die Bruchkörner am Wannenboden abgesetzt haben, wachsen sie wieder

zusammen und können erneut zerteilt werden, was einen krümeligen Teig

ergibt.

Cheddaring oder Chestern bezeichnet eine Form der Bruchbehandlung, mit der

eine geschmeidig-glatte Konsistenz des Käses erreicht wird. Hierbei wird der

Bruch in große Blöcke geschnitten, die dann übereinandergelegt und

umgeschichtet werden, so dass das jeweils untere Stück gepresst wird und

weiter Molke abgibt.

 

Die Beschaffenheit des Bruchs kann auch durch Erwärmung (Brennen) des

Bruch-Molke-Gemischs verändert werden. Eine Temperaturanhebung lässt das

 Bruchkorn deutlich schrumpfen und kompakter werden. So erhält man einen

festeren Käse, der länger lagerfähig ist. Die Brenntemperatur bei Käse liegt

zwischen 41°C bis 49°C oder mehr für Emmentaler. Für die Herstellung

von Mozzarella wird der Bruchkuchen kleingeschnitten und mit heißem Wasser

überbrüht, so dass eine elastische Masse entsteht, die dann gepresst,

geknetet und zu Strängen ausgezogen wird. Solche Knetkäse nennt man

auch Filata-Käse.

 

Die freiwerdende Molke wird je nach Käsesorte abgeschöpft, durch Aufhängen

des Bruchs in einem durchlässigen Tuch oder durch Schichten des Bruchs in

Körbe oder perforierte Formen aus Holz oder Edelstahl zum Ablaufen gebracht

 oder auch unter Druck aus dem Bruch herausgepresst.

 

 

Munster (Rotschmierrinde)



Der Münster- oder Munsterkäse kommt aus Münster im Münstertal in den

Vogesen. Er wurde von den seit 660 ansässigen Benediktinern erfunden und

fand auch seine Verbreitung ins westlicher gelegene Lothringen. Heute heißt

der aromatische Weichkäse mit der gewaschenen Rinde östlich der Vogesen

im Elsass Munster, während er westlich des Gebirgskamms in

Lothringen Géromé genannt wird, nach der Stadt Gérardmer.

 

Als Munster-Géromé erhielt er 1978 die Appelation d'Origine Contrôlée. Damit

wird sichergestellt, dass das Produkt speziellen Qualitätsanforderungen

entspricht und auch die Herstellungsbedingungen werden festgelegt. So darf

der geschnittene Bruch (siehe unten) vor dem Ausformen weder gewaschen

noch geknetet werden. Die Herstellungskategorien des Appellation d'Origine

Contrôlée sind Fermier, Cooperatives und Industriel. Bei Käsesorten, die nicht

am Ort ihrer Herstellung reifen, müssen sowohl Herstellungs- wie Reifungsort

auf dem Etikett angegeben werden.

 

Der Münsterkäse wird aus einem Tag alter Milch hergestellt. Er gehört zu

den Rotschmier- oder Rotkulturkäsen. Die Oberfläche wird während der

Reifung regelmäßig (etwa drei mal wöchentlich) mit einer Mischung aus

Wasser, Rotschmierkulturen und Kochsalz gewaschen. Hierdurch überzieht

sich der Käse mit einer dunkelgelben bis orangefarbenen, schmierigen Rinde,

die durch verschiedene Bakterien hervorgerufen wird. Der Käse erhält dadurch

sein sehr kräftiges Aroma.

 

Der Laib von etwa 13 bis 19 Zentimeter Durchmesser reift mindestens drei

Wochen. Üblicher ist aber eine Reifedauer von zwei bis drei Monaten. Der

Petit-Munster, bei dem der Käselaib nur einen Durchmesser von ca. 10

Zentimeter hat, benötigt nur eine Mindestreifezeit von zwei Wochen. Die

Käselaibe lagern in dieser Zeit in Kellern bei einer Raumtemperatur zwischen

11°C und 15°C  und einer Luftfeuchtigkeit von 95% bis 96%.

 

Charakteristisch für den Käse ist sein strenger Geruch und der sehr glatte und

weiche Teig. Sachkundig gereifter Munster schmeckt mild. Im Handel

erhältlich ist auch bereits mit Kümmel gewürzter Munster.

 

Im Elsass und in Lothringen wird er häufig mit Kümmel, Pellkartoffeln

und Weißwein, z.B. Gewurztraminer oder Grauburgunder, serviert.

 

 

Rinde vom Camembert: (weißer Edelschimmel)



die Rinde vom Camembert war ursprünglich bläulich. Seit 1910 wird er mit

Hilfe des Pilzes "Penecillium candidum", mit weißem Edelschimmel als Rinde

umgeben.

 

 

Maître fromager affineur



 

Maître fromager affineur ist die vollständige Bezeichnung. Der Zusatz Affineur

wird oft zu Gunsten der Landesbezeichnung weg gelassen, z.B. Maître

fromager de France. Ein Affineur ist ein Veredler. Er muß nicht zwingend ein

Maître fromager sein.

 

Der Maître fromager affineur (aus dem Französischen) ist ein Spezialist zur

Veredelung von Käse.

 

Aufgabe des Maître fromager affineur ist die Vollendung und Verfeinerung

des Käses. Er verfügt über tiefgehende Kenntnisse in der Herstellung, kennt

die unterschiedlichen Viehrassen und das besondere Klima der jeweiligen

Produktionsstandorte.

 

Die Veredelung durch Reifung und Pflege (eine sortenspezifische Behandlung

mit Wein, Spirituosen, Sud, Salzlake oder mit anderen Methoden) erfolgt im

eigenen Käsekeller oder Kühlraum. Hier erhält der Käse seinen letzten Schliff

und entfaltet das ihm zugrunde liegende, typische Aroma.

 

Die Bezeichnung Maître fromager affineur ist kein offizieller Titel, jedoch die

höchste Auszeichnung, die in der Gilde der Käser vergeben wird. Weltweit gibt

es weniger als einhundert Maître fromager. In Frankreich führten in Jahr 2004

nur sieben Personen den Titel eines Maître fromager affineur.

In Deutschland waren es fünf, und in der Schweiz gab es einen Maître

fromager.

 

 

Bio



Bio - mehr Rückenwind für nachhaltiges Wirtschaften

Wachstum könnte noch größer sein - ZMP für Markttransparenz unerlässlich

 

 

Berlin/Nürnberg 19.02.2009. "Auch in Krisenzeiten zeigt der Bio-Markt sein

Potenzial für weiteres Wachstum", so charakterisierte der Vorsitzende des

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein,

die Situation des Bio-Marktes auf der Pressekonferenz des Verbandes

anlässlich der BioFach, der Weltleitmesse der Branche. "Die Grundsätze und

Werte der fachhandelsorientierten Ökologischen Lebensmittelwirtschaft sind

ein Modell für nachhaltiges Wirtschaften: Gewinn nicht als Ziel, sondern als

Bedingung, um naturgerecht erzeugte, gesunde Lebensmittel anbieten zu

können; Finanzgeschäfte vor allem über Banken, die nur konkrete und

bekannte Projekte finanzieren und dies transparent machen; Ressourcen

werden als Grundlage für künftiges Wirtschaften erhalten, gemehrt oder

zumindest geschont", so Alexander Gerber, Geschäftsführer des BÖLW. "In

der Krise suchen Verbraucher verstärkt nach Alternativen, mit denen sie selbst

Einfluss auf eine vernünftig gestaltete Wirtschaft nehmen können." Darin

sieht Gerber einen der Gründe für die Krisenfestigkeit der Branche. "Der

Verbraucher wirft insbesondere bei Lebensmitteln nicht einfach seine

Einstellung über Bord."

 

So wuchs der Öko-Markt 2008 weiterhin, trotz des schwierigen wirtschaftlichen

Umfeldes, um ca. 10% auf einen Umsatz von jetzt 5,8 Mrd. Euro. Einer der

Hauptgründe für das im Vergleich zum Vorjahr geringere Wachstum war die

Angebotsknappheit in der ersten Jahreshälfte. Nach dem darauf folgenden

Rückgang der Zuwachsraten im dritten Quartal legte der Bio-Markt im vierten

Quartal wieder kräftig zu. Die stark zunehmenden Gemüse- und Obstflächen

in Deutschland und der EU zeigen, dass das Angebot langsam auf die

Nachfrage reagiert. "Hier ist aber noch viel mehr Rückenwind notwendig", so

Löwenstein. "Ich fordere die Länder auf, bei den Umstellungsprämien die

neuen Rahmensätze des Bundes voll auszuschöpfen."

 

"Wenn wir unsere Stärken und Leistungen noch besser kommunizieren, dann

hat der Fachhandel noch erhebliche Potenziale. Wir stehen mitten in der

Entwicklung hin zu einer flächendeckenden Versorgung mit Bio-

Vollsortimentern", ist Andreas Ritter-Ratjen, Bio-Großhändler und

Vorstandsmitglied des BÖLW, überzeugt. Hans-Christoph Behr von der

Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) macht anhand von

Umsatzzahlen nach Verkaufsstätten aber deutlich, dass die Ansprüche der

Verbraucher gestiegen sind und sich am Markt nur behauptet, wer mit Know-

how, Überzeugung und professionellen Konzepten arbeitet.

 

"Markttransparenz ist eine unerlässliche Voraussetzung für stabile

Handelsbeziehungen und angemessene Preise. Diese Transparenz

herzustellen, ist Aufgabe des Staates. Daher muss die Bundesregierung jetzt

sehr schnell eine Lösung finden, wie die Marktforschung der ZMP weiter

finanziert werden kann", fordert Felix Löwenstein.

 

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW)

Marienstr. 19-20

10117 Berlin

info (at) boelw.de

www.boelw.de

 

 

Bauernchef Sonnleitner plädiert für Anbau-Verbot



 

VON STEPHAN BÖRNECK

 

Bauernpräsident Gerd Sonnleitner bekennt Farbe: In einem Schreiben an

den bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner verlangt

Sonnleitner, den Anbau der einzigen in Europa für die Saat zugelassenen

Gen-Maissorte, Mon 810, zu verbieten. Es bestünden "Unsicherheiten" beim

Anbau. Die Forderung solle "möglichst rasch" umgesetzt werden.

Sonnleitner, der neben dem deutschen auch den bayerischen Bauern

vorsteht, setze damit den Beschluss der Kreisobmänner seiner

Organisation um, interpretiert der bayerische Vize-Generalsekretär Georg

Wimmer die "politische Forderung" Sonnleitners.

 

Unterdessen zeichnet sich ab, dass deutsche Bauern den Gen-Mais-Anbau in

diesem Jahr nicht weiter ausdehnen, sondern 2009 weniger Mon 810 als im

Vorjahr ausbringen. Darauf lassen die Anmeldezahlen des öffentlichen

Standortregisters schließen. So wurden bisher 3644 Hektar gemeldet, zum

gleichen Zeitpunkt 2008 waren es aber 4500 Hektar. Insgesamt säen

deutsche Bauern Mais auf einer Fläche von zwei Millionen Hektar,

Gen-Mais macht demnach gerade 0,15 Prozent aus.

 

Copyright c FR-online.de 2009

 

Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/1674676_Bauernchef-Sonnleitner-plaediert-fuer-Anbau-Verbot.html

 

 

 

 

Salz - eine Plage auf vielen Tellern



 

 

    Weitere Fakten erfahren Sie hier

    Lassen Sie sich Ihr Leben nicht

    versalzen

    von Dr. Michael Spitzbart

    Salz, so genanntes Natriumchlorid, ist mittlerweile ein billiges Gewürz

    geworden. Das merken Sie nicht nur daran, dass Sie ein Päckchen heute für

    knapp 60 Cent kaufen können. Auch wenn wir uns in der Lebensmittel-

    Industrie umschauen, finden wir überall Salz. 15 Konservierungsmittel, über

    30 Emulgatoren und sogar das einfache Backpulver - alle basieren auf

    Natriumchlorid. In Ihrem Körper zerfällt dieses Kochsalz aus Ihrer Nahrung

    dann in Natrium und Chlorid. Beide Mineralstoffe spielen eine sehr wichtige

    Rolle für die Wasserversorgung des Körpers. Zudem sind sie entscheidend für

     die Funktionen des Nervensystems, für Verdauung und den Aufbau der

    Knochen.

    Es kommt nicht nur auf das Salz in Ihrem

    Körper an ...

    So positive Wirkungen die richtige Menge Natrium in Ihrem Körper auch auf

    Nerven und Knochen haben mag - allein kann dieser Vitalstoff das nicht

    schaffen. Natrium kann nur tätig werden, wenn in Ihrem Körper sein

    Gegenspieler, das Kalium, vorhanden ist. Kalium ist von Natur aus in Ihren

    Zellen vorhanden und reguliert hier den Wasserhaushalt. Nehmen Sie zu viel

    Natrium zu sich, stören Sie nicht nur das sensible Gleichgewicht zwischen

    Natrium und Kalium. Sie bekommen durch das übermäßig aufgenommene

    Natrium Durst, trinken mehr und scheiden mit Ihrem vermehrten Urin dann

    auch Mineralstoffe, darunter zu viel Kalium, aus.

    Zu viel Salz - und Ihr Herz ist in Gefahr

    Dieser Kaliumverlust bleibt nicht ohne Folgen. Denn Sie brauchen den

    Mineralstoff nicht nur für den Zellhaushalt, er ist auch wichtig für die

    Weiterleitung von Nervenreizen im Herzmuskel oder für einen niedrigen

    Blutdruck.

     

    Zu viel Salz und die damit verbundene Kaliumausscheidung führen in Ihrem

    Körper letztendlich zu

    • Schleimhautaustrocknung und damit Infektanfälligkeit,
    • stark schwankendem Gewicht,
    • Müdigkeit,
    • Muskelschwäche,
    • geringer Ausdauer,
    • Ödemen im Gewebe,
    • hohem Blutdruck,
    • Unruhe,
    • Schwindel,
    • Herzrhythmusstörungen,
    • Herzrasen und
    • hohem Puls.

    Schon im Restaurant droht Ihnen die

    Versalzung"

    In der Regel nehmen wir heute dreimal so viel Natrium wie Kalium zu uns.

    Dieses Risiko einer Versalzung gehen Sie nicht nur dann ein, wenn Sie Ihre

    Gerichte zu Hause ständig und reichlich nachsalzen. Schon wenn Sie außer

    Haus essen gehen, laufen Sie Gefahr, dass Ihre Natrium-Kalium-Balance

    empfindlich aus dem Gleichgewicht gerät. Es hat sich durchgesetzt, dass in

    Restaurants das Essen großzügig gesalzen wird. Das Natrium aus dem Salz

    bindet das Wasser in den Zellen - Sie bekommen Durst und bestellen noch

    mehr zu trinken. Erdnüsse und Salzstangen auf Tischen in Bars und Bistros

    dienen ebenfalls nur dazu, Ihnen Durst zu machen und so mehr Getränke zu

    verkaufen.

     

    Erstaunlich nur, dass Sie nach einem solchen Abend, an dem Sie reichlich

    getrunken haben, kaum auf die Toilette müssen. 8 Gramm Salz sind in der

    Lage, in Ihrem Körper einen Liter Wasser zu binden. So lagern Sie durch

    salzhaltiges Essen Wasser ein - und nehmen zu.

    Salzverlust - das Geheimnis der Turbo-

    Diäten"

    So lassen sich dann auch die Erfolge all der Super-Blitz-Frühjahrs-Diäten"

    erklären, die Ihnen spätestens nächsten Monat wieder von allen Zeitschriften-

    Titelblättern entgegenlachen werden. Bis zu 5 Kilo pro Woche sollen Sie hier

    abnehmen können. Natürlich handelt es sich dabei niemals um Fett, sondern

    um Wasser. Bei einer solchen Diät stehen viel Obst und Gemüse auf dem

    Plan. Dadurch füllen Sie Ihre Kaliumspeicher auf, die Kalium-Natrium-Pumpe

    funktioniert wieder richtig. Eventuell gebundenes Wasser in Ihren Zellen wird

    dabei mit dem überflüssigen Natrium ausgeschieden. Schon sind einige Kilos

    runter.

     

    Das ist auch der Grund dafür, weshalb Sie bei solchen Diäten dazu

    aufgefordert werden, auf Käse, Brot oder Wurst zu verzichten. Diese

    Lebensmittel sind salzhaltig, binden also wieder Wasser und würden Ihren

    Diäterfolg" gefährden. Dieser hält aber nur so lange an, bis Sie wieder

    normal, also salzhaltig, essen.

    So ernähren Sie sich natriumarm

    80 % des Salzes, das Sie jeden Tag zu sich nehmen, steckt in Industrie-

    Nahrung. Sie vermeiden also eine Übersalzung Ihres Körpers, wenn Sie schon

    im Supermarkt darauf achten, möglichst natürliche Lebensmittel einzukaufen.

    Denn diese enthalten viel mehr Kalium als Natrium. So enthält zum Beispiel

    eine Banane rund 440- mal so viel Kalium wie Natrium.

     

     

    Stevia-Verbot



    http://unsdiewelt.com/2008/04/wegen-monsanto-verboten-fur-

    coca-cola-erlaubt/#more-27

    29. April 2008 | Von Klaus Werner-Lobo | Kategorie: Marken

    Wenn ich meinen Kaffee süße, mache ich jeden Tag etwas Illegales. Ich

    verwende dafür nämlich ein Pulver, das ich illegal aus Brasilien importiert

    habe, weil dessen Verwendung in der EU als Lebensmittelzusatz verboten ist:

    Stevia. Der aus einer Pflanze gewonnene Süßstoff wird von indigenen Völkern

    seit Jahrhunderten verwendet: er ist 30mal süßer als Zucker, macht nicht dick,

    provoziert keine Karies und ist auch für DiabetikerInnen verträglich. Warum er

    dennoch verboten ist? Weil der US-Konzern Monsanto darin Konkurrenz für

    seinen - mutmaßlich sehr gesundheitsschädlichen - Süßstoff Aspartam witterte

     und die amerikanische Lebensmittelbehörde FDA mit einer zweifelhaften

    Studie überzeugen konnte, das Mittel zu verbieten. Obwohl die Ergebnisse

    der Studie längst widerlegt sind, übernahm auch die Europäische Union das

    Stevia-Verbot - vermutlich auch auf Druck der hiesigen Zuckerrübenindustrie.

     

    Nun berichtet Telepolis, dass das Stevia-Verbot aufgehoben werden soll. Nein,

    nicht für uns KonsumentInnen oder zum Wohle brasilianischer Kleinbauern.

    Sondern lediglich für den Konzern Coca-Cola: "Während Stevia selbst nicht

    patentierbar und damit nur sehr bedingt zur Erzielung von Monopolrenditen

    geeignet ist, wurde im letzten Jahr bekannt, dass Coca Cola und Cargill

    insgesamt 24 Patentanträge für "Rebiana" stellten - einem chemisch

    veränderten und damit "schützbaren" Süßstoff auf Stevia-Grundlage. Den

    Plänen des Getränkekonzerns zufolge soll Rebiana 2009 sowohl in den USA

    als auch in der EU als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen werden."

     

     

    Ausrottung der Menschheit durch "Codex Alimentarius"!?



    Vielen Dank für Ihre Anfrage betreffend den Codex Alimentarius.

     

    Der Codex Alimentarius ist eine gemeinsame Einrichtung der

    Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten

    Nationen (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Ziel

    ist es, auf globaler Ebene die Gesundheit der Verbraucher zu

    schützen, den internationalen Handel mit Lebensmitteln fair zu

    gestalten, und die Lebensmittelvorschriften weltweit zu

    koordinieren. Zu diesem Zweck entwickeln inzwischen über 170

    Codex-Mitgliedstaaten und eine Mitgliedsorganisation (die

    Europäische Gemeinschaft) unter Beteiligung von derzeit 161

    Beobachterstatus genießenden Nicht-Regierungsorganisationen in

    der Codex-Alimentarius-Kommission bzw. ihren Fachgremien

    international abgestimmte Standards und Leitsätze, die als

    Orientierung für den internationalen Lebensmittelhandel und

    nationale Rechtsvorschriften dienen und damit

    Empfehlungscharakter haben. Von Bedeutung ist, dass die

    Normen des Codex Alimentarius Referenznormen im Rahmen der

    Welthandelsorganisation (WTO) darstellen und von dieser u.a. bei

    Streitbeilegungsverfahren in Handelskonflikten herangezogen

    werden. Deutschland gehört zu den Gründungsmitgliedern des

    Codex Alimentarius und arbeitet intensiv in den verschiedenen

    Gremien mit.

     

     

    Die in dem von Ihnen in Bezug genommenen Artikel beschriebenen

    Behauptungen über den Codex Alimentarius kann ich weder

    nachvollziehen noch im Einzelnen kommentieren. Demgegenüber

    weise ich ich Sie auf folgende Fakten hin.

     

    Die Sitzungen der Codex Alimentarius Kommission und ihrer

    Fachgremien sind öffentlich. An den Beratungen der Komitees und

    der Codex-Alimentarius-Kommission können grundsätzlich auch

    Nichtregierungsorganisationen als Delegationsmitglieder

    teilnehmen. Dies erfolgt, um die Transparenz der Arbeiten und die

    Einbringung berechtigter Interessen zu gewährleisten.

     

     

    Ich möchte  an dieser Stelle Ihre Aufmerksamkeit auf die den Codex

     Alimentarius betreffenden Informationsseiten im Internetangebot

    des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und

    Verbraucherschutz lenken ( http://www.bmelv.de/nn_753994/DE/02-

    Verbraucherschutz/Lebensmittelsicherheit/CodexAlimentarius/

    __CodexAlimentarius__node.html__nnn=true ), welche auch Links

    mit weiterführenden Hinweisen und Fundstellen zum Thema

    enthalten. Gleiches gilt etwa für die einschlägige Internet-Seite

    der Schweiz als amtierender Koordinator für die Region Europa

    (www.codexeurope.ch). Über die offizielle Internetseite des

    Codex Sekretariats ( www.codexalimentarius.net ) haben Sie im

    Übrigen Zugriff auf alle Regelungen des Codex Alimentarius

    (http://www.codexalimentarius.net/web/standard_list.do?

    lang=en ) sowie sämtliche Berichte über die aktuellen und

    bisherigen Tätigkeiten in den Codex Gremien

    ( http://www.codexalimentarius.net/web/archives.jsp?lang=en ).

    Schließlich finden Sie sämtliche als Grundlage für die Sitzungen

    der Codex Gremien dienende Arbeitsdokumente auf dem

    Internetserver der FAO ( ftp://ftp.fao.org/codex/ ). 

     

     

    Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen weitergeholfen zu haben.

     

    Mit freundlichen Grüßen 

    im Auftrag 

     

    Michael Hauck

    ___________________________________________________

    Michael Hauck

    Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft

    und Verbraucherschutz (BMELV)

    Federal Ministry of Food, Agriculture

    and Consumer Protection

    - Referat 311 Berlin -

    Mauerstrasse 29-32

    D-10117 Berlin

     

     

    Skandal um Biotech-Konzern Monsanto: Französische Journalistin enthüllt fragwürdige Aktivitäten



    Die EU entscheidet 2009 über den weiteren Anbau von

    MON810, gentechnisch verändertem Mais, der von dem

    Biotech-Konzern Monsanto produziert wird. In Österreich,

    Ungarn, Griechenland, Rumänien, Polen, Frankreich und der

    Schweiz ist der Anbau bereits verboten. Auch in Deutschland

    werden vermehrt Forderungen nach einem Anbau-Verbot laut.

     

     

    Zu diesem aktuellen Thema erscheint am 30. Januar 2009 bei

    DVA (Deutsche Verlags-Anstalt) das Buch

     

    Marie-Monique Robin

    Mit Gift und Genen.

    Wie der Biotech-Konzern Monsanto unsere Welt verändert

    Marie-Monique Robin, Journalistin und Dokumentarfilmerin,

    enthüllt darin die fragwürdigen Aktivitäten, mit denen der

    amerikanische Chemie- und Biotech-Konzern Monsanto zum

    größten Saatguthersteller weltweit avanciert ist, und schildert, welche Gefahren von den

    Produkten und der Macht des Konzerns für uns alle ausgehen.

     

    Monsanto ist weltweiter Marktführer auf dem Gebiet von

    gentechnisch verändertem Saatgut: 90 Prozent der heute

    angebauten gentechnisch veränderten Organismen, darunter

    Soja, Raps, Mais und Baumwolle, sind Monsanto-Patente. Der

    Konzern hat wesentlichen Anteil daran, dass sich gentechnisch

    veränderte Organismen auf der ganzen Welt ausbreiten, ohne

    dass ihre Auswirkungen auf die Natur und die Gesundheit der

    Menschen bekannt sind. Das Unternehmen ist berüchtigt für

    seine rücksichtslose Geschäftspolitik, die Einschüchterung von

    Kritikern und den Eingriff in demokratische Prozesse. Es

    betreibt aggressive Lobbyarbeit - auch in Deutschland.

     

    Marie-Monique Robin erhielt 1995 den renommierten französischen Albert-

    Londres-Preis für investigativen Journalismus. Ihr Film über Monsanto (2008) war ein großer

    Erfolg. Die Autorin, die sehr gut Deutsch spricht, ist vom 9. bis 14. Februar 2009 auf

    Vortragsreise in Deutschland:

     

    Montag, 9. Februar 2009, 19 Uhr

    Hamburg, Metropolis Kino, Steindamm 54

    Filmvorführung, im Anschluss Podiumsdiskussion mit Marie-Monique

    Robin, Stephanie Töwe-Rimkeit (Gentechnik- Expertin Greenpeace).

    Moderation: Malte C. Dreher (Das Investment)

     

    Dienstag, 10. Februar 2009, 19.30 Uhr

    Nürnberg, Tagungshaus "eckstein", Burgstr. 1-3, Saal 1.01

    Marie-Monique Robin im Gespräch mit Sepp Daxenberger (Bündnis90/Die

    Grünen)

     

    Mittwoch, 11. Februar 2009, 20.15 Uhr

    Heidelberg, Deutsch-Amerikanischer Institut, Sofienstr. 12

     

    Donnerstag, 12. Februar 2009, 20 Uhr

    Freiburg, Universität, Belfortstraße 20

     

    Freitag, 13. Februar 2009, 19.30 Uhr

    Romrod (Vogelsberg) Bürgerhaus, Zellerstraße

    Marie-Monique Robin im Gespräch mit Peter Hamel (Zivilcourage

    Vogelsberg)

     

     

     

    Süßstoff Aspartam und seine Nebenwirkungen



    Aspartam ist eine der gefährlichsten Substanzen, die jemals als Nahrungsmittel auf

    die Menschheit losgelassen worden ist. Bis Mitte der 70-er Jahre stand es auf einer

    Liste der CIA als potentielles Mittel der biologischen Kriegsführung.

     

    Aspartam, auch bekannt als Nutra-Sweet, Equal, Spoonfull, Canderel, Sanecta oder

    einfach E951 ist ein so genannter Zuckerersatzstoff (E950-999). Die chemische

    Bezeichnung lautet "L-Aspartyl-L-Phenylalaninmethylester". Aspartam besitzt die 200-fache Süßkraft von Zucker und hat 4 kcal/g (16,8 kJ/g). Nicht nur bei Diabetikern, sondern auch bei Körperbewußten beliebt wegen seines im Vergleich zu Saccharin oder Cyclamat sehr natürlichen "Zucker"- Geschmacks ist Aspartam in mehr als 90 Ländern (seit das Patent der Firma "Monsanto" bzw. der Tochterfirma "Kelco" ausgelaufen ist) weltweit in mehr als 9000 Produkten enthalten.

    Aspartam ist ein sog. Dipeptidester der beiden Aminosäuren L-Asparagin-säure und L-Phenylalanin. Beide Aminosäuren werden mittels Mikroorganismen hergestellt; die amerikanische Firma G.D. Searle & Co., Tochterfirma des Chemiegiganten Monsanto, soll ein Verfahren entwickelt haben, um Phenylalanin durch genmanipulierte Bakterien preisgünstiger produzieren zu lassen. Auch die Hoechst AG besitzt angeblich Patente dafür (Quelle: G. Spelsberg, Essen aus dem Genlabor, Verlag Die Werkstatt, 1993).

    Würden Sie freiwillig ein Glas Methanol oder Formalin trinken? Wahrscheinlich nicht, weil es zum sofortigen Tod führen würde!

    Trinken Sie stattdessen lieber eine Cola-Light? Oder kauen Sie ein Kaugummi ohne Zucker? Geben Sie ihren Kindern wegen der
    Kariesgefahr lieber eine Cola-Light statt einer normalen Cola?
    Im allgemeinen verursachen Nahrungsmittelzusätze keine Hirnschäden, Kopfschmerzen, der Multiplen Sklerose (MS) ähnliche Symptome, Epilepsie, Parkinsonsche Krankheit, Alzheimer, Stimmungswechsel, Hautwucherungen, Blindheit, Hirntumore, Umnachtung und Depressionen oder beschädigen das Kurzzeitgedächtnis oder die Intelligenz.

    Aspartam verursacht das und noch ca. 90 weitere, durch Langzeituntersuchungen bestätigte Symptome. Sie glauben es nicht?
    Lesen sie weiter!

    Nebenwirkungen von Aspartam
    Veröffentlicht von der Federal Drug and Food Administration (F.D.A), der amerikanischen Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente:

    http://gedankenfrei.wordpress.com/2008/08/2/7/

    aspartam

    Dazu auch:

    http://www.europnews.de/2007-07-30-

    die-bittere-wahrheit-uber-das-suse-aspartam.html

    http://www.buntefarbe.net/hp_html/text_

    zuckerersatzmittel_aspartam.html

    http://www.wahrheitssuche.org/aspartam.html

    http://kinder-alarm.blogspot.com/

    2008/07/krankmacher-im-essen.html

    http://home.arcor.de/die.solinger/

    aspartam.html

     

    Wenn wir klug sind, hören wir auf, Fertigprodukte zu konsumieren und kochen unsere Mahlzeiten selber, dann wissen wir wenigstens, was drin ist (einer der wesentlichen Grundsätze der Euro-Toques Sterne-Köchinnen/Köche/Maîtres und Euro-Toques zertifizierten Sterne-Restaurants).

     

     

    Gentechnikbefuerworter wird US-Agrarminister / Obamaverspricht Jobs



    http://www.topagrar.com/index2.php?

    option=com_content&task=view&id=8269&pop=

    1&page=0&Itemid=519>       

     

    top agrar - 18.12.2008 

           

    Der frühere Gouverneur von Iowa, Tom Vilsack, wird neuer US-Agrarminister

    unter Barack Obama. Das hat der künftige Präsident Obama gestern in Chicago

    mitgeteilt. Den Posten des Innenministers übernimmt Senator Ken Salazar.

    Zusammen sollen die beiden Politiker als "Hüter der amerikanischen

    Landschaft" wirken, von der das Wohlergehen von Wirtschaft und Familien

    abhänge, sagte Obama vor Journalisten. Sein Team werde in den

    landwirtschaftlichen Regionen der USA dafür arbeiten, dass Millionen neuer,

    grüner Arbeitsplätze geschaffen und die Abhängigkeit des Landes vom Öl

    beseitigt werde.

     

    Der 58-jährige Vilsack war von 1998 bis 2006 Gouverneur des ländlich

    geprägten Iowa. Anschließend war er für kurze Zeit Bewerber der Demokraten

    für die US-Präsidentschaftswahl 2008, zog sich jedoch bereits Anfang 2007

    aus dem Rennen zurück. Danach unterstützte er Obamas Rivalin Hillary

    Clinton, die künftige US-Außenministerin. Als Agrarminister wird er sich

    vor allem um die Umsetzung eines 290 Mrd. Dollar (200 Mrd. Euro) schweren

    Subventionsprogramms für die US-Landwirtschaft und die umstrittenen

    Biokraftstoffe kümmern müssen.

     

    Wie es in weiteren Presseberichten heißt, wolle Vilsack auch die Förderung

    alternativer Energien zur Entwicklung ländlicher Regionen vorantreiben.

    Kritiker bemängelten jedoch, dass er zu sehr auf landwirtschaftliche

    Biotechnologie setze und zu wenig die Bio-Bauern und eine nachhaltige

    Landwirtschaft unterstütze.

     

    Auch Obamas Team für den Umwelt- und Klimaschutz steht fest. Schon jetzt

    ist von einem "Dream Team" die Rede. Der designierte Energieminister und

    Physiknobelpreisträger Steven Chu wird in den Medien als "Mister

    Klimaschutz" gefeiert. Leiterin des "Beraterstabes für Energie und Klima"

    wird Carol Browner, enge Vertraute von Exvizepräsident Al Gore und Leiterin

    der Umweltschutzbehörde EPA.

     

    Quelle: www.gruene-fraktion-hessen.de

     

     

    Liebe Freundinnen und Freunde

    gentechnikfreier Lebensmittel,

     

    Sie haben unter http://www.bund.net/ohne-gentechnik die Handelskette

    Edeka aufgefordert, die Lebensmittelkennzeichnung "Ohne Gentechnik"

    einzuführen. Dafür möchten wir uns herzlich bei Ihnen bedanken!

     

    Dass eine solche Kennzeichnung möglich ist, beweist eine Tochter des

    Handelsriesen. So macht Edeka Nord seine Produktionswege bereits

    seit dem Jahr 2004 transparent und produziert sein Schweinefleisch

    "gentechnikfrei". Das Siegel "Ohne Gentechnik" kommt dennoch nicht

    zum Einsatz. Denn trotz der Anfragen von Tausenden KonsumentInnen

    lehnt der größte deutsche Lebensmittelhändler - Edeka - die

    Kennzeichnung seiner Eigenmarken mit dem Siegel "Ohne Gentechnik"

    ab. Der Grund: Sind einige wenige Lebensmittel als "gentechnikfrei"

    gekennzeichnet, erscheinen alle anderen Produkte implizit als

    "gentechnikbelastet".

     

    Vermutlich zu Recht. Denn 80 Prozent aller gentechnisch veränderten

    Pflanzen werden zu Tierfutter verarbeitet. Auf diesem Weg gelangen

    sie in die menschliche Nahrungskette und auch in die Regale von

    Edeka. "Milch, Fleisch und Eier, die kein "Ohne Gentechnik"-Siegel

    tragen, können mit Gentechnik produziert sein" - das wäre eine

    ehrliche Kundenkommunikation im Lebensmittelhandel.

     

    DRUCK ERHÖHEN

    Erste Erfolge zeichnen sich ab. Einige Lebensmittelproduzenten

    kennzeichnen bereits ihre gentechnikfreien Produkte. So auch Campina

    mit seiner Premiummarke Landliebe-Milch.

    Gerade der Marktführer Edeka darf sich jetzt nicht aus der

    Verantwortung stehlen. Noch bis zum Jahresende läuft die

    BUND-Aktion. Unter

    http://www.bund.net/index.php?id=2467 kann jede/r Edeka auffordern,

    die Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" einzuführen.

    Bitte leiten Sie einen Aktionsaufruf an Ihre Verteiler, Freundinnen

    und Bekannte weiter. Ganz einfach unter:

    http://www.bund.net/index.php?id=2482

     

    AKTIV WERDEN

    Falls Sie selbst Gentechnik-Aktionen planen, haben wir für Sie

    Anregungen und Aktionsmaterial zusammengestellt:

    www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/

    gentechnik/aktion_ohnegentechnik/mitmachen_vor_ort/

     

     

     

     

     

     

     

    Quelle: AHGZ Nr. 48. 29.11.2008, Seite 17

     

     

     

     

     
     

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