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"Top hotel": Nur noch 7% Mehrwertsteuer in Hotels



Dehoga-Forderungen setzen sich bei den Koalitionsverhandlungen der neuen Bundesregierung durch

 

(Berlin, 24. Oktober 2009) Teilerfolg für das Gastgewerbe: In den Koalitionsverhandlungen wurde die Senkung der Mehrwertsteuer für Beherbergungsdienstleistungen beschlossen. Dies berichtet die Fach-Illustrierte für das Hotelmanagement "Top hotel" in ihrer Onlineausgabe (www.tophotel.de). Zum 1. Januar 2010 soll nach Angaben des Dehoga-Bundesverbandes die Umsatzsteuer für Übernachtungen von 19 auf sieben Prozent sinken. Damit erhielten Hotels und Gasthöfe wichtige Spielräume vor allem für dringend notwendige Investitionen. "Der reduzierte Mehrwertsteuersatz ist ein wichtiger Impuls für den Tourismusstandort Deutschland und beseitigt die bestehende Benachteiligung unserer Betriebe innerhalb Europas", sagt Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA).

Die Gastronomie muss weiterhin mit 19 Prozent Mehrtwertsteuer auskommen. Der Dehoga-Bundesverband will sich hier weiter politisch engagieren. "Wir setzen nun auf die im Koalitionsvertrag zugesagte Überprüfung bestehender Benachteiligungen", sagte Dehoga-Präsident Ernst Fischer. Die jetzt gefundene Lösung sei "ein Kompromiss", wobei offensichtlich das Volumen der Steuermindereinnahmen mit Blick auf die Haushaltslage eine andere Entscheidung derzeit nicht zugelassen habe.

Mit der Entscheidung, die Umsatzsteuer zumindest für Übernachtungen von derzeit 19 auf sieben Prozent zu reduzieren, ist u.a. ein Teilerfolg von CSU und FDP, die dies als Wahlkampfthema propagiert hatten. Die Dehoga-Verbände hatten mit einer sehr erfolgreichen Unterschriftenaktion weitere politische Munition geliefert. Bislang wurden bei der Kampagne "Pro 7%" wurden bislang über 143.000 Signets gesammelt - ein deutliches Signal.

Ernst Hinsken, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung und Mitglied, setzte sich in den Koalitionsverhandlungen als Mitglied der Arbeitsgruppe Wirtschaft für die Umsatzsteuersenkung ein. "Ich bin überzeugt, dass im Koalitionsvertrag Verbesserungen festgeschrieben werden - das heißt auch, dass zumindest im Gastronomiebereich in Teilen der Mehrwertsteuersatz von heute 19 auf sieben Prozent sinkt", sagte er vor kurzem in einem Interview mit der "Pasauer Neuen Presse".

 

"Top hotel" ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der LPV Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied GmbH. In diesem Verbund erscheinen u.a. auch "Die KÜCHE", "Catering inside", "Convenience Shop" und "Lebensmittel Praxis".

Weitere Informationen:

http://www.tophotel.de

http://www.lebensmittelpraxis.de

Kontakt:

Carsten Hennig, carsten.hennig (at) medienunternehmung.de

Tel. (040) 414311692

medienunternehmung

Carsten Hennig

Hohe Weide 8

20259 Hamburg

 

 

 

KOCH SPRENGT SICH HäNDE AB



 

Koch sprengt sich Hände ab

Die linke Hand abgerissen, die rechte in einer Not-OP amputiert. Martin E. (24) schwebt in Lebensgefahr, nachdem er wohl mit Stickstoff experimentierte, es zu einer Explosion kam.

mehr

 

 

 

 

 

Studientag zum Thema Beratungsrepublik Deutschland



die Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg veranstaltet einen

Studientag zum Thema

Beratungsrepublik Deutschland

Samstag, 25. April 2009

 

Sie und Ihre Freunde, vor allem auch Firmeninhaber mittelständischer und größerer Betriebe oder Vertreter von Institutionen, sind zu dieser Veranstaltung recht herzlich eingeladen.

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Viele Führungsgremien, Manager und Personen in den Chefetagen in Wirtschaft, Politik, Kultur und Kirche stehen vor schwierigen Entscheidungen, denn die internen Verflechtungen und Prozesse werden immer undurchschaubarer, so dass man auf die Analyse und Hilfe von außen vertraut. Parallel zum primären Markt hat sich ein Markt der Unternehmensberater mit eigener Kultur entwickelt. Welche Rolle übernimmt ein Coach? Wie arbeitet ein Unternehmensberater? Wie geht ein Berater mit Innovationsschwäche, mit Entscheidungsschwäche, mit Fragen der Kostenreduktion und einem Rationalisierungsauftrag in einem Unternehmen um? Wer trifft Entscheidungen, wer verantwortet das Ergebnis?

 

 

Dr. Thomas Leif (Chefreporter Fernsehen, SWR, Mainz/Vorsitzender der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche 

 

 

Frank Metzler (Rudi Metzler GmbH, Dächer + Fassaden, Hinterzarten)

Dipl.-Ing.-Wirt. Jörg Probst (Menschen und Unternehmen GmbH, Gescher)

Sonja Radatz (Institut für Systemisches Coaching und Training, Wien/Hamburg)

Alfred Ritter (Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Karlsbad)

 

Nähere Informationen finden Sie im  Tagungsprogramm!

 

Und noch ein Hinweis:

Falls Sie den Besuch dieses Studientages mit einem Kurzurlaub in Freiburg verbinden wollen: wir haben über das Wochenende ein Kontingent an Einzel- und Doppelzimmern in unserem Haus reserviert.

Preis pro Nacht und Person inkl. Frühstück: 40,00 €. Gerne nehmen wir Ihre Wünsche entgegen.

 

__________________________________________________

 

 

KATHOLISCHE AKADEMIE DER ERZDIÖZESE FREIBURG

Korrespondenzadresse: Postfach 947 - 79009 Freiburg

Besucheradresse: Wintererstr. 1 - 79104 Freiburg

Tel. 0761 31918-116 - Fax 0761 31918-76-516

hanna.lehmann (at) katholische-akademie-freiburg.de

www.katholische-akademie-freiburg.de

 

 

Methyquecksilber - die Gefahr aus der Tiefe



 

Haie stehen im marinen Ökosystem am Ende der Nahrungskette, das heißt, sie fressen

andere Meerestiere und nehmen dadurch auch alle in diesen enthaltene Giftstoffe auf.

Stoffe, die sich – einmal aufgenommen – im Organismus eines Tieres nur in sehr geringem

Maße abbauen, werden erst bei dessen Tod wiederum an deren Fressfeinde weitergegeben.

Viele räuberisch lebende Arten scheinen recht gut mit hohen Konzentrationen von Giften

zurecht zu kommen.

Beim Menschen verhält sich dies anders. Bestimmte Schwermetalle nehmen hier eine

Schlüsselrolle ein. Raubfischarten mit extrem hohen Methylquecksilberwerten sind unter der

Bezeichnung Hai, Schillerlocken und Schwertfisch im Handel zum Verzehr erhältlich.

Aufgrund des hohen Gehaltes an Methylquecksilber ist der Verzehr von diesen Produkten für

den Menschen als hoch problematisch anzusehen!

Methylquecksilber gehört zu den biologisch aktivsten und gefährlichsten Giften für den

Menschen. In vielen wissenschaftlichen Arbeiten ist die Sonderstellung von

Methylquecksilber als hochpotentes Gift belegt. Daß gemeinnützigen Organisationen

Schwangeren und Kindern vor dem Konsum von Haifleisch, Haiflossen, Schwertfisch und

Schillerlocken warnen ist viel zu wenig, da diese "Giftspeisen" ohne jegliche Warnung für

jedermann frei käuflich sind.

 

Der Staat sieht bislang keinen Handlungsbedarf, den Handel dieser

vergifteten Waren zu untersagen, da sie im Anteil des Gesamtwarenkorbes

zu gering seien. Die Vergiftung einzelner Menschen wird als möglich erklärt

und billigend in Kauf genommen. Fatalerweise sind gerade die Haie vom

Aussterben bedroht und sind durch Bagatellisierung der Giftgehalte im

Markt weiter erhältlich.

Wie aber kommt nun das Quecksilber in den Hai?

 

Anorganisches Quecksilber kommt in der Umwelt recht häufig vor und wird auch nicht zuletzt

durch den Menschen in die Umwelt gebracht. In Form von Quecksilberdampf eingeatmet

können schwere Vergiftungen vorkommen, was aber nur sehr selten vorkommt. Dass

Quecksilbervergiftungsfälle sehr ernst genommenwerden, kann man an der jahrelang

erbittert geführten Diskussion über Amalgam in der Zahnheilkunde erkennen.

Gelangt anorganisches Quecksilber in ein Gewässer, wird es von Mikroorganismen zu

organischem Methylquecksilber verstoffwechselt. Diese jetzt erheblich giftigeere Substanz

reichert sich im Laufe der Zeit im Gewebe von Fischen zu einer viel höheren Konzentration

als im Umgebungsmedium an. Mit jeder höheren Stufe in der Nahrungskette summiert sich

das Methylquecksilber in räuberisch lebenden Organismen zu immer höheren

Konzentrationen auf. Bei großen langlebigen Raubtieren lagern sich so in deren Geweben

gewaltige Mengen des Toxins ein[1]. Man nennt diesen Vorgang die Altersakkumulation.

Die Schäden, die durch den Verzehr von Haiprodukten beim Menschen entstehen können

sind immens. Bereits geringe Mengen Haifleisches können sehr große Mengen des Giftes

Methylquecksilber enthalten.

Methylquecksilber wird beim Verzehr praktisch zu 100% vom menschlichen Körper

aufgenommen. Es passiert die menschliche Blut-Hirnschranke ohne Probleme und gelangt

so ohne Konzentrationsverlust in das Gehirn, was vielen anderen Giftstoffen nicht gelingt.

Auch der Trennmechanismus zwischen dem mütterlichen Blutkreislauf und dem des

ungeborenen Kindes (diaplazentare Schranke) wird ohne Schwierigkeiten überwunden, die

Einrichtung der Natur zum Schutz des Ungeborenen ist damit für dieses Gift funktionslos .

Eine Einlagerung des Methylquecksilbers in das embryonale, sich entwickelnde Gehirn und

andere lebenswichtige Organe kann nicht verhindert werden. Massive

Entwicklungsstörungen des Gehirns, des peripheren Nervensystems, Nierenschäden

und Mutationen können die Folge sein. Die amerikanische Gesundheitsbehörde, inzwischen

auch die EU warnen intensiv Schwangere und Frauen im gebährfähigen Alter vor dem

Verzehr von Haifleisch [2].

Der Umstand, dass kurzzeitig hohe Konzentrationen einen größeren, teilweise irreversiblen

Schaden im menschlichen Organismus anrichten können, als geringe Konzentrationen über

einen langen Zeitraum, verschärft diese Problematik zusätzlich.

Die nationale Wissenschaftsakademie der USA schätzt, dass allein in den USA jährlich

60.000 Kinder mit neurologischen Schäden geboren werden, als Folge einer Belastung mit

Methylquecksilber während der Schwangerschaft [3].

Dass Mutationen, Krebs und Nervenschädigungen auch beim Erwachsenen und nicht nur

bei ungeborenen Kindern unter dem Einfluss von Methylquecksilber entstehen können gilt

inzwischen als wissenschaftlich gesichert [4]. Eine massive Einschränkung der

Zeugungsfähigkeit des Mannes durch den Verzehr von Haiprodukten als Hauptquelle des

aufgenommenen Methylquecksilbers stellte eine Wissenschaftlergruppe um Dr. Dickman und

Leung 1998 fest [5]. Diese Ergebnisse wurden von der Wissenschaftlergruppe um Dr. Choi

vom Prince of Wales Hospital and Chinese University 2002 bestätigt.

Bei einer Reihenuntersuchung wurden normale Paare in Hong Kong auf Methylquecksilber

getestet. Bei einer großen Zahl der Männer mit hohen Methylquecksilberwerten wurden

sowohl abnorme Spermienbeweglichkeit wie auch Spermienmissbildungen entdeckt [6].

Eine Tatsache macht die Belastung des menschlichen Körpers mit Methylquecksilber

besonders fatal, selbst wenn die Giftpräsenz bekannt ist und Entgiftungsmaßnahmen

durchgeführt wurden, können die Schäden am Zentralen Nervensystem nicht mehr

rückgängig gemacht werden [7].

Eine Ende Mai 2005, von Sharkproject in Auftrag gegebene Untersuchung, von drei

verschiedenen im deutschen Markt erhältlichen Haiprodukten ergab verheerende

Ergebnisse. Blauhaisteak, Seeaal und Schillerlocken wurden vom Institut für anorganische

und analytische Chemie der Johannes Gutenberg Universität Mainz in der Arbeitsgruppe um

Prof. Dr. Klaus Heumann und Dr. Nataliya Poperechna untersucht(8). Die Steaks von

Blauhaien, enthielten 1400 µg/kg (--± 0,13) Methylquecksilber, Seeaal hatte 830 µg/kg

(--±0,02) und Schillerlocke 550 µg/kg (--±0,01). Eine vom Bundesministerium für

Verbraucherschutz in Auftrag gegebene Studie(9) von 2008 bestätigt diese Messergebnisse

durch ähnliche Werte, der höchste hier gemessene Wert lag bei einem Hai bei über 4 mg

MeHg pro kg Fleisch. (Dr. R.Kruse und Dr. E. Bartelt Exposition mit Methylquecksilber durch

Fischverzehr Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und

Lebensmittelsicherheit Institut für Fische und Fischereierzeugnisse, Cuxhaven Februar 2008)

Gerade in dieser Studie jedoch wird durch massive Rechenfehler die Chance des Schutzes

der Verbraucher vertan. Zunächst wurde eine einmalige Fischmahlzeit nicht mit dem Giftlimit

für einen Tag verglichen sondern mit dem für eine Woche und danach in der toxikologischen

Auswertung wurde die Risikoausschöpfung von 208% nach JEFCA Limit und 476% nach

NRC Limit auf 21% und 49% herunter übertragen, was einen offensichtlichen Rechenfehler

darstellt. Ehrlicher für die Verbrauchersicherheit wären 1456% Risikoausschöpfung nach

JEFCA Limit und 3332% nach NRC Limit, da bereits eine einmalige Giftaufnahme extreme

Gefahren birgt sollte man dieses nicht auch noch auf ein wöchentliches herab rechnen!!!!!!!!

Die öffentliche Diskussion und Gremienarbeit über die zulässigen Höchstmengen der

menschlichen Quecksilberaufnahme wird meist von Lobbyvertretern geführt, die

toxikologische Laien sind, jedoch medizinische Risiken grundsätzlich als verhandelbar

ansehen.

So kommt es, dass man sich aussuchen kann welches Limit für die gerade anstehenden

Interessen geeigneter erscheint. Der PTWI – Wert "vorübergehende tolerierbare

wöchentliche Aufnahme" (provissional tolerable weekly intake = PTWI-Wert) der JECFA

(Joint FAO/WHO Expert Committee on Food) von 2003 nimmt 1,6 µg/kg KG an.

Seit dem Jahr 2000 liegt das andere international anerkannte wöchentlich Aufnahmelimit,

das von der EPA (Environmental Protection Agency) bzw. dem NRC (National Research

Center / USA) empfohlen wird bei 0,7 µg/kg KG.

Durch wachsendes Wissen über die fatalen Einflüsse dieses Giftes auf den menschlichen

Organismus, gehen verantwortungsbewusste Verbraucherschützer immer mehr zur

Forderung über die gesetzlich zulässigen Grenzwerte zu vereinheitlichen und weiter

erheblich herab zu stufen. Die Anerkennung der extrem höheren Giftigkeit (Faktor 1000) der

organischen Form des Quecksilbers (Methylquecksilber MeHg+) gegenüber der üblichen

anorganischen Form des Quecksilbers (Hg2+) hat jedoch noch gar keinen Eingang in die

Grenzwerte gefunden und damit keinerlei Änderungen der Verbrauchersicherheit bewirkt.

Die Politik hat in diesem Gebiet bislang die Einigung auf gemeinsame Sicherheitsstandards

vollständig versäumt und zugelassen, dass sowohl die Bevölkerung Vergiftungsrisiken

ausgesetzt ist und ein unwiederbringlicher Schatz der Natur, die Haipopulationen ausgerottet

werden, obwohl der wirtschaftliche Nutzen als sehr gering anzusehen sei.

Zusammenfassung:

- Die menschliche Gesundheit ist durch den Konsum von Haifleisch bedroht

- Methylquecksilber (MeHg) kommt in Haifleisch in hohen Konzentrationen vor

- MeHg, kann die Ursache für Mißbildungen bei Neugeborenen sein, Schäden am

menschlichen Nervensystem verursachen, schwere Entwicklungsstörungen bei

Kindern machen und für Zeugungsunfähigkeit verantwortlich sein

- Haifleisch als Schillerlocken, Seeaal, Kalbsfisch, Speckfisch, Karbonadenfisch,

Königsaal, Steinlachs oder Seestör dürfen im Markt frei gehandelt werden

- Haie sind weltweit vom Aussterben bedroht

- Die Risiken durch Methylquecksilber werden von offiziellen Stellen meistens

verharmlost, einheitliche Grenzwerte sind nicht bindend.

- Ein Unterschied zwischen Quecksilber und dem etwa 1000 mal giftigeren

Methylquecksilber wird nicht gemacht, es gelten die gleichen Grenzwerte!

- Bislang gingen Lobbyinteressen immer vor Verbraucher- und Umweltschutz

Basiswissen:

Methylquecksilber (MeHg) wird in Mikrogramm (ein Millionstel Gramm) pro Kilogramm

Tierfleisch gemessen.

1000 µg/kg = 1mg /kg (eintausend Mikrogramm entsprechen einem Milligramm)

In der EU gilt dass bis zu 1000 µg/kg MeHg Fleisch zugelassen wird. Empfohlen wird von der

EU aber, dass Nahrungsmittel aus Tierprodukten 20 µg/kg nicht übersteigen sollten!

Aufnahmemengen und Aufnahmegrenzen werden für Menschen in Mikrogramm pro

Kilogramm Körpergewicht und Tag (Tageshöchsmengen) oder Woche (µg/kg KG /Zeit)

angegeben.

 

Die anerkannten Höchstmengen die aus toxikologischer Sicht keinesfalls

überschritten werden sollten betragen laut NRC, dem sichereren Standard 0,1 µg/kg

Körpergewicht und Tag, laut JEFCA, dem laxeren Standard 0,23 µg/kg Körpergewicht

und Tag. Entsprechend pro Woche laut NRC 0,7 µg/kg KG und laut JEFCA 1,6 µg/kg

KG.

 

Bei einem durchschnittlich bei Haien gefundenen MeHg- Gehalt von 800 µg/kg bedeutet ein

300gr Haisteak, daß 240 µg Methylquecksilber gegessen werden! Laut internationaler

Empfehlung von NRC sollten 0,1 µg/kg Körpergewicht und Tag nicht überschritten werden

(0,23 µg/kg KG laut JEFCA). Eine 70kg Person sollte also keinesfalls laut NRC (National

Research Counsil USA) mehr als 7 µg Methylquecksilber aufnehmen, laut JEFCA (Joint

FAO/WHO Expert Committee on Food) keinesfalls mehr als 16,1 µg. Das Standardhaisteak

überschreitet also das laxe JEFCA Limit 14,9 fach und das sicherere NRC Limit um das 34,3

fache.

Der Gestzgeber toleriert also bei Ausnutzung der zulässigen Höchstgehalte an diesem

Supergift bei einer normalen Mahlzeit, daß bei 1000 µg/kg (EU Limit für MeHg 1mg/kg

Fleisch) eine 300 Gramm Mahlzeit den 70kg Menschen nach NRC Limit 42,8 fach die

Grenze überschreiten läßt, nach JEFCA Limit 18,6 fach.

 

Von Konsumentensicherheit oder Verbraucherschutz kann bezüglich

Methylquecksilber also derzeit keine Rede sein!

Wir werden alle Vermarkter von Haifleisch und Flossen nachdrücklich auf diese

Fakten hinweisen und Dokumentationen mit ausführlichen Quellenangaben

übergeben. Haifleisch kann Menschen vergiften. Jeder Verzicht rettet Gesundheit.

 

Quellen:

[1] (US Environmental Protection Agency EPA):

www.epa.gov/owow/oceans/airdep/air3.html

[2] (FDAs opinion on mercury.htm Jan 12, 2001) www.fda.gov/opacom/

catalog/mercury.html FDAs consumer advisory on explains the risks

of eating shark and swordfish for pregnant women and women of childbearing

age.)

[3] (>Toxicological effects of Methylmercury

books.nap.edu/books/0309071402/html/R1.html The

report from the National Academies of Science estimates that each year

60,000 children may be born in the United States with neurological problems

as a result of exposure to methylmercury in the womb.)

[4] (Leonard A, Jacquet P, Lauwerys RR. Mutagenicity and teratogenicity

of mercury compounds. Mutat Res Rev Gen Toxicol 114:1-18 (1983).)

[5] (Dickman MD, Leung CK, Leung MK. Hong Kong male subfertility links

to mercury in human hair and fish. Sci Total Environ 1998;214:165-174)

[6] (BJOG: An International Journal of Obstetrics and GynaecologyVol.

109 Issue 10 Page 1121 October 2002Infertility, blood mercury concentrations

and dietary seafood consumption: a case-control study Christine

M.Y. Choy, Christopher W.K. Lam, Lorena T.F. Cheung, Christine M. Briton-

Jones, L.P. Cheung, Christopher J. Haines)

[7] (The major problem for organic mercury toxicity is that although chelators

may remove methyl and ethylmercury from the body, they cannot

reverse the damage done to the central nervous system.13Clarkson TW,

Magos L, Myers GJ. The toxicology of mercury - current exposures and clinical

manifestations. N Engl J Med 2003;349:1731-7.)

(8)Heumann K., Poporechna N. et al. Joh. Gutenberg Univ.Mainz 2005

(9)Kruse, R., Bartelt, E., Exposition mit Methylquecksilber durch Fischverzehr

Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Institut für Fische und Fischereierzeugnisse, Cuxhaven Februar 2008

 

 

STOP SALES

A R G U M E N T E

STOP SALES by

SHARKPROJECT E.V.

www.stop-sales.com

Stand August 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sharkproject Delegation nimmt zum zweiten Mal

erfolgreich an Toxikologiekongress in China teil

 

Qing dao 27.-31. Mai 2008

Wie 2006 reiste auch in diesem Jahr eine Sharkprojectdelegation zur "Enviromental Forensic Conference" nach China. Organisiert wurde die Tour von Frau Pei Fang Wagner. Die Flugkosten wurden von der Deutschen Lufthansa gesponsort. Mit Dr. Herrmann Kruse vom Institut für Toxikologie und Pharmakologie der Universitätskliniken Kiel, unterstützt durch Nils Jansen, der seine Diplomarbeit auf diesem Gebiet schreibt, wurden die Kritikpunkte am menschlichen Konsum von Haiprodukten, von der wissenschaftlichen Seite her wieder sehr kompetent vorgebracht.

 

Bei diesem Kongress wurde die Umweltforensik erörtert, dies bedeutet, rechtliche Fragen, die aus Umweltproblemen hervor gehen, zu behandeln. Die Problematik, dass Menschen durch den Konsum von Haifleisch schwere Vergiftungen durch Methylquecksilber erlangen können, war vielen anwesenden Juristen und Wissenschaftlern nicht bekannt. Da die, durch unsere Delegation vorgestellten Untersuchungsergebnisse erhebliche Risiken für Seafoodkonsumenten erkennen ließen, waren auch mögliche rechtliche Konsequenzen für Haiprodukteanbieter erkennbar.

 

Die Umweltproblematik durch Ausrottung der globalen Haipopulationen, die in eine Belastung des gesamten marinen Ökosystems mündet, trug Frau Pei Fang Wagner von Sharkproject Germany vor und gab Anlass zu regen Diskussionen. Dr. Robert Morrison Co-Chairman der ‘International Society of Environmental Forensics’ (ISEF) war von der Brisanz der vorgetragenen Inhalte überrascht und regte eine zukünftige Zusammenarbeit mit der Toxikologie Kiel, Sharkproject und der ISEF an. Eine interessante Möglichkeit sah er in einer Testreihe von Haiproben aus amerikanischen Supermärkten, die die Gefahr für die Bevölkerung wieder in die öffentliche Diskussion bringen könnte.

 

Das 9. "International Forum on Marine Science, Technology and Economic Development" in Qing Dao / China, stellte auch dieses Jahr für Sharkproject, eine gute Gelegenheit dar, bei großer Medienpräsenz mit der "Enviromental Forensic Conference" die Haithemen ins Bewusstsein der asiatische Bevölkerung zu bringen.

 

Ob die, im Rahmenprogramm der Reise unseres Teams geknüpften Kontakte zum Shanghai Ocean Aquarium, dem Meeresaquarium in Qing Dao und chinesischen Dokumentarfilmern zu erfolgreichen Projekten führen werden, verfolgen wir mit Spannung.

 

 

 

 

 

 

Kennzeichnung Fleisch



Die Europäische Union hat mit der EG-Verordnung (Nr.700/2007) die Bezeichnung klar definiert.

In Kraft treten wird diese Regelung ab Juli 2008.

 

Kalbfleisch

*Als verkauft werden darf nur Fleisch, das von bis zu acht Monaten alten Rindern stammt, die hauptsächlich mit Milch und Milcherzeugnissen gefüttert wurden.

*Fleisch von Tieren, die bei ihrer Schlachtung zwischen acht und zwölf Monaten alt waren und zusätzlich mit Getreide ernährt wurden, kommt dagegen unter der Verkehrsbezeichnung in den Handel.

*Bei der Schlachtung müssen die Rinder in eine der beiden Kategorien eingeteilt und entsprechend gekennzeichnet werden:

 

Kennbuchstabe und Kennbuchstabe

*Das Etikett der Fleischverpackungen muss künftig über das Schlachtalter der Tiere und ihre Verkehrsbezeichnungen Auskunft geben. Darüber hinaus sind freiwillige Angaben zu Herkunft oder Qualität möglich

*Fleisch von bis zu zwölf Monate alten Rinder, das unter den Schutz von geografischen Angaben und Ursprungsbezeichnungen für Agrarerzeugnisse und Lebensmittel fällt, darf weiterhin unter der geschützten Angabe oder Bezeichnung vermarktet werden die Verordnung für Fleisch-Importe aus Kalbfleisch

 

Jungrindfleisch

V für Kalbfleisch

Z für Jungrindfleisch

gilt auch EU- und Dritt-Ländern.

 

Tranzparenz und Information Vertrauen und Sicherheit

Auf einen Blick ist klar, um welches Fleisch es sich handelt und aus welchem Produktsystem es stammt.

Durch die verlässliche Kennzeichnung wird Ihnen und Ihren Gästen eindeutig definierte Ware angeboten, und

steigert Ihre Kompetenz und Vertrauensstellung aus.

 

 

Neuer Verkaufs- und Marketing Direktor im Radisson SAS Resort Wutzschleife



Christian Hoffmann (44) sammelte seine Erfahrungen bei Hilton, Inter-Continental und Kempinski, bevor er 2002 zu Radisson SAS im Global Sales Office in Frankfurt wechselte. Danach war er im Radisson SAS "Schwarzer Bock" Hotel in Wiesbaden tätig. "Nun arbeite ich zum ersten Mal in einem Resort, mit18-Loch Naturgolfplatz, "Feel-Free-Wellness" auf 1200qm und einem authentischen Ayurveda-Center" schwärmt Hoffmann von seinem neuen Domizil. Diese Leistungen lassen sich hervorragend mit Team Buildings und Seminaren im mehrfach ausgezeichneten Tagungshotel zum Wohlfühlen kombinieren.

 

 

 

Weitere Informationen: Radisson SAS Resort Wutzschleife, D-92444 Rötz-Hillstett/Bayern, Telefon +49(9976)180, Fax +49(9976)18180, E-Mail: info.wutzschleife (at) radissonsas.com, Internet: www.wutzschleife.com

 

 

 

Walter Stemberg für den Herforder Preis 2007 nominiert



Expertenjury entschied in Warstein über die Nominierungen für den deutschen Gastronomie-Preis – Sieger werden im Februar 2008 im GOP-Kaiserpalais Bad Oeynhausen ausgerufen.

 

Herford/Warstein, 16. Januar 2008. Der Velberter Gastronom Walter Stemberg (57) ist mit seinem Restaurant „Haus Stemberg“ an der Kuhlendahler Straße 295 in Neviges für den Herforder Preis 2007, den deutschen Gastronomie-Preis, nominiert. Mit einer Rekordbeteiligunghatte die Bewerbungsfrist am 31. Oktober 2007 geendet: 66 Kandidaten – 14 Gastronominnen und 52 Gastronomen aus 13 Bundesländern – qualifizierten sich für die Auswahl der unabhängigen Expertenjury. Als mögliche Gewinner des Herforder Preises, der am 19. Februar 2008 im GOP-Kaiserpalais in Bad Oeynhausen überreicht wird, nominierten die zwölf Juroren neben Walter Stemberg: Gaspare, Giuseppe und Michelangelo Saitta, Restaurant, Osteria und Saittavini in Düsseldorf, und Peter Weide, Vielmeer in Kühlungsborn bei den Herren.

 

Als Gastronominnen sind nominiert: Constanze Nehring, Fabbrica Italiana in Essen, Nicole Retter, RETTERs Feinschmecker in München, und Nicole Staabs, Restaurant BEN in Hamburg. Qualität aus der Küche, aus dem Weinkeller und durchaus auch häufig aus dem Bier-Zapfhahn eilt Walter Stemberg und seinem Haus Stemberg in Velbert-Neviges voraus. Seit 1864 betreibt die Familie an diesem Platz Gastronomie. 1975 übernahm Walter Stemberg mit seiner Frau Petra das Haus in vierter Generation mit dem Credo, als „Gastgeber aus Leidenschaft“ bodenständige und Feinschmecker-Küche zu verbinden. Das gelang ihm offensichtlich so gut, dass vor rund 15 Jahren SAT1, der WDR und weitere Fernsehsender auf Stemberg aufmerksam wurden und ihn als „TV-Koch“ einspannten. Gastkolumnen in der WamS und inzwischen 25 Kochbücher kamen hinzu. Vier weitere werden im März 2008 erscheinen, an denen auch Sohn Sascha beteiligt ist, der bereits die Küche übernommen hat und als nächste Generation bereit steht.

Quelle: Herforder Preis

www.herforder-preis.de

 

 

 

 

Der Sohn nimmt die Milcher, der Vater die Laicher



 

 

WASSERBURG - Die Saison fürs sogenannte Laichfischen hat begonnen. Nach über zwei Monaten Schonzeit dürfen die Bodenseefischer wieder für wenige Tage Felchen fangen, unter der Bedingung, dass sie den Laich der Fische auffangen, künstlich befruchten und dann bei der Fischzuchtanstalt in Nonnenhorn abliefern.

 

Es ist sieben Uhr morgens, stockfinster, und fängt gerade an, sich einzuregnen. Es sind ein paar Grad über Null, die sich trotz dicker Socken, Daunenjacke und einer Regenjacke darüber anfühlen wie fünf Grad unter Null. Peter und Roland Stohr, Vater und Sohn, kommen um die Ecke auf der Wasserburger Halbinsel gefahren und sind guter Dinge. "Das Wetter ist doch gut!", sagt der Sohn, der den Fischereibetrieb vor drei Jahren offiziell vom Vater übernommen hat. "Man muss nur richtig angezogen sein". Und wenn es der Reporter nicht glaube, dann solle er doch mal im Winter bei zehn Grad unter Null und scharfem Ostwind mit rausfahren. Es sei ein geradezu romantischer Morgen.

 

Der romantische Morgen beginnt damit, dass der laut nagelnde Schiffsdiesel gestartet wird und sich warm läuft. Währenddessen laden die Stohrs Kisten und Kübel auf das Boot, das noch an der Mole liegt. Dann geht es auch schon los. Die Lichter von ein paar Fischerbooten sind zu erkennen, ansonsten ist der See schwarz. Das Aluminiumboot fährt in Richtung der Lindauer Insel. Irgendwo vor Bad Schachen liegen die Netze der Stohrs seit gestern Abend. Sie sind durch zwei etwa ziegelsteingroße Styroporschwimmer markiert, und die schwimmen irgendwo auf der riesigen schwarzen Fläche. Es dauert dennoch nur ein paar Minuten, bis Peter Stohr den ersten Schwimmer gefunden hat. "Sie müssen sich nur an den Dampferanlegepfählen orientieren!", sagt er. Für den Reporter ist am Ufer aber auch bei genauem Hinsehen gar nichts zu erkennen.

 

Vater und Sohn ziehen das Netz gemeinsam raus, das heißt, der Sohn zieht, und der Vater löst die Fische vorsichtig aus den Maschen. Zuerst sind es ein paar Rotaugen, grätenreiche Weißfische, die nicht vermarktbar sind. Sie gehen später als Futter an Tierparks, und jetzt fliegen sie mit einem verächtlichen Wurf aus dem Handgelenk in eine Kiste, wo sie vor sich hinzappeln. Die Felchen, die dann kommen, werden mit geübtem Blick sortiert. Die männlichen sogenannten Milcher wandern in einen Kübel mit Wasser, die weiblichen Laicher in einen anderen. Die Stohrs benutzen die Fachbegriffe aber nicht, sondern sagen schlicht Frauen und Männer. Seit fast zwei Wochen macht die Fischereibehörde Versuchsbefischungen, um zu klären, ob die Tiere laichbereit sind. Und am Sonntag wurde dann der Startschuss für die Laichfischerei gegeben.

Eigentlich sollte es die ergiebigste Zeit des Jahres sein, da die Felchen seit zwei Monaten Schonzeit haben, aber beim ersten Netz ist davon nichts zu erkennen. Acht Frauen, sechs Männer aus einem dreißig Meter langen Netz, dazu ein paar unreife und die Weißfische - "Früher war alles besser", da sind sich die Stohrs einig. Früher, als der Rheindamm noch nicht so weit in den See geragt hat und das Wasser im bayerischen Bodensee unruhig macht. "Da fühlen sich die Tiere nicht wohl", sagt Vater Stohr, und ziehen Richtung Württemberg. Da hätte er gestern gehört, dass bis zu 100 Fische aus einem Netz kämen.

 

Künstliche Befruchtung

 

Auf dem Weg zum nächsten Netz geht die Arbeit los. Der Vater nimmt die Frauen und streicht ihnen mit Daumen und Zeigefinger über den Bauch, so dass ein dicker orangener Strahl Laich in eine Plastikschüssel spritzt. Der Sohn nimmt die Männer, ihr Strahl ist dünner und weiß. Hin und wieder nimmt der Vater dann einen Fisch wie einen Löffel in die Hand und rührt die Brühe mit der Schwanzflosse um - künstliche Befruchtung in der Plastikschüssel. Später werden die Stohrs sie bei der Brutanstalt in Nonnenhorn abliefern.

 

Beim zweiten Netz ist die Ausbeute ein bisschen besser, beim dritten dafür deutlich schlechter, aber immerhin sieht man jetzt, was man tut. Es ist zwar noch nicht hell, aber schon grau. Beim vierten Netz ist der Fang deutlich besser. Es ist ein 38-er, will heißen die Maschen sind 38 Millimeter groß, nicht 42 wie bei den anderen. Wegen der Netzgröße wird derzeit, wie der Sohn erzählt, "oben in der Politik" heiß diskutiert.

 

Dass der See immer sauberer wird, bedeutet für die Fischer, dass er immer weniger Nährstoffe enthält, die Fische also immer langsamer wachsen. Um ein ausgewachsenes vierjähriges Felchen zu fangen, braucht man heute eben ein 38er Netz. Die Fischer wissen das, die Politik diskutiert noch. Eine Folge ist, dass heute keiner mehr vom Fischfang alleine leben kann.

 

Und noch so eine Geschichte mit der Politik erzählen die Stohrs auf der Rückfahrt in den Hafen, während sie die Fische gemeinsam ausnehmen und putzen. "Früher haben alle die Eingeweide in den See geworfen", berichtet der Vater, das meiste hätten sich Möwen geholt, den Rest die Fische gefressen. Aber auch das sei jetzt verboten. Umweltverschmutzung. 250 Euro hätte der Sohn Anfang des Jahres zahlen müssen, weil er es doch gemacht habe. Das kommt in etwa auf den Verkaufspreis aller Fische, die, als wir schließlich in den Hafen zurückgekehrt sind, in ihren Kisten haben.

 

Der Reporter spürt zwar nach drei Stunden auf dem See weder Füße, noch Finger, aber irgendwie war es dann doch ein romantischer Morgen.

 

Quelle: http://www.szon.de/lokales/tettnang/kressbronn/200712180030.html 18.12.2007

 

***

 

Toques d'Or Chefköche Erberhard Aspacher und Roy Kieferle





 

 

 

 

 

 

Zum Ehrenpräsident ernannt



Ernst-Ulrich Schassberger (61), Präsident Euro-Toques D-A-CH-FL-Südtirol wurde vom Institute of Culinary Art zum Ehrenpräsidenten ernannt. Das I.C.A. schult junge Fachkräfte aus Gastronomie, Industrie und Handel durch gezielte Weiterbildung für einen immer anspruchsvolleren Markt.

 

Quelle: PV-Report 06/2007

 

 

 

 

 

 

 

 

WDR5-LebensART, Thema "Mittelmeerkost"



Am 23. August 2007, 15-16 Uhr findet auf WDR5 eine Live-Radiosendung mit Euro-Toques-Chefkoch Rainer Hensen vom Restaurant Burgstuben-Residenz in Heinsberg  zum Thema "Mittelmeerkost"statt.

Rainer Hensen wird über seine Arbeit sprechen und den Hörern und Gästen Rede und Antwort stehen.

 

 

Toques d'Or-Chefkoch Jeroen Rumpen setzt auf neue Ideen



La Brasserie, das Restaurant im Quellenhof, mit der Terrazza

Fontana ist täglich von 12.15 bis 15 Uhr sowie von 18.30 bis

23 Uhr geöffnet.

Reservieren kann man unter Telefon 91 32-954.

Informationen

Kürzlich war der spanische König sein Gast. Das macht dem

 

29-jährigen Jeroen Rumpen nichts aus. Der junge Küchenchef

des Fünf-Sterne-Hotels Sofitel Aachen Quellenhof ist es

gewohnt, für große Namen und viele Gäste zu kochen. „Das ist für

uns der normale Ablauf. Als Extra hat er Erdbeeren und Ananas

aufs Zimmer bekommen, also Früchte in den Farben der spanischen

Flagge. Das war’s."

Nüchtern und unaufgeregt bleibt er. Nur wenn es ums Kochen

geht, dann entflammt er förmlich. Mit seinem Sous-Chef bleibt er

nach Feierabend oft nächtens in der Küche und entwirft neue Kreationen

wie das Carpaccio vom Eifeler Hirsch auf Feigencreme mit

einem Bitterball von Edelwild. Seine Speisen sollen Signature Dishes

sein, einzigartige Rezepte mit Wiedererkennungsfaktor.

Die spezielle Rumpen-Handschrift lässt sich auch an der neuen

Sommerkarte der Brasserie ablesen. „Es ist eine schnelle, leichte

Karte für die CHIO-Woche und den ganzen Juli", sagt der Niederländer.

Leichte, ayurvedische Küche, ohne Butter, mediterran angehaucht,

bekömmlich und bezahlbar – so soll man im Quellenhof

speisen.

 

 

Unter freiem Himmel genießen

Und das am liebsten auf der Terrazza Fontana, dem guten Open-

Air-Stübchen mit Blick auf den Kurpark. Da könnte man zu einem

Beispiel der neuen molekularen Küche greifen, indem man den Cocktail

von griechischem Salat mit Zaziki-Espuma wählt, der in einem

Whiskyglas (!) serviert wird. Für die Hauptspeisenauswahl gilt es, die

ungeschriebenen Gesetze eines Luxushotels einzuhalten – was

Rumpen spielend schafft: Fisch und Krustentiere gehören auf die

Karte, ebenso Kalb, Rind und Lamm. „Dazu kommen unsere Tagesempfehlungen.

Da kann auch schon mal ein halber Hummer dabei

sein. Alles nur mit frischer Ware, ohne Farb- oder Zusatzstoffe und

auf keinen Fall mit genmanipulierten Zutaten!", da ist Rumpen kompromisslos.

Zu den Desserts nur so viel: des Chefs Schokoladen-

Surprise… So muss gutes Essen sein. Auch für Königs. mow

 

 

Zutaten für 4 Personen:

320 g argentinisches Rinderfilet (beim Metzger schon parieren und

portionieren lassen), einen halben Kopf Frisée, 80 g Rucolasalat,

1 reife Mango, Gartenkresse, Basilikum, Schnittlauch, Olivenöl

Für die Sesam-Mango-Vinaigrette:

1 reife Mango, 50 g Zucker, 100 ml Wasser, 1 EL Senf, 50 ml

Sesamöl, 50 ml Olivenöl, 50 ml Weißweinessig, 2 EL geröstete

Sesamkörner, Salz & schwarzer Pfeffer aus der Mühle, grobes Meersalz

 

Zubereitung:

Für die Vinaigrette die Mango schälen, mit Zucker und Wasser langsam

in einem Topf ca. 20 bis 30 Minuten garen lassen. Die gegarte

Mango abkühlen lassen. Kern herausnehmen, das Fruchtfleisch

sowie den Kochsud mit einem Stabmixer pürieren. Mit den restlichen

Zutaten mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für den Salatteller die Salate waschen und trocknen, Mango schälen

und in Streifen schneiden, Kräuter und Kresse schneiden oder zupfen.

Die Rinderfilet-Tranchen mit ein wenig Olivenöl einreiben und

kurz (circa zwei Minuten) von beiden Seiten in einer Grillpfanne

oder Bratpfanne grillen bzw. braten. Das Fleisch darf nicht ganz

durch sein, dafür ist das Fleisch zu edel.

Zum Anrichten den Salat mit Mangostreifen und frischen Kräutern

mischen und leicht mit der Sesam-Mango-Vinaigrette marinieren.

Den Salat längs auf dem Teller anrichten, die Tranchen vom Rind an

den Salat legen und mit ein wenig Vinaigrette betropfen.

 

Quelle: Topfgucker 07/07

 

 

 

 

Schassberger zum Ehrenpräsident ernannt

gvnet Infodienst - Germany

"Die Qualität einer Küche steht und fällt mit dem fachlichen Können des Küchenchefs und der Qualität der Lieferanten," so Ernst-Ulrich Schassberger. ...

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"Spitzenköche für UNICEF" - Eurotoque-Chefs im Parkhotel ...

Gourmet-report.de - Berlin,Germany

Mai 2007 findet im Restaurant Mosaic des Parkhotel Euskirchen das erste Eurotoques Gourmet Festival statt und sammelt Spenden für UNICEF-Kinder. ...

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Mit allen Sinnen genießen

Stern - national,Germany

Die Köche bieten den Geschmacksunterricht ehrenamtlich an. Eine Organisationspauschale von 210 Euro für Anreise und Lebensmittel muss die Schule aufbringen. ...

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Ein Tausendsassa in kulinarischer Mission

Heilbronner Stimme - Baden-Württemberg,Germany

Der gebürtige Steirer fordert Geschmacksunterricht und Lebenshilfe in den Schulen, ähnlich wie in Frankreich. Er predigt bei Elternabenden und setzt auf ein ...

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Auszeichnung offizieller Lieferant von Euro - Toques für Puumalan Lohi

gvnet Infodienst - Germany

... Toques -ausgezeichnetes VIP - Unternehmen" im Rahmen einer stimmungsvollen Soirée von Euro - Toques Präsident Ernst - Ulrich Schassberger verliehen. ...

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EUROTOQUES Gregor Hauer Koch-Newcomer des Jahres 2006



von: Radisson SAS Resort Wutzschleife

Art der Meldung:

Noch ein Geheimtipp und eindeutig sterneverdächtig, was Gregor Hauer mit seinen nur 24 Lenzen in der Küche des bereits vielfach preisgekrönten Resorts "Die Wutzschleife" zaubert. Auch die Fachwelt ist mittlerweile aufmerksam geworden. Äußeres Zeichen dafür ist die Auszeichnung "Newcomer des Jahres durch das Genießer-Magazin "SAVOIR VIVRE".

Offiziell gefeiert wurde aus diesem Anlass am 8. Dezember 2006 in der Wutzschleife. Als besonders hohe Ehre empfanden Gregor Hauer und sein Team dazu den Besuch von EUROTOQUES-Präsident Ernst Ulrich Schassberger, der Glückwünsche von den berühmten Köchen und Präsidiumsmitgliedern Paul Bocuse, Eckart Witzigmann und Harald Wohlfahrt überbrachte. Auch die Anwesenheit des Bailli der Section Bavière Orientale der Chaine des Rotisseurs, Bernhard Matt, zeigte die Wertschätzung für den jungen Senkrechtstarter.

Bereits mit 16 Jahren machte Gregor Hauer sich auf, um bei Alfons Schuhbeck erfolgreich seine Lehre als Koch zu absolvieren. Nach Abschluss seiner Ausbildung arbeitete er bei den Großen der internationalen Nobelküchen. So im Grand Hotel Victoria Jungfrau in Interlaken, bei Norbert Niederkofler in Südtirol (1 Michelin-Stern) bei Gualtiero Marchesi in Erbusco (2 Michelin-Sterne), bei Marc Haeberlin, Illhäusern, Elsass (3 Michelin-Sterne) und bei Yves Mattagne im Seagrill des Radisson SAS in Brüssel (2 Michelin-Sterne). Hier und da findet man die gekonnte Handschrift der Meister im verlockenden Angebot des "Gregor`s", wieder, seit gut einem Jahr die Adresse für Fine Dining in der Wutzschleife. Das Spektrum des Jungkochs reicht dabei über die bayerische Küche, mit Leichtigkeit interpretiert, bis hin zu mediterranen Spezialitäten oder traumhaften Kreationen der klassischen französischen Küche.

Hinzu kommen viele überzeugende Eigenkreationen, wobei sich Hauer keinesfalls auf eine bestimmte Richtung festlegen lässt, immer aber getreu der Devise "Der Star ist das Grundprodukt und nicht der Koch arbeitet". So ist es selbstverständlich, dass der junge Koch eine enge Verbundenheit zu den Produkten der Selbstvermarkter aus der Region pflegt.

Nächster Schritt für Gregor Hauer ist die Aufnahme bei den EUROTOQUES, deren Mitgliederliste sich wie ein Who is Who der internationalen Spitzenköche liest. Derzeit gibt es ca. 500 Mitglieder in Deutschland und 4000 in Europa. EUROTOQUES Chefköche arbeiten in ihren Küchen ausschließlich ohne Aromen, künstliche Geschmacksstoffe und Geschmacksverstärker. Die erforderliche Patenschaft für den Jungkoch sollen keine Geringeren als Marc Haeberlin und Gualtiero Marchesi übernehmen, bei denen Gregor Hauer lernen durfte.

Weitere Informationen: Radisson SAS Resort Wutzschleife, D-92444 Rötz-Hillstett/Bayern, Telefon +49(9976)180,

Fax +49(9976)18180, eMail: info.wutzschleife@radissonsas.com, Internet: www.wutzschleife.com

 

 

Harr's Langhaus

Gourmet-report.de - Berlin,Germany

Beim Bocuse d`Or wurde er quasi im Vorbeigehen German-Vize-Master, um einige Stationen aus der Vergangenheit zu bemühen und zu zeigen, wie Michael Harr auch ...

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Gregor Hauer Koch-Newcomer des Jahres 2006

business-wissen.de - Germany

Als besonders hohe Ehre empfanden Gregor Hauer und sein Team dazu den Besuch von EUROTOQUES-Präsident Ernst Ulrich Schassberger, der Glückwünsche von den ...

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Treffen der Stammgäste



Immer wieder in die Wutzschleife

Am vergangenen Wochenende fanden sich die Stammgäste der Wutzschleife zum alljährlichen Treffen ein.

 

Eröffnet wurde das Treffen von bereits am Freitagabend mit einer der beliebten Küchenpartys. Seit einem Jahr kocht der Junior des Hauses, Eurotoques-Chefkoch Gregor Hauer, im Raddison SAS Resort Wutzschleife. Derzeit gilt es - noch - als Geheimtipp und zudem als eindeutig sterneverdächtig, was der Junkoch mit seinen nur 24 Lenzen in der Küche zaubert. Auch die Fachwelt ist mittlerweile aufmerksam geworden. Außeres Zeichnen dafür ist die Auszeichnung "Newcomer des Jahres" durch das Genießer-Magazin "SAVOIR-VIVRE". Die Party bot Gelegenheit, dem jungen Küchenchef eimal über die Schulter zu schauen und sich viele Anregungen und noch mehr Appetit zu holen.

 

Am Samstag bestand für die Gäste beim Tagesprogramm dann die Qual der Wahl. Für die Mutigen verriet Peter Theiss mit seiner Fecht-Show die Tricks der Filmstars und lud zum Mitmachen ein. Für ruhigere Gemüter kam alternativ eine Yogastunde mit der Ayuverda-Therapeutin Andrea Sommer oder eines der zahlreichen hauseigenen Wellness-Angebote in Betracht. Der Nachmittag war für die Kultur reserviert. Der Besuch des Heimatmuseums in Seebarn stand auf dem Programm, bevor am Abend ein köstliches 5-Gänge-Menü in der Handschrift Gregor Hauers und der musikalischen  Begleitung von Helmut Reinhardt die Veranstaltung abschloss.

Hotelchefin Monika Hauer versteht es, zusammen mit ihren Söhnen, Jörg und Gregor, in der Wutzschleife ein außergewöhnliches, feines und treues Publikum zu binden.

 

Weitere Infromationen: RAdisson SAS Resort Wutzschleife, D-92444 Rötz-Hilstetten/Bayern, Telefon 09976 180, Fax -18180, eMail: info.wutzschleife (at) radissonsas.com www.wutzschliefe.com

Gründungspräsident EuroToques-Deutschland Eckart Witzigmann



Eckart Witzigmann zum Präsidenten des Deutschen Akademie für Kulinaristik gewählt - Ministerpräsident Günther Oettinger gratuliert - Wolfgang Bornheim neuer Vorsitzender

 

Die Deutsche Akademie für Kulinaristik hat Professor e. h. Eckart Witzigmann zu ihrem Präsidenten gewählt. Auf der Mitgliederversammlung in der Berliner Landesvertretung Baden-Württembergs wurde außerdem der Kölner Steuerberater Dr. Wolfgang Bornheim zum neuen Vorsitzenden des Vorstands und damit Nachfolger des Akademie-Gründers Professor Dr. Alois Wierlacher gewählt. Neue Stellvertreterin ist die Kulturwissenschaftlerin Dr. Ursula Hudson aus Brighton. Dem siebenköpfigen Vorstand gehören außerdem der Gastronom und deutsche Slow-Food-Vorsitzende Otto Geisel (Bad Mergentheim) , Dr. Gunther Hirschfelder (Universität Bonn), Professor Dr. Karl Möckl (Universität Bayreuth), Zwei-Sterne-Koch Hans Stefan Steinheuer (Bad Neuenahr) und Dr. Frank Thiedig (künftiger Marketingleiter Edeka Minden) an.

 

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung beglückwünschte der baden-württembergische Ministerpräsident Dr. Günther Oettinger in der Landesvertretung den "Jahrhundertkoch" Eckart Witzigmann zu seiner Wahl: "Die Ausnahmepersönlichkeit aus der Welt der Kochkunst zum Frontmann' der Deutschen Akademie für Kulinaristik, der einzigen Institution dieser Art in Deutschland, zu machen, ist eine großartige Entscheidung." Oettinger weiter: "Ich wünsche dem neu gewählten Präsidenten Eckart Witzigmann und der Deutschen Akademie weiterhin viel Erfolg bei ihrer anspruchsvollen Arbeit. Der Unterstützung aus Baden-Württemberg können Sie gewiss sein."

 

Der Ministerpräsident hob die Bedeutung der Deutschen Akademie für Kulinaristik in Bad Mergentheim für das Land hervor: Was die Akademie für die Verbindung zwischen den Kulturwissenschaften, der Gastronomie, Hotellerie und der Lebensmittelwirtschaft, dem Aufbau der Praxis- und Wissenschaftsnähe und vor allem auch der gesellschaftlichen Anerkennung des Berufszweiges tut, ist eindrucks- und verdienstvoll." Paradeprojekt der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg sie der Internationale Eckart Witzigmann-Preis, der bereits drei Mal in der Landeshauptstadt Stuttgart verliehen wurde und der sich in kürzester Zeit zu einer bundesweit beachteten Vorzeigeveranstaltung für große Kochkunst entwickelt habe.

 

Witzigmann entgegnete: "Die Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg ist nur folgerichtig, denn das Bundesland ist mit 56 Michelin-Sternen die am dichtesten besternte Region in Deutschland und das Land mit der reichsten Gastlichkeit." Und der neue Vorsitzende des Vorstands, Wolfgang Bornheim, versicherte dem Ministerpräsidenten: "Auch wenn ich in Köln lebe bleibt Bad Mergentheim und damit Baden-Württemberg der Sitz der Akademie."

 

Oettinger dankte bei einem festlichen Essen, das von den Berliner Sterneköchen Bobby Bräuer und Michael Hoffmann ausgerichtet wurde und an dem auch Bundesratsminister Dr. Wolfgang Reinhardt teilnahm,  aber auch dem scheidenden Akademie-Gründer Wierlacher aus Heidelberg: "Die Erfolge der Deutschen Akademie für Kulinaristik sind ein ganz maßgeblicher Verdienst von Professor Dr. Alois Wierlacher, einem der Gründungsväter der Akademie und Initiator der interdisziplinären Essenforschung in Deutschland. Namens des Landes Baden-Württemberg danke ich Ihnen für Ihren großen Einsatz um die Kultur des Essens und Trinkens."  

 

 

 

 

Trinkgeld - Knigge



 

Der Rest ist für Sie...

 

Vorausgesetzt, Sie geben Trinkgeld, sind im Restaurant fünf bis zehn Prozent des Rechnungsbetrages üblich, je nach Höhe der Rechnung. In Deutschland handelt es sich dabei um eine freiwillige Leistung des Gastes immer dann, wenn er mit dem Service zufrieden war.

 

Trinkgeld stilvoll zu geben, ist eine kleine Kunst: Wer zu gönnerhaft mit den Scheinen wedelt, ist gleich unten durch. Bei diesem sesiblen Thema sind eher Unauffälligkeit und Großmut angesagt. Mit einer kleinen Danknote verbunden - "Danke für den guten Service" oder "Vielen Dank, der Rest ist für Sie" - lässt ihr Tipp beim Restaurantpersonal Freude aufkommen. Beim Wiederkommen sind Sie dann stolzer Besitzer eines positiven Images.

 

"Achten Die bitte darauf, guten Service nie mit Trinkgeld-Entzug für schlechte Küche zu bestrafen", so Susanne Helbach-Grosser, die mit Ihrem Seminar-Institut Takt & Stil in Schwäbisch Gmünd prfessionell Umgangsformen lehrt.

 

Trinkgeld geben ist auch Vertrauenssache: Die Frage lautet, wer soll es denn bekommen, weil er es sich verdient hat? Im Restaurant kann man ruhig bestimmen, wo das Trinkgeld landen soll - beim Service, beim Sommelier ode rin der Küche...

 

Mit dem Trinkgeld drücken wir unsere Zufriedenheit aus, würdigen gute Dienste. Wer sich schlecht bedient fühlt, sollte auch kein Trinkgeld geben. Hart zu bleiben, erfordert Charakter, bewirkt aber in der Konsequenz ein Nachdenken beim Servicepersonal mit villeicht positiven Auswirkungen.

 

Zahlen Sie bar, lassen Sie sich das Wechselgeld herausgeben und hinterlassen dann einen runden Betrag. Benutzen Sie die Kreditkarte, tragen Sie das Trinkgeld auf der Rechnung ein. Lieber wird der Tipp jedoch in Bar entgegengenommen. So bekommmmt ihn auch derjenige, der Sie so freundlich bedient hat. Nicht vergessen: Der Gesetzgeber wünscht, dass die Bewirtungskosten und das Trinkgeld zusammen ausgewiesen und vom Ober quittiert werden.

 

Wer bekommt wie viel?

Taxifahrer rechnen in Deutschland mit zehn Prozent vom Fahrpreis, wenn sie hiilfsbereit waren. Flug - sowie Zugbegleiter sehen sich eher  als Gastgeber denn als Bedieungspersonal. Die Realität löst hier aber die graue Theorie zusehends ab: Zugbegleiter im ICE nehmen gern Trinkgeld für das Servieren eines Kaffees mit der Begründung, dass ihr Job schwieriger sie als der eines Kellners. Flugbegleiter spenden den Tipp meist sozialen Einrichtungen.

 

In etablierten Discotheken freut sich die Garderobenfrau / der Diskjockey über eine kleine Gabe. Schiffspersonal bekommt Trinkgeld wenn es nicht schon inklusive im Reisepreis berücksichtigt ist. Fremdenführer machen ihren Job oft ehrenhalber, deshalb mit dem Tipp sensibel sein (2 - 5 Euro).

 

Dem Krankenhauspersonal kann man eine kleine Freude machen, ebenso dem Postboten und dem Pizzamann, dem Schornsteinfeger, der Müllabfuhr und Handwerkern, nicht aber dem Meister oder Inhaber. Hausmeister und Zeitungszustelldienst freuen sich vielleicht zu Weihnachten oder zum Jahreswechsel über eine kleine Anerkennung.

 

Im Hotel gilt als Trinkgeld-Richtwert:

 

  • Doorman: fünf bis zehn Euro, einmalig
  • Page: der die Koffer aus dem Auto holt: 50 Cent pro Gepäckstück
  • Wagenmeister: fünf bis zehn Euro, je nach Aufwand
  • Hoteldiener: ein Euro pro Gepäckstück
  • Portier: bei Problemlösung bis 25 Euro
  • Hausdame des Hotels: erwartet nur ein "Dankeschön"; bei komplizierten Sonderwünschen: etwa fünf Euro
  • Zimmermädchen: ein bis 2,50 Euro pro Tag
  • Barkeeper: 15 Prozent der Rechnungssumme
  • Barpianist: nach Belieben

 

Haben Sie vergessen, Trinkgeld zu geben? Halb so schlimm, wenn's im Hotel passiert: Reichen Sie es im Umschlag nach.

 

Wir können uns auch auf andere Art und Weise dankbar zeigen indem wir z. B. eine hübsche Weihnachtskarte versenden oder ein persönliches Geschenk an diejenigen überreichen, das das Jahr über für uns prästen und nützlich waren.

 

 

Quelle: Takt & Stil, Training & Beratung, Susanne Helbach-Grosser, Oderstr. 11 73529 Schwäbisch Gmünd, www.takt-und-stil.de

 

 

 

 

Katharina Krüger Siegerin des REWE-Deutschland-Pokal 2007

Gourmet-report.de - Berlin,Germany

... des VKD und anerkannten Fachleuten, wie zB Ernst-Ulrich Schassberger, Präsident von Euro-Toques Deutschland-Österreich, von ihren Leistungen überzeugt ...

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Landhaus Höppeler - Eröffnung ein voller Erfolg








 

 

 

 

Landhaus Höppeler

August-Thyssen-Straße 123

45481 Müllheim / Ruhr

 

Telefon: 0049 (0) 2054 / 18578

Telefax: 0049 (0) 2054/ 2406

 

www.landhaus-hoeppeler.de

email (at) landhaus-hoeppeler.de

 

 

 

 

Steile Karriere am Herd: Eurotoques-Chefkoch Mark Petzold






Quelle:Münstersche Zeitung, 22. Februar 2007

 

 

Katharina Krüger Sieger des REWE-Deutschland-Pokal 2007



03.03.2007

gvnet Infodienst - Germany

... Jury unter dem Vorsitz von Siegfried Schaber, Ehrenpräsident des VKD, der diesmal ua auch Euro-Toques Präsident Ernst-Ulrich Schassberger angehörte.

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Euro - Toques jetzt bei Restaurant-Kritik.de!



Das Online-Portal, auf dem Gäste Restaurants finden und bewerten können.

 

Auf dieser Seite sind alle Köche zu sehen.

www.restaurant-kritik.de/koeche/

 

Die Mitglieder bei Euro - Toques sind ausgezeichnet mit den blauen Buchstaben (et) hinter dem Namen. Wenn man auf einen dieser Namen klickt, erhält man näherer Infos zu dem Betreffenden Koch.

 

 

 

Restaurants

www.restaurant-kritik.de/4439/

 

Hier können Sie alle Euro - Toques geführten Restaurants finden.

 

 

Weitere Informationen unter:

www.restaurant-kritik.de

 

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Der Agriculture new digest Januar 2007 ist da!



Informationen über Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.

 

www.ec.europa.eu/agriculture/newdigest_de.htm

 

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Der neue Agriculture news Digest ist da!



Die Generaldirektion der Landwirtschaft verschickt jeden Monat einen Nachrichtenüberblick über aktuelle Themen, wie Genfood oder Freilandhaltung von Tieren.

Sie wollen mehr Informationen?

 

http://ec.europa.eu/agriculture/newsdigest_de.htm

 

Bocuse d'Or 2007, German Masters



 

 

Deutschlands Repräsentant am bedeutendsten Kochspektakel der Welt, dem Bocuse d'Or 2007, kommt aus Hamburg. Der gebürtige Marokkaner Wahabi Nouri (36) und Eigentümer des Sterne-Restaurants Piment setzte sich in der Finalrunde der Bocuse d'Or German Masters 2006 eindrucksvoll durch. Gemeinsam mit seinem Assistenten Hannes Graurock vertritt er nun Deutschland zum zweiten Mal in Lyon (Frankreich) am 23. und 24. Januar 2007 beim Bocuse d'Or in Lyon.

Die schon früher ermittelten Vertreter aus der Schweiz und Österreich sind Franck Giovanni, Sous-Chef in Philippe Rochats "Hotel des Ville" in Crissier und Thomas Gölles, Sous-Chef in Joachim Gradwohls "Meinl am Graben" in Wien.

Wahabi Nouri überzeugte die hochkarätige Jury- unter der Leitung des Euro-Toques- (D/A) und Jury-Präsidenten Ernst-Ulrich Schassberger, Peter Nöthel, Walter Stemberg, Wolfgang Dubs, Guiseppe Bongiovi und Patrik Jaros (Bronze-Sieger Lyon 1995)- mit Törtchen von weißen Heilbutt mit Gazpachogelee gefüllt, Krustentierfond und Königskrabbenragout. Dazu reichte er Auberginenmousse mit selbst gemachten Olivenkaviar, gefüllte Artischockenecken und Fenchelterrine. Als Fleischgericht kreierte er einen gefüllten Bresse-Poulardenkuchen mit Sauce Albufera und einen Guglhupf von der Bresse-Poulardenkeule mit Trüffel. Dazu gab es Chartreuse von Kardonen und Madeiraperlen, Charlotte von karamellisierten Perlzwiebeln und glasiertem Chicoree mit Gänseleber.

Quelle: Oscar´s Hotel & Restaurant Magazin, Nov./Dez. 2006, S. 43

 

 

 

 

 

 

 

9. Busche Gala würdigt die Besten der Besten



Bereits zum 9. Mal fand am 16. Oktober 2006 die diesjährige Busche Gala statt. Hierzu trafen gestern im Steigenberger Frankfurter Hof als "Hotel des Jahres 2007" 450 hochrangige Vertreter aus Gastronomie, Hotellerie, Tourismus und Wirtschaft zusammen.

 

Die "Busche Gala" wird einmal jährlich anlässlich der Neuerscheinungen der Klassiker "Schlemmer Atlas" und "Schlummer Atlas" durch den Busche Verlag veranstaltet und gehört zu den bedeutendsten Branchenveranstaltungen der internationalen Gastronomie- und Hotellerieszene.

 

Mehr Informationen unter: www.busche.de

 

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European Commission- Agriculture News Digest



Der neue Bericht ist da!

 

Weitere Informationen unter:

http://ec.europa.eu/agriculturew/newsdigest/archive_en.htm

 

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Vortrag zu gentechnikfreien Regionen in der EU und in Deutschland



Heike Moldenhauer referiert über die gentechnikfreien Regionen in der EU.

 

Weitere Informationen unter: www.bioland.de

 

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"Ich war zu blöd, wirklich."



Erfahrungen von Eckart Witzigmann über den Gründungspräsidenten von Euro-Toques Paul Bocuse.

Weitere Informationen unter: www.stern.de

 

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02/11 2006

Wahabi Nouri gewinnt "Bocuse d'Or" German Masters 2006



Wahabi Nouri, 36-jähriger Hamburger Sterne-Koch vom Restaurant "Piment" gewinnt die "Bocuse d'Or" German Masters 2006.

Nouri überzeugte die Jury - Ernst-Ulrich Schassberger, Peter Nöthel, Walter Sternberg, Wolfgang Dubs, Guisseppe Bongiovi und Patrik Jaros unter anderem mit gefülltem Bresse-Poulardenkuchen mit Sauce Albufera.

 

Weitere Informationen unter:

www.ahgz.de

www.kochmesser.de

 

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Euro-Toques-Deutschland Gründungspräsident Eckart Witzigmann startet neues Projekt!



Es ist soweit! Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann und Roncalli-Direktor Bernhard Paul starten gemeinsam ein neues Dinner-Show-Konzept.

Witzigmann und Roncalli Bajazzo gastieren in ihrer ersten Saison von Oktober 2006 bis Februar 2007 in Hamburg, Köln, Frankfurt und München.

 

Weitere Informationen unter: www.witzigmann-bajazzo.de

 

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Verleihung des Eckhart-Witzigmann-Preises in Stuttgart



Am 23. Oktober 2006 wurde der Eckhart Witzigmann-Preis, benannt, nach dem Gründungspräsidenten von Euro-Toques, verliehen.

 

 

Weitere Informationen unter: www.kulinaristik.de/ewp2006

 

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Präsident des Südtiroler Köcheverbandes und Euro-Toques Chefkoch Reinhard Steger in Rom





Quelle: Oscar`s Hotel & Restaurant Magazin, September/Oktober


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Sich neu erfinden und Wurzeln bewahren



Emmi Scherrer und Euro-Toques Governor Heinz Wehmann führen Hamburgs ältestes Sterne-Restaurant Landhaus Scherrer / Klassiker an der Elbchaussee feiert 30. Geburtstag




Quelle: AHGZ, 26. August 2006



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Offizieller Lieferant von Euro-Toques, ausgezeichnetes Unternehmen



Herzlichen Glückwunsch!

 

Sehr geehrter Herr Bühler,

 

zu Ihrer Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbs "Deutschland - Land der Ideen" gratulieren wir Ihnen und der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall recht herzlich.

 

Wir freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit und verbleiben

 

mit Euro-Toques-freundlichen Grüßen

 

 








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Wohlfahrt bleibt bester Koch




Quelle: Stuttgarter Nachrichten

Restaurantführer Gault Millau verteilt Lob und Tadel

 

Baiersbronn (lsw/StN) - Euro-Toques Vizepräsident Harald Wohlfahrt bleibt laut Restaurantführer Gault Millau auch im 13. Jahr Deutschlands bester Koch.

 

Er attestierte dem Küchenchef der Schwarzwaldstube im Hotel Traube (Baiersbronn-Tonbach/Kreis Freudenstadt), dass er sich "auf Augenhöhe mit den besten europäischen Köchen" bewege. "Er ist nach 50 Lebens- und 25 Chefjahren unverbraucht und munter wie ein Perpetuum mobile", lobten die Kritiker in der Deutschlandausgabe 2006 des Führers. Wohlfahrts Note wurde von 19 auf 19,5 Punkte erhöht. 20 sind möglich, wurden aber noch nie vergeben.

Insgesamt kocht fast jeder dritte der besten 30 deutschen Köche in Baden-Württemberg. Die kulinarischen Aufsteiger sind für den Führer Wofgang Raub von Raub`s Restaurant in Kuppenheim (Kreis Rastatt) und Euro-Toques Chefkoch Jörg Sackmann vom Restaurant Schlossberg in Baiersbronn-Schwarzenberg. Der "Aromenkünstler" Sackmann, der beispielswese geschäumte Bauernmilch mit Hummer und Süßdolde serviert, wurde zum deutschen "Aufsteiger des jahres" gekürt.

Beide erhielten 18 von 20 Punkten, genau wie Claus-Peter Lumpp (Bareiss in Baiersbronn-Mitteltal), Christian Scharrer (Imperial in Bühl), Euro-Toques Chefkoch Albert Bouley (Waldhorn, Ravensburg), Josef Bauer (Adler in Rosenberg bei Crailsheim), Euro-Toques Govenor Martin Öxle (Speisemeisterei, Stuttgart-Hohenheim) und Bernhard Diers (Zirbelstube, Stuttgart)

Auf 17 Punkte steigerten sich Thomas Heilemann (Olivo in Stuttgart), Armin Karrer vom Hirschen in Fellbach (Rems-Murr-Kreis), Andreas Krolik (Park-Restaurant Baden-Baden) und Wolfgang Staudenmeier (Da Gianni, Mannheim), Sven Messerschmidt nahm seine 17 Punkte nach der Schließung der Traube in Freiburg mit in die Klostermühle im nahen Ehrenkirchen.

 

Kritik am deutschen Durchschnittskoch

 

Die Gault-Millau-Tester bewerteten 206 Restaurants im Südwesten. Scharf kritisierte Gault-Millau-Chefredakteur Manfred Kohnke das "verflachende" Niveau des durchschnittlichen deutschen Gourmet-Kochs. Er wirft ihm Bequemlichkeit, Verwendung zweitklassiger Zutaten und Gejammere trotz happiger Preise vor. Wucher herrsche bei den Weinpreisen in der gehobenen Gastronomie.

Der Restaurantführer Guide Michelin veröffentlicht seine Bewertung für 2006 am kommenden Montag.

 

 

 

 

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Euro-Toques Chefkoch macht Engländer fit für die WM




v.l. General Manager Michael Caspar, Dr. Weingart, Barchef Erich Bauernfein und Roy Kieferle mit dem Wm-Cocktail (Quelle: "Baden-Journal", Ausgabe Juli/August)


Euro-Toques Chefkoch Roy Kieferle, Dr. Weingart aus Ravensburg und der Barchef des seit Mitte Januar unter der Führung des Rheinländers Michael Capar stehenden Schlosshotels "Bühlerhöhe" kreierten während der FIFA WM 2006 vitaminreiche, alkoholfreie Cocktails für die Fußballer der englischen Nationalmannschaft. Beckham und Co. hatten sich für das Schlosshotel als Unterkunft während ihrer Zeit in Deutschland entschieden. Bei einer solchen gesundheitlichen Euro-Toques-Betreuung - kein Wunder.

 

 

 

 

 

 

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Ambassadeur von Bar le Duc - Außergewöhnliche Edeljohannisbeer-Konfitüre



Bar-le-Duc/Kaisersbach: Ernst-Ulrich Schassberger, Ehren-Präsident Euro-Toques Deutschland/Österreich, erhielt das DIPLOM für seine Verdienste, bei der Degustation und Herstellulng der Edeljohannisbeer-Konfitüre, von BAR-LE-DUC. Durch diese hohe Auszeichnung wurde er zum AMBASSADEUR DUCALE et TASTEPEPINEUSE SENECHALERIE des GOUSTEURS de GROSSEILLES ernannt.

 

Traditionell erfolgt die sorgfältige Entkernung der Beere mit einer Gansfeder. In der einzelnen Johannisbeere befinden sich zwischen 2-14 Kerne. Anders als bei der maschinellen Entfernung der Kerne, wird bei der Handarbeit das Fruchtfleisch der Beere nicht beschädigt. Um ein Kilogramm kernlose Johannisbeeren zu erhalten, sind drei Stunden Arbeit nötig. Dann kommen sie in einen leicht kochenden Zuckersirup, damit ihr Geschmack und die Farbe erhalten bleiben. Nach Abkühlung wird die Luxus-Konfitüre in schillerneden Gläsern angeboten.

 

Nach erfolgreicher Degustation erhielt Ernst-Ulrich Schassberger das DIPLOM vom "Grand Senechal" überreicht.

 

 








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Kochstars in Südtirol: Zurück zu den Wurzeln!





Die beiden Gärtner vom Bartgeishof Paul Pramstaller und Georg Pflanzer mit Eckard Witzigmann und Roland Trettl (Foto: SKV)

Unter dem Motto "Zurück zu den Wurzeln" fand Mitte Juni ein Treffen der besonderen Art statt. Im Rahmen der Sendereihe "Kulinarische Weltreise - Eckard Witzigmann präsentiert Spitzenköche" produziert vom ORF 2, waren der Oberbozner Spitzenkoch Roland Tretti, Eckard Witzigmann und ein Team des ORF in Oberbozen zu Gast.

Auf der Suche nach seltenen Kräutern und vergessenen Aromen begaben sich Eckard Witzigmann und Roland Trettl ins Pustertal. Auf Einladung von SKV-Vizepräsident KM Karl Volgger besuchten die beiden Spitzenköche die Kräutergärtnerei Bartgeishof in Vahrn bei Brixen. Kräuterexperte Karl Volgger sowie Karl Pramstaller und Georg Pflanzer, die beide die Kräutergärtnerei leiten, zeigten das vielfältige Angebot und erforschten die Aromawelt der Küchenkräuter. Witzigmann und Trettl brachten es auf den Punkt: "Die Küchenprofis der Südtiroler Gastronomie haben das Glück, hier in der Wunderwelt der Dolomiten, reichlich mit Delikatessen vor der eigenen Haustür gesegnet zu sein." Der "Koch des Jahrhunderts" Witzigmann betonte auch die Wichtigkeit eines aktiven Berufsverbandes, der sich für alle Belange seiner Mitglieder einsetzt. Außerdem unterstreicht er ebenfalls die Wichtigkeit der Vorbildfunktion Südtiroler Pioniere, sprich Köche im Ausland, die Südtiroler Küche und Kultur in alle Welt hinaustragen. Roland Trettl ist der Überzeugung, dass wenn sich Südtirol weiterhin seiner Stärken wie Natürlichkeit, Regionalität und der Authentizität besinnt, bei den Urlaubsdestinationen im europäischen Tourismus eine interessante Rolle spielen wird.

 

 

 

 

 

 

 

Binder-Optik-Chef feiert Geburtstag





Quelle: Stuttgarter Nachrichten, Dienstag, 11. Juli 2006








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Ralf Bos im TV



Süddeutsche Zeitung TV Französische Küche: aufwändig, elegant, ausgewogen. Dagegen die deutsche: simpel, grob, zu schwer. So zumindest denkt man beiderseits des Rheins über das Thema Essen und oft nicht zu Unrecht.

Der Feinkost-Importeur Ralf Bos aus Düsseldorf hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Deutschen Alternativen zur Hausmannskost zu bieten und betreibt mit wachsendem Erfolg einen Delikatessen-Versand mit Spitzenprodukten aus aller Welt.

Spätestens seit Paul Bocuse sind Köche in Frankreich anerkannte und gefeierte Persönlichkeiten und die Küche ist eine öffentliche Angelegenheit, beinahe Chefsache. Der ehemalige Präsident Mitterand dekorierte zwei Köche seines Landes höchstpersönlich mit dem Michelin-Stern.

'Deutschland sollte vielleicht weniger Geld für Autos ausgeben, dafür aber in hochwertiges Essen investieren.' Sagt Feinkost-Händler Ralf Bos. Für ihn ist die französische Lebensart schon lange Vorbild.

Seit fast 17 Jahren hat sich der Düsseldorfer mit Leib und Seele dem Lebensmittelbusiness verschrieben und vertreibt 2.700 Edel-Produkte an über 5.500 Kunden. Kollektiv mit seinen 65 Mitarbeitern verköstigt er jedes Produkt, das in seinen Katalog kommt. Nur die Vorauswahl trifft er allein auf seinen Reisen um die Welt.

Nach Frankreich muss er jedes Jahr. Er testet Schokolade von Valrhona, ist mit Trüffelsuchern im Perigord unterwegs und erkundet das Weinanbaugebiet um Roussillon, um Süßwein in Deutschland zu etablieren.

Wenn er in der malerischen Insel-Landschaft vor Südfrankreich bei der Austernernte zusieht, sind das Momente, in denen er wirklich etwas über das Produkt erfährt. Er beobachtet, stellt immer wieder neugierige Fragen und hört den Fischern genau zu. Denn jede Delikatesse hat eine Geschichte, die erzählt werden muss.

So will er erreichen, dass aus der pragmatischen deutschen Nahrungsaufnahme wieder ein Zelebrieren des Essens wird, bei dem man genau hinsieht, was man seinem Körper zuführt und spürt, wie verbindend ausgiebiges Speisen an einem Tisch sein kann. Süddeutsche Zeitung TV über ein Land, das sich seine kulinarischen Traditionen bewahrt und für und durch sein Essen lebt.

VOX, Montag, 26.06., 22:40 - 23:30 Uhr

Gourmet-report.de

 

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Der Vater des Küchenwunders



Eckhart Witzigmann war der erste Koch, der in Deutschland den Zusatz Star verdient hat. Am 4. Juli wird er 65 Jahre alt, ein Gespräch über gutes Essen, deutsche Küche und die Sucht der Branche nach Aufmerksamkeit

von Robert Lücke

Dass es im Leben Höhen und Tiefen gibt, ist eine Binsenweisheit. Eckart Witzigmann aber, der am 4. Juli 65 Jahre alt wird, weiß, was so ein Satz bedeuten kann. Er war 1979 der erste Koch in Deutschland, der vom Michelin-Führer drei Sterne bekam. Und er ist der einzige Star-Koch, der wegen Drogenbesitzes seine Konzession verlor.

Gelernt hat der im österreichischen Bad Gastein geborene Witzigmann bei Paul Haeberlin, Paul Bocuse und den Brüdern Troisgros, später arbeitete er als Küchenchef im Münchner "Tantris". Im Jahr 1978 eröffnete er sein Restaurant "Aubergine" an der Münchner Maximilianstraße, um nur ein Jahr später mit drei Michelin-Sternen belohnt zu werden.

1993 aber machte der Koch mit anderen Dingen als seiner guten Küche Schlagzeilen. Damals wurde Witzigmann wegen Kokain-Besitzes zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt und verlor seine Konzession. Seine "Aubergine" wurde 1995 geschlossen. Da hatte der "GaultMillau" Eckhart Witzigmann kurz zuvor noch zum Koch des Jahrhunderts gewählt.

Ein eigenes Restaurant hat er heute nicht mehr, aber zu tun gibt es dennoch genug. Witzigmann betreut das Restauranttheater "Witzigmanns Palazzo", das ab Herbst den Namen "Witzigmann & Roncalli Bajazzo" tragen wird. Unter seinem Patronat kochen im Salzburger Lokal "Ikarus" im "Hangar 7" außerdem wechselnde internationale Starköche.

"Das Produkt ist der Star und nicht der Koch", so der Leitfaden, nach dem Eckhart Witzigmann lebt und arbeitet. Grund genug, mit ihm über den Starstatus zu sprechen, den mittlerweile ziemlich viele Köche erreicht haben.

Welt am Sonntag: Herr Witzigmann, Sie haben in neun Tagen Geburtstag, was wird es denn zu essen geben?

Eckhart Witzigmann: Da ich eingeladen werde, muß auch ich mich überraschen lassen. Aber ich gehe davon aus, daß etwas Tolles auf mich zukommt.

Sie waren der erste Koch, der in Deutschland drei Michelin-Sterne erhielt. Was denken Sie heute, fast 30 Jahre später, über Zustand und Stellenwert der deutschen Küche?

Witzigmann: Wenn ich mir die Hitliste der beliebtesten Kantinenessen so anschaue: Schnitzel mit Pilzsauce und Pommes auf Platz eins, dicht gefolgt von Spaghetti Bolognese und Currywurst, dann kommen mir schon leichte Zweifel, wie weit das sogenannte Deutsche Küchenwunder wirklich durchgedrungen ist.

Geiz bleibt also auch am Herd geil?

Witzigmann: Die "Geiz ist geil"-Mentalität steht natürlich konträr zum ökologisch einwandfreien Produkt. Trotzdem grenzt die Produktfülle und das breitgefächerte Angebot an Restaurants nahezu an ein Wunder. Das kann man gar nicht oft genug betonen. Was die deutsche Spitzenküche betrifft, braucht sie wirklich keinen Vergleich im internationalen Wettbewerb zu scheuen, auch wenn deutsche Sternerestaurants bei internationalen Ranglisten immer erst ab Rang 33 auftreten. Ich halte das, mit Verlaub gesagt, für eine krasse Fehlbewertung.

Deutsche Kinder werden immer dicker, Convenience Food wird immer wichtiger, und zugleich gibt es so viele Sternelokale wie nie zuvor. Ist exzellentes Essen nur für eine Minderheit interessant?

Witzigmann: Es sind ja nicht nur die deutschen Kinder dick. Das ist ein weltweites Phänomen, das sicher damit zu tun hat, daß berufstätige Eltern wenig Zeit zum Kochen haben. Außerdem übt Fast Food nun mal eine tiefe Faszination auf die hungrigen Kleinen aus. Aber gute Lebensmittel können sich heute viel mehr Menschen leisten als früher, und die vielen TV-Sendungen erwecken doch eher den Anschein, daß noch nie soviel gekocht wurde wie heute. Es sind vielleicht winzige Minderheiten, die sich einen Besuch in hochbesternten Häusern leisten können und wollen, aber es gibt eine stetig wachsende Gruppe, die sich gesund und abwechslungsreich ernähren will.

Heute ist soviel Kochen wie nie. Das Fernsehen, die Regale in den Buchhandlungen und Bestsellerlisten sind voller Olivers, Mälzers, Zacherls und Wieners. Wer davon ist nach Ihrer Meinung tatsächlich wichtig, wer nur ein Schmarotzer?

Witzigmann: Was und wer wirklich wichtig ist und den Tag überdauert, wird die Zukunft zeigen. Aber es ist doch toll, daß durch die Koch-Sendungen im Fernsehen ein Bewußtsein geweckt wird. Auf verschiedenen Ebenen zwar, aber wenn dabei rüberkommt, daß Kochen Spaß macht, kommunikativ ist oder vielleicht auch chic, gibt es eigentlich nur Gewinner.

Wir sind also alle Gewinner, auch wenn in erster Linie Fernsehköche an uns verdienen?

Witzigmann: Alles, was die Leute zum Kochen führt, ist gut. Nur sollte man den Leuten nicht vorgaukeln, wie leicht das Ganze ist. Beim Singen und Tanzen kann ich mit dem bloßen Willen vielleicht Berge versetzen, beim Kochen funktioniert das nicht so leicht. Da haben Handwerk und Know-how immer noch goldenen Boden.

Aber warum gelten Köche im Gegensatz zu früher plötzlich als Stars?

Witzigmann: Ehrlich gesagt habe ich manchmal den Eindruck, daß schon als Star gilt, wer den Herd korrekt einschalten kann. Und daß in unserer Mediengesellschaft jedes Quartal ein neuer Star durchs Dorf getrieben wird, macht die Sache auch nicht zwingend attraktiver.

Vielleicht wird der Begriff "Star" mittlerweile einfach zu inflationär benutzt?

Witzigmann: Auf jeden Fall sollte man mit dem Wort "Star" etwas selektiver und vorsichtiger umgehen, sonst kann man eines Tages die echten Könner nicht mehr von den Rohrkrepierern unterscheiden.

Es gab die jungen Wilden, die alten Klassiker, nun gibt es die neue Avantgarde. Wieviel davon ist kurzlebige Mode, wieviel wird bleiben?

Witzigmann: Das ist wie mit den jeweiligen Rocklängen: Die kommen und gehen. Was aber immer Bestand haben wird, sind handwerkliche Perfektion, Kreativität und die Liebe zum Detail. Diese Attribute sind nicht dem Zeitgeist unterworfen. Ein einfaches Schnitzel wird nie aus der Mode kommen, ich muß es nur perfekt zubereiten. Wie bei allen Moden übertüncht auch beim Kochen die vordergründige Effekthascherei häufig das Defizit an Professionalität.

Welcher deutsche Koch gefällt Ihnen denn zur Zeit am besten? Vielleicht Ihr früherer Schüler Wohlfahrt?

Witzigmann: Diese Frage werde ich Ihnen nicht beantworten! Ich will mir doch keinen meiner geschätzten Kollegen zum Feind machen. Ich hatte das große Glück, der Erste in Deutschland zu sein, heute gibt es an der Spitze eine Breite, von der wir vor zwanzig Jahren nicht einmal gewagt haben zu träumen.

Viele gute Köche sagen, Kochen sei eine Sucht. Nun haben Sie ja schon lange kein eigenes Restaurant mehr. Haben Sie gar keine Entzugserscheinungen?

Witzigmann: Nein, nicht im geringsten, weil ich nach wie vor häufig am Herd stehe. Wenn es meine Zeit erlaubt täglich bei mir zu Hause. Neue Buchprojekte oder das Fein- tuning mit den Gastköchen im "Hangar 7" in Salzburg führen mich immer wieder an den Herd. Aber es stimmt: So ganz ohne Herd könnte ich es nicht aushalten.

Unter Ihrem Namen läuft das Eßspektakel "Witzigmann & Roncalli-Bajazzo". Muß Essen heute ein Event sein, damit es sich teuer verkaufen läßt?

Witzigmann: Ich halte den "Witzigmann & Roncalli-Bajazzo" weder für ein Eßspektakel noch für teuer. Sie erhalten ab 99 Euro, inklusive Programmheft und Garderobe, ein hervorragendes Vier-Gänge-Menü mit allerbesten Produkten, eine Show mit den interessantesten Artisten aus aller Welt und haben drei Stunden und vierzig Minuten lang einen unvergeßlichen Abend. Vergleichen Sie das mal mit einem Konzertticket für einen drittklassigen Star! Sie werden feststellen, daß unsere Preise fair kalkuliert sind. Und wenn Sie pro Abend an allen vier Orten insgesamt 1800 Zuschauer haben wollen, ist das ein Event, und das machen Sie eben nicht mit der Flüstertüte publik. Man kann sich der allgemeinen Eventisierung nicht verschließen. Vergleichen Sie doch bitte, was gerade bei der Fußball-WM passiert und was 1974 in Deutschland los war.

Wir blicken lieber nach vorn: Was ist Ihr persönlicher Wunsch für die Zukunft des Essens?

Witzigmann: Da habe ich nur einen einzigen Wunsch: Niemand sollte Hunger leiden müssen.

Artikel erschienen am 25. Juni 2006

Welt am Sonntag - Germany

 

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Der große Abenteurer



 

Den Gasthof des Vaters wollte Holger Zurbrüggen nicht, lieber ging er auf Reisen und kochte auf der ganzen Welt. Zum 40. Geburtstag hat er sich ein Lokal geschenkt.

Von Deike Diening

Holger Zurbrüggen ist quasi in der Luft, im Flug zwischen zwei Schritten, um ihn tanzt die Gischt. Ein Mann im Wasser, nicht mehr hier und noch nicht dort. Braun gebrannt rennt er durch die Brandung. Die Sonne bringt den nassen Körper zum Glänzen, der Sand zwischen den Zehen ist der Sand der Bahamas. Irgendjemand hat in diesem perfekten Moment auf den Auslöser gedrückt. Das Bild hat er bald 20 Jahre später über seinen silbernen Schuhschrank in Berlin-Wilmersdorf gehängt.

Zurbrüggen ist bekannt dafür, dass er von seinen Reisen schon exotische Inspirationen mitgebracht hat, als in Berlin noch niemand über Fusion sprach. Er hat die italienisch-japanische Küche erfunden. Er ist Risotto-Weltmeister. Er hat sich im Berliner "Langhans" und im "Louis" des Steigenberger einen Namen erkocht. Im Februar eröffnete er am Ku’damm das "Balthazar". Doch wie er kocht, versteht nur, wer weiß, wie er lebt.

Die Küchenuhr in Wilmersdorf hat sich bei Viertel vor acht verhakt. An der Gastherme lehnen Ski. Auf der Dunstabzugshaube steht eine Flasche Olivenöl. Der Kühlschrank kühlt viel Luft. Ist dies die Küche einer Ferienwohnung? Der Meister reißt eine Dose Konferenz-Kekse auf, übergießt einen Earl-Grey-Teebeutel und sagt nee, zu Hause kocht er ganz selten.

Aufgewachsen in Greven, Westfalen, eine eigene Autobahnabfahrt, immerhin. Willst du nicht, Holger, fragte der Vater immer wieder, willst du denn nicht? Er dachte an seine Gaststätte mit Kegelbahn und Festsaal, auch ein paar Gästezimmer, das ganze Programm. Aber Holger wollte nicht. Von seinem großen Bruder kamen Postkarten aus Dubai, und für Holger war klar: Nach der Ausbildung wollte er weg, möglichst weit. Er liest in der Gaststätten-Fachzeitung: Auf den Bahamas brauchen sie einen Koch. Er muss in Miami umsteigen, sitzt als einziger Weißer im Flugzeug. "Ich hatte noch nie einen Schwarzen gesehen, in Greven gab’s ja keine."

Er besorgt sich ein Auto, zur Arbeit fährt er durch den Wald um Freeport. Eines Tages vergaß er zu tanken. Der Motor spuckt, dann ist Stille zwischen den Palmen. Als er die Polizisten sieht, hat er keine Angst, er winkt sie heran. Dann bricht ein Inferno los. Pistolen, Abtasten, Gebrüll. Sie finden auf dem Beifahrersitz sein ganzes Geld, das er zur Sicherheit immer dabei hat, 2000 Mark. Die Jungs sind überzeugt, dass er dealt.

Als er so an seinem Auto steht, die Beine breit, die Arme auf dem Dach, das Herz im Hals, die Pistolenmündung an der Stirn, und hofft, dass der Wagen auch wirklich nicht anspringt, damit sie ihm glauben, dass sein Benzin zu Ende ist, da weiß er: Egal, wie es ausgeht, jetzt beginnt ein neues Leben.

"Gut gelebt und schlecht gekocht", sagt er, so begann es auf den Bahamas. 200 Dollar die Woche, die Salate mit Mayonnaise statt Essig und Öl, kein frischer Fisch, obwohl es eine Insel war, aber er, er hat gelebt. Er hat die Augen aufgesperrt, und da waren diese merkwürdigen Leute, die ständig alles mit Champagner begießen wollten. Sie schienen alles zu besitzen, trotzdem war ihr Leben ein Zwang. Eines Tages tauchte ein adliger Familienvater in seiner Küche auf. "Was willst du?" – "Dich, ich will mit dir schlafen." Da tat der ihm sehr Leid. Er sah, wie die Frau eines deutschen Shampoo-Imperiums sich in einen Schwarzen verliebte, ihn mitnahm nach Hamburg, und nach einem halben Jahr wieder zurückbrachte, weil Rothenbaum zwischen all dem weißen Stuck keinen Schwarzen duldete. Er fragte sich: "Wozu der ganze Champagner?" Sollte er etwas begießen oder wegspülen? Er stellte fest, dass er selbst, kaum Erfahrung, Anfang 20, nichts auf der Tasche, "glücklicher war als meine Gäste".

Der Rauch einer Marlboro Light trudelt nach oben, vorbei an den Fotografien von Fisch und Gemüse in Glaswechselrahmen. Zurbrüggens Küche, weiß gefliest in Wilmersdorf, Heim für Teebeutel, Staubsauger und Ski.

Er kam nach Berlin, arbeitete im "Hugenotten" des Hotel Interconti. "Fernweh", stellte er fest, "ist schlimmer als Heimweh". Er heuerte an auf einer Segelyacht. Antigua, New York, Boston, Halifax, jede Woche zehn neue Gäste, sechs Leute Crew, er war erst 24. Sein Leben schaukelte dahin, gekocht wurde, was die Gäste wollten, manchmal hängten sie eine Angel ins Meer. Nur ein einziges Mal war er seeganghalber vollauf damit beschäftigt, auf Deck den Horizont zu fixieren. Wo dann nach sieben Monaten wieder Berlin auftauchte. Immer wieder Berlin.

Seine kulinarische Identität Teil I fand Zurbrüggen, als das Italienische in sein Leben trat. Im Charlottenburger "Bacco" entdeckte er "die Einfachheit, die Freude an einem einzigen Produkt, sagen wir, Olivenöl". Praktikum in Italien, Sternerestaurant. Schlichte Zutaten, elegante Ideen, Reduktion. Er stellte fest: Die italienische Küche wirkt, wenn man sie in Italien erlebt, ganz anders. Es riecht anders, während man isst, denn drumherum ist das Land und die Erde, die abends Wärme abgibt, und die Oreganosträucher, und an einigen Stellen ist auch noch das Meer. Da begriff er, was das Italienische ausmacht.

Er lernte "Hubsi" kennen, den Inhaber des "Carpe diem". "Hubsi" war ein Zahlengenie. Er wusste jederzeit besser, wie viele Tomaten im Kühlschrank waren, als der Koch. Da begriff er, was es heißt, ein Inhaber zu sein.

Und dann kam das "Langhans", und die kulinarische Identität Teil II. Kannst du japanisch, fragten sie ihn. Zurbrüggen dachte an Misosuppe und fing an zu lachen. Doch er ließ sich drauf ein und kreierte die japanisch-italienische Küche in Berlin. Es war sensationell.

Bei den meisten Leuten ist die Bibliothek unumstößlicher, jederzeit abrufbarer Urgeschmäcker ja recht begrenzt. Sie ist mit der Kindheit vollständig. Zurbrüggen hat ihr beständig Geschmäcker hinzugefügt, immer auf der Suche nach unvergesslichen Erfahrungen. Das Champagnersorbet von Dieter Müller ist dabei und die Pflaumentarte von Bocuse.

Zurbrüggen findet, nur Möhreneintopf sollte immer schmecken wie bei Oma. Ansonsten sollte Essen überraschen. Er kann Kochbücher lesen wie Dirigenten Partituren, die Zutaten komponiert er im Kopf, Fotos sind nicht nötig. Er erinnert sich an ganze Menüs, vorausgesetzt sie waren besonders. Seine Sammlung umfasst 200 Speisekarten sagenhafter Abende.

1999 fuhr er nach Italien zur Risotto-Weltmeisterschaft. Stubenküken gefüllt mit Ingwer-Risotto und einer Sukiyaki-Sauce, damit ging er ins Rennen. Er sog draußen noch an einer Zigarette, während die anderen schon umgezogen waren, die Messer wetzten und auf den komischen Typen da draußen Wetten abschlossen. Ein paar Stunden später war er Risotto-Weltmeister. Im Videotext meldeten sie ihn als den Aufsteiger des Tages. "Man kann sich gar nicht vorstellen, was das für Kreise zog."

Zurbrüggen zog ins "Louis", im Steigenberger, wo die Kosten der Produkte keine Rolle mehr spielten, sondern allein ihre Qualität. In den Ferien unternahm er Geschmacksreisen, immer mindestens vier Wochen mit Rucksack, sein Kompass war die Zunge. Inspiration fand er nicht in den teuren Hotels, sondern auf der Straße. Es ging ihm um die fremden Grundgeschmäcker, darum, die Geschmacksbibliothek zu erweitern. Und weil man in Asien auf dem Weg zum Klo immer an der Küche vorbeikommt, ist er stehen geblieben und hat sich was zeigen lassen. Er mietete ein Motorrad und fuhr über Land. Unter einem Baum mit fremden Früchten blieb er stehen, und die Bewohner kamen aus ihrem Haus und sagten: Kommen Sie rein, wir bereiten Ihnen das zu. Er zog berauscht über die Märkte, und dann war er wieder zu Hause und wartete, dass der deutsche Feinkostzulieferer einige der exotischen Früchte ins Programm nahm.

Doch hauptsächlich wartete Zurbrüggen auf den Stern. Fünf Jahre japanisch-italienisch. "Besessen. Ein Ziel. Jeden Tag Druck." – "Ich glaube, das ist einer", meldete dann ein Kellner. Die Küche geriet in Aufruhr, meistens war es aber doch kein Kritiker. Er begriff nicht, wie diese verdammten Gestirne vergeben wurden, warum andere sie bekamen, er aber nicht. "Irgendwann konnte ich die Leute nicht mehr motivieren." Er war ja selbst nicht mehr motiviert.

An seinem 40. Geburtstag feierte er die Einweihung seines eigenen Restaurants "Balthazar". Selbstständigkeit ist das nächste Abenteuer, da drohen höchstens noch Pannen statt Pistolen. Er ist jetzt auch der Gastgeber, sieben Tage die Woche. Er kommt an die Tische und begrüßt die Gäste, das Licht ist teintfreundlich gedimmt, aber nie bleibt er zu lange, denn sonst glauben sie, er koche gar nicht mehr. "Berliner", sagt er, "kommen, weil sie Hunger haben, und nicht, weil sie Überraschungen suchen". "Metropolitan Kitchen" nennt er das Konzept, es gibt Thunfischtartar mit Grapefruit, Batatenschaumsuppe mit Minze, aber auch für das Wiener Schnitzel ist er sich nicht zu fein. "Wassermänner sind Vagabunden", glaubt er. Die legen sich nie zu früh fest.

Tagesspiegel - Germany

 

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Verleihung





Montag, 19. Juni 2006


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Euro-Toques zeichnet Johannes B. Kerner aus





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Porträt Johann Lafer






Quelle: Gastrotel Juni 2006.


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BVL genehmigt Versuch mit gentechnisch veraenderten Kartoffeln bei Rostock



 

Bundesamt fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sieht bei Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen keine Risiken fuer Mensch und Umwelt

Das Bundesamt fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat heute die Freisetzungen gentechnisch veraenderter Kartoffeln zu wissenschaftlichen Zwecken unter Sicherheitsauflagen genehmigt. Die rund 2.220 Quadratmeter umfassende Freisetzungsflaeche liegt in Gross Luesewitz, oestlich von Rostock. Das BVL hat der Universitaet Rostock genehmigt, zwischen 2006 und 2008 eine jaehrlich wechselnde Zahl gentechnisch veraenderter Kartoffeln zu pflanzen. Die maximal erreichte Zahl liegt im Jahre 2008 bei 9440 freizusetzenden Pflanzen. Die erzeugten Kartoffeln werden vom Antragsteller analysiert und sind anschliessend zu vernichten.

Das BVL kommt in seiner Sicherheitsbewertung zu dem Schluss, dass von dem Freisetzungsversuch keine schaedlichen Einfluesse auf Menschen und Tieren sowie fuer die Umwelt zu erwarten sind, verfuegt aber vorsorglich Sicherheitsmassnahmen. Der Oeffentlichkeit wurde durch die Auslegung der Antragsunterlagen die Moeglichkeit zur Stellungnahme gegeben. Die rund 1.800 Einwendungen wurden bei der fachlichen und rechtlichen Bewertung des Verfahrens geprueft und im Genehmigungsbescheid gewuerdigt.

In dem Freilandversuch sollen drei Kartoffellinien mit verschiedenen gentechnischen Veraenderungen freigesetzt werden. Eine Kartoffellinie soll ein ungiftiges Eiweiss des Choleratoxins bilden, das als Hilfsstoff bereits heute in Medikamenten zur Immunisierung gegen Cholera und durch Bakterien hervorgerufene Durchfallerkrankungen zum Einsatz kommt. Bei der zweiten Kartoffel-Linie verfolgt der Antragsteller das Ziel, mit den Kartoffeln den Bestandteil eines Impfstoffs zu erzeugen, der gegen eine Kaninchenseuche eingesetzt werden koennte. In der dritten vom BVL zur Freisetzung genehmigten Linie sollen Knollen ausgebracht werden, die ein Eiweiss produzieren, das nach den Vorstellungen des Antragstellers als Rohstoff in der Bauchemie und Waschmittelindustrie Verwendung finden koennte.

Laut Genehmigung muss die Versuchsflaeche mindestens im Abstand von 150 Metern zu anderen Kartoffeln angelegt werden. Das zu gentechnischen Versuchszwecken veraenderte Saat- und Erntegut wird entsprechend gekennzeichnet. Die Flaeche muss im Jahr nach dem Versuch nach Versuchskartoffeln abgesucht werden, um Kartoffeln zu entfernen, die ggf. auf der Flaeche ueberdauert haben. Damit Wildtiere keine Versuchskartoffeln fressen oder verschleppen koennen, wird die Flaeche vom Antragsteller eingezaeunt.

Im Rahmen des Benehmensverfahrens wurden das Bundesamt fuer Naturschutz, das Bundesinstitut fuer Risikobewertung und das Robert-Koch-Institut beteiligt. Gleichzeitig wurde eine Stellungnahme der Biologischen Bundesanstalt fuer Land- und Forstwirtschaft eingeholt. Darueber hinaus wurde das BVL bei der Sicherheitsbewertung unterstuetzt durch fachliche Stellungnahmen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und durch die Zentrale Kommission fuer die Biologische Sicherheit, die das BVL als Gremium unabhaengiger Wissenschaftler und Sachverstaendiger beraet.

Hintergundinformation

Das BVL ist zustaendig fuer den Vollzug wichtiger Teile des Gentechnikgesetzes. Es beraet die Bundesregierung sowie die Laender und ihre Gremien in Fragen der biologischen Sicherheit in der Gentechnik. Gentechnisch veraenderte Organismen muessen zunaechst ein Genehmigungsverfahren beim BVL positiv durchlaufen, ehe sie freigesetzt werden duerfen. Ferner fuehrt das BVL die Geschaeftsstelle der Zentralen Kommission fuer die Biologische Sicherheit. Das BVL ist die national zustaendige Behoerde fuer gemeinschaftliche Genehmigungsverfahren der EU zum Inverkehrbringen gentechnisch veraenderter Organismen und koordiniert fuer Deutschland die BIO-TRACK-Datenbank der OECD. Als nationale Kontaktstelle des Internati-onalen Uebereinkommens ueber die biologische Sicherheit managt das BVL fuer Deutschland den Informationsaustausch ueber lebende gentechnisch veraenderte Organismen im so genannten Biosafety Clearing House.

 

Herausgeber: Bundesamt fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Verantwortlich: Jochen Heimberg (Pressesprecher)

Postfach 14 01 62, 53056 Bonn

Telefon: 02 28.61 98-310

Telefax: 02 28.61 98-160

E-Mail: Jochen.Heimberg@BVL.Bund.de

Internet: http://www.bvl.bund.de

 

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Kochclub Nordschwarzwald e.V.







3. von links Euro-Toques Chefkoch Rath
Quelle: PV Report, 5. Mai 2006

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Familienkochbuch von Euro-Toques- Chefkoch Witzigmann









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EURO-TOQUES Jahreskongress International 2006



EURO-TOQUES JAHRESKONGRESS INTERNATIONAL

 

Dienstag, 28. März 2006

in Monster, Niederlande

 

 

NEWSLETTER AVRIL 2006

von José Rodrigo

Euro-Toques International Brussels

 

 













 
 

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